Thomas Weber (2.): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Kloster-Engelberg
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Firmpate: Martin Betschart.
 
Firmpate: Martin Betschart.
==Lebensbeschreibung<ref>Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge), Transkript von Br. Meinrad Haberl, übernommen.</ref>==
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==Lebensbeschreibung<ref>Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend vom Manuskript von Br. Meinrad Haberl (StiArEbg Professbucheinträge, mit Vorarbeiten von P. Gall Heer), übernommen.</ref>==
 
P. Dominik wurde als Sohn der Eheleute Joseph Martin Weber und Maria A. Schidler am 11. August 1783 in Arth geboren und auf den Namen Franz Dominik getauft. Taufpaten waren Franz Dominik Märchi und M. Katharina Kamer. Gefirmt wurde er am 29. Juli 1796. Firmpate war Martin Betschart.<ref>Bescheinigung von Pfarrer Sebastian Enzler vom 9. Dezember 1814.</ref>
 
P. Dominik wurde als Sohn der Eheleute Joseph Martin Weber und Maria A. Schidler am 11. August 1783 in Arth geboren und auf den Namen Franz Dominik getauft. Taufpaten waren Franz Dominik Märchi und M. Katharina Kamer. Gefirmt wurde er am 29. Juli 1796. Firmpate war Martin Betschart.<ref>Bescheinigung von Pfarrer Sebastian Enzler vom 9. Dezember 1814.</ref>
  
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== Bibliographie ==
 
== Bibliographie ==
 
* Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 142, Nr. 601.
 
* Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 142, Nr. 601.
* StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer (Transkript Br. Meinrad Haberl).
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* SStiArEbg Professbucheintrag nach dem Manuskript von Br. Meinrad Haberl (mit Vorarbeiten von P. Gall Heer).
  
  

Aktuelle Version vom 23. April 2022, 00:52 Uhr

Thomas (Dominik) Weber (* 11. August 1793 in Arth; † 13. Dezember 1861 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 28. Januar 1816

Priesterweihe: 29. April 1821

Ämter

Lehrer an der Stiftsschule: 1821–18?

Kustos: 1822–1836

Unterpfarrer in Engelberg: 1832–1835

Katechet in Engelberg: 1832–1835

Subprior: 1836–1861

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Joseph Martin Weber und Maria A. Schidler.

Paten: Franz Dominik Märchi und M. Katharina Kamer.

Firmpate: Martin Betschart.

Lebensbeschreibung[1]

P. Dominik wurde als Sohn der Eheleute Joseph Martin Weber und Maria A. Schidler am 11. August 1783 in Arth geboren und auf den Namen Franz Dominik getauft. Taufpaten waren Franz Dominik Märchi und M. Katharina Kamer. Gefirmt wurde er am 29. Juli 1796. Firmpate war Martin Betschart.[2]

Am 28. Januar 1815 wurde er, nachdem er die Schule in Engelberg besucht hatte, nach einer fünfmonatigen Kandidatur, zusammen mit Alois Tanner und Remigi Zelger ins Noviziat aufgenommen. Am 28. Januar 1816 legte er als Fr. Thomas Angelicus mit ihnen Profess ab. Das Theologie- und Philosophiestudium machte er an der klösterlichen Hausschule in Engelberg. Am 9. März 1816 erhielt er durch den Nuntius Fabrizio Testaferrata den Subdiakonat und am gleichen Tag auch die Diakonatsweihe.[3] Die Priesterweihe empfing er am 29. April 1821 durch den Nuntius Ignazio Nasalli in Luzern, wohl in dessen Hauskapelle. Am 17. Januar 1823 erteilte ihm der Bischof von Chur-St. Gallen, Karl Buol von Schauenstein, die Befugnis zur Ausübung der Seelsorge in seinem Bistum.

Nach seiner Priesterweihe wurde P. Thomas Lehrer an der Klosterschule. Im März 1832 war er Unterpfarrer in Engelberg, Kustos und Katechet bis 1835. Von 1836 bis zu seinem Tod wird er als Subprior genannt. Als solcher war er mit Abt Eugen von Büren, der die Wahl als Präses leitete, 1838 bei der Abtwahl von Adalbert Regli in Muri dabei. Er starb 78-jährig am 13. Dezember 1861 an Herzversagen. Er wird als ein Mann der Milde und Nachsicht gegenüber seinen Mitbrüdern geschildert.

Professnummer

  • Nr. 601

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend vom Manuskript von Br. Meinrad Haberl (StiArEbg Professbucheinträge, mit Vorarbeiten von P. Gall Heer), übernommen.
  2. Bescheinigung von Pfarrer Sebastian Enzler vom 9. Dezember 1814.
  3. Verleihungsurkunde des Nuntius.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 142, Nr. 601.
  • SStiArEbg Professbucheintrag nach dem Manuskript von Br. Meinrad Haberl (mit Vorarbeiten von P. Gall Heer).