Othmar Gihr

Aus Kloster-Engelberg
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Othmar (Laurenz) Gihr (* 12. August 1842 in Aulfingen; † 16. Dezember 1904 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 17. Oktober 1868

Ämter

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Lebensbeschreibung[1]

Othmar Gihr wurde als Sohn des Nicolaus Gihr, Bürger und Tagelöhner, und seiner Frau Genovefa Messmer, am 12. August 1842 in Aulfingen (Baden) geboren und am gleichen Tag auf den Namen Laurenz getauft. Am 13. Juni 1856 wurde er in Geisingen gefirmt.[2]

1867 begann er das Noviziat und konnte am 17. Oktober 1868 als Br. Othmar einfache Profess ablegen, die ewige am 29. September 1871. Bis zu seinem Tod war er 32 Jahre lang Unterkoch im Kloster. Wie aus einem mehrseitigen Brief von P. Walther Langenegger vom 6. August 1884 hervorgeht, war Br. Othmar, zusammen mit Prior P. Maurus Hunkeler, P. Heinrich Schiffmann und P. Eugen Angele am 4. August bei einer längeren Wandertour von Grafenort über den Surenen nach Altdorf dabei, wo sie den Bruder von P. Eugen, den Musikdirektor … Angele besuchen wollten und wo P. Eugen Angele dann auf tragische Weise an einem Sonnenstich starb.

Br. Othmar selber litt in den letzten Monaten vor seinem Tod an einem nicht bekannten Leiden. So schrieb er am 19. November 1904 aus einem Mutterhaus? (Mutterhaus von Ordensschwestern ?) einen Brief an „Vatter“? wo er u. a. mitteilte, "dass er sich ordentlich erholt habe, nur in den Füssen bin ich noch schwach. Ich habe guten Apetitt muss aber noch lange Thied (Diät) halten, denn mein Magen ist noch schwach. Am Abend darf ich kein Fleisch essen, habe aber keine Schmerzen mehr." Br. Othmar starb dann aber etwa einen Monat später, an einer im Brief nicht genannten Krankheit, am 16. Dezember 1904 mit 64 Jahren und im 37 Jahr seiner Profess.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Tauf - Firm - Sittenzeugnis vom 16. September 1862, Pfarrer Saier vom Aulfingen. Seine Eltern waren zu dieser Zeit schon beide gestorben. Sein Bruder war der bekannteFreiburger Subregens Dr. Nikolaus Gihr.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 153.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.