Othmar Gihr: Unterschied zwischen den Versionen

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Er wurde als Sohn der Eheleute  Nicolaus Gihr, Bürger und Tagelöhner, und seiner Frau Genovefa, geb. Meßmer, am 12. Aug. 1842 In Aulfingen (Baden) geboren und am gleichen Tag auf den Namen Laurentius getauft. Am 13. Juni 1856 wurde er in Geisingen gefirmt. („Tauf - Firm - Sittenzeugnis“ v. 16. Sept. 1862, Pfarrer Saier v. Aulfingen. Seine Eltern waren zu dieser Zeit schon beide gestorben. Sein Bruder war der bekannten Freiburger Subregens Dr. Nikolaus Gihr.)
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1867 begann er das Noviziat und konnte am 17. Okt. 1868 als Br. Othmar einfache Profeß ablegen, die ewige am 29. Sept. 1871.
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Bis zu seinem Tod war er 32 Jahre lang Unterkoch im Kloster.
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Wie aus einem mehrseitigen Brief von P.Walther Langenegger vom 6. Aug. 1884 hervorgeht, war Br. Othmar, zusammen mit P. Prior P. Maurus Hunkeler, P. Heinrich Schiffmann und P. Eugen Angele am 4. Aug. bei einer längeren Wandertour von Grafenort über den Surenen nach Altdorf dabei, wo sie den Bruder von P. Eugen, den Musikdirektor … Angele besuchen wollten und wo P. Eugen dann auf tragische Weise an einem Sonnenstich starb. (s. bei P. E. Angele Nr. 638) Er selber litt in den letzten Monaten vor seinem Tod an einem nicht genannte Leiden. So schrieb er am 19. Nov. 1904 aus einem Mutterhaus? (Mutterhaus von Ordensschwestern ?) einen Brief an „Vatter“?  wo er u. a. mitteilte … „daß er sich ordentlich erholt habe, nur  in den Füßen bin ich noch schwach. Ich habe guten Apetitt muß aber noch lange Thied (Diät) halten, denn mein Magen ist noch schwach. Am Abend darf ich kein Fleisch eßen, habe aber keine Schmerzen mehr.“ …
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Br. Othmar starb dann aber etwa einen Monat später, an einer im Brief nicht genannten Krankheit, am 16. Dez. 1904 mit 64 Jahren und im 37 Jahr seiner Profeß.
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(Quellen: Stiftsarchiv,    …;  Akt P. Eugen Angele;
  
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==

Version vom 7. Mai 2021, 14:13 Uhr

Othmar (Laurenz) Gihr (* 12. August 1842 in Aulfingen; † [[]] [[]] in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 17. Oktober 1868

Ämter

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Lebensbeschreibung[1]

Er wurde als Sohn der Eheleute Nicolaus Gihr, Bürger und Tagelöhner, und seiner Frau Genovefa, geb. Meßmer, am 12. Aug. 1842 In Aulfingen (Baden) geboren und am gleichen Tag auf den Namen Laurentius getauft. Am 13. Juni 1856 wurde er in Geisingen gefirmt. („Tauf - Firm - Sittenzeugnis“ v. 16. Sept. 1862, Pfarrer Saier v. Aulfingen. Seine Eltern waren zu dieser Zeit schon beide gestorben. Sein Bruder war der bekannten Freiburger Subregens Dr. Nikolaus Gihr.) 1867 begann er das Noviziat und konnte am 17. Okt. 1868 als Br. Othmar einfache Profeß ablegen, die ewige am 29. Sept. 1871. Bis zu seinem Tod war er 32 Jahre lang Unterkoch im Kloster. Wie aus einem mehrseitigen Brief von P.Walther Langenegger vom 6. Aug. 1884 hervorgeht, war Br. Othmar, zusammen mit P. Prior P. Maurus Hunkeler, P. Heinrich Schiffmann und P. Eugen Angele am 4. Aug. bei einer längeren Wandertour von Grafenort über den Surenen nach Altdorf dabei, wo sie den Bruder von P. Eugen, den Musikdirektor … Angele besuchen wollten und wo P. Eugen dann auf tragische Weise an einem Sonnenstich starb. (s. bei P. E. Angele Nr. 638) Er selber litt in den letzten Monaten vor seinem Tod an einem nicht genannte Leiden. So schrieb er am 19. Nov. 1904 aus einem Mutterhaus? (Mutterhaus von Ordensschwestern ?) einen Brief an „Vatter“? wo er u. a. mitteilte … „daß er sich ordentlich erholt habe, nur in den Füßen bin ich noch schwach. Ich habe guten Apetitt muß aber noch lange Thied (Diät) halten, denn mein Magen ist noch schwach. Am Abend darf ich kein Fleisch eßen, habe aber keine Schmerzen mehr.“ … Br. Othmar starb dann aber etwa einen Monat später, an einer im Brief nicht genannten Krankheit, am 16. Dez. 1904 mit 64 Jahren und im 37 Jahr seiner Profeß. (Quellen: Stiftsarchiv, …; Akt P. Eugen Angele;

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 153.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.