Nikolaus Durrer

Aus Kloster-Engelberg
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Auf einem Foto aller Laienbrüder vom Herbst 1869 ist Br. Nikolaus mit Küchenschürze und Küchengerät sitzend abgebildet, zweiter von rechts.

Nikolaus (Josef Anton) Durrer (* 8. Mai 1807 in Stans; † 22. Januar 1888 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 16. November 1831

Ämter

Koch: 1834–1874

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Anton Durrer und der M. Elisabeth Amstad.

Paten: Anton Bläsi und Magdalena Lussy.

Lebensbeschreibung[1]

Br. Nikolaus wurde am 8. Mai 1807 geboren und auf den Namen Josef Anton getauft. Seine Eltern waren Anton Durrer und seine Frau M. Elisabeth Amstad. Taufpaten waren Anton Bläsi und Magdalena Lussy.[2] Nachdem er zwei bis drei Jahre als Küchenjunge gedient hatte, trat er 1830 ins Kloster Engelberg ein und legte am 16. November 1831 als Br. Nikolaus Profess ab.

Nach seiner Profess wurde er erst Lehrling und hierauf eine tüchtige Stütze des damaligen Oberkochs Br. Johannes Baptist Lüthi. Nach dessen Tod 1852 wurde er bis 1874 Oberkoch. Sein Arbeitsplatz im Kloster war während 44 Jahre lang die Klosterküche. Er war friedliebend, dienstfertig und suchte nach Möglichkeit, es jedem Mitbruder recht zu machen. Er stand morgens bald nach 3 Uhr auf, wohnte der ersten Messe bei und ging dann an seine Arbeit. Er war von kleiner Statur aber kräftig gebaut und zeitlebens gesund bis er die letzten 14 Tage vor seinem Tod krank wurde und am 22. Januar 1888, mittags um halb 12 Uhr mit 80 Jahren verstarb.[3] Auf dem Brüdergruppenfoto von 1869 ist er abgebildet mit einer Schürze und Küchengerät, "dem konservativen Küchen- und Kellerregenten Nikolaus Durrer".[4]

Professnummer

  • Nr. 613

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend vom Manuskript von Br. Meinrad Haberl (StiArEbg Professbucheinträge, mit Vorarbeiten von P. Gall Heer), übernommen.
  2. Taufschein vom 10. Dezember 1832, "Proparochus Stanti: Augustinus Jöry".
  3. Odermatt, Schematismus Nidwalden 79; Acta capitularia IX (1851–1924), StiArEbg cod. 284/1, S. 204.
  4. Titlisgrüsse, Dezember 1917, Nr. 5.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 145, Nr. 613.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach dem Manuskript von Br. Meinrad Haberl (mit Vorarbeiten von P. Gall Heer).