Michael Uster: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Uster sind eine Familie in Zug. Hier wurde Br. Michael am 5. August 1723 den Eltern Joachim Uster und Anna Maria Zürcher geboren. Er erhielt in der Taufe den Namen Beat Jakob. Das Taufzeugnis nennt als Paten Beat Jakob Keyser und Helena Buocher. Die Firmung ist erwähnt, doch ohne Spender und Datum. Der Taufschein wurde am 29. Oktober 1744 von Pfarrer Beat Wickart ausgestellt.
 
Die Uster sind eine Familie in Zug. Hier wurde Br. Michael am 5. August 1723 den Eltern Joachim Uster und Anna Maria Zürcher geboren. Er erhielt in der Taufe den Namen Beat Jakob. Das Taufzeugnis nennt als Paten Beat Jakob Keyser und Helena Buocher. Die Firmung ist erwähnt, doch ohne Spender und Datum. Der Taufschein wurde am 29. Oktober 1744 von Pfarrer Beat Wickart ausgestellt.
  
Beat kam als zwanzigjähriger Schneider ins Kloster, musste eine längere Kandidatur durchmachen und konnte am 26. September 1745 die Gelübde ablegen. Da er neun Geschwister hatte und die Familie in einfachen Verhältnissen lebte, konnte er kein Vermögen mitbringen. Er empfahl sich aber durch seinen Eifer in der Arbeit und seine Dienstfertigkeit gegen alle, wodurch er sich allgemein beliebt machte.<ref>Acta capitularia II (Okt. 1737 – Dez. 1746), StiArEbg cod. 191, S. 229.</ref> Er zeigte durchweg guten Willen und Lebensernst. In den Worten einzelner Mitbrüder wurde er als schlau beschrieben, da es ihm an der "simplicitas animi" fehle, ausserdem habe er bei Tisch zu sehr der Esslust gefrönt.<ref>Ibidem, S. 317, Vogel, Catalogus biogr., S. 155, Tugium sacrum II, S. 43.</ref> Er starb am 17. März 1796.
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Beat kam als zwanzigjähriger Schneider ins Kloster, musste eine längere Kandidatur durchmachen und konnte am 26. September 1745 die Gelübde ablegen. Da er neun Geschwister hatte und die Familie in einfachen Verhältnissen lebte, konnte er keine Aussteuer mitbringen. Er empfahl sich aber durch seinen Eifer in der Arbeit und seine Dienstfertigkeit gegen alle, wodurch er sich allgemein beliebt machte.<ref>Acta capitularia II (Okt. 1737 – Dez. 1746), StiArEbg cod. 191, S. 229.</ref> So soll er durchwegs guten Willen und Lebensernst gezeigt haben. In den Worten einzelner Mitbrüder wurde er als schlau beschrieben, da es ihm an der "simplicitas animi" gefehlt haben soll, ausserdem habe er bei Tisch zu sehr der Esslust gefrönt.<ref>Ibidem, S. 317, Vogel, Catalogus biogr., S. 155, Tugium sacrum II, S. 43.</ref> Er starb am 17. März 1796.
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* Nr. 556
  
 
== Einzelnachweise ==
 
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* Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 131.
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* Iten, Albert: Tugium Sacrum - Die Zuger Geistlichen der Orden, Bd. II., S. 43 Nr. 126.
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* Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 131, Nr. 556.
 
* StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.
 
* StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.
  

Aktuelle Version vom 14. Juni 2022, 12:36 Uhr

Grabplatte von Br. Michael Uster.

Michael (Beat) Uster (* 5. August 1723 in Zug; † 17. März 1796 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 26. September 1745

Ämter

Schneider: 1743–1796?

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Joachim Uster und der Anna Maria Zürcher.

Paten: Beat Jakob Keyser und Helena Buocher.

Lebensbeschreibung[1]

Die Uster sind eine Familie in Zug. Hier wurde Br. Michael am 5. August 1723 den Eltern Joachim Uster und Anna Maria Zürcher geboren. Er erhielt in der Taufe den Namen Beat Jakob. Das Taufzeugnis nennt als Paten Beat Jakob Keyser und Helena Buocher. Die Firmung ist erwähnt, doch ohne Spender und Datum. Der Taufschein wurde am 29. Oktober 1744 von Pfarrer Beat Wickart ausgestellt.

Beat kam als zwanzigjähriger Schneider ins Kloster, musste eine längere Kandidatur durchmachen und konnte am 26. September 1745 die Gelübde ablegen. Da er neun Geschwister hatte und die Familie in einfachen Verhältnissen lebte, konnte er keine Aussteuer mitbringen. Er empfahl sich aber durch seinen Eifer in der Arbeit und seine Dienstfertigkeit gegen alle, wodurch er sich allgemein beliebt machte.[2] So soll er durchwegs guten Willen und Lebensernst gezeigt haben. In den Worten einzelner Mitbrüder wurde er als schlau beschrieben, da es ihm an der "simplicitas animi" gefehlt haben soll, ausserdem habe er bei Tisch zu sehr der Esslust gefrönt.[3] Er starb am 17. März 1796.

Professnummer

  • Nr. 556

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Acta capitularia II (Okt. 1737 – Dez. 1746), StiArEbg cod. 191, S. 229.
  3. Ibidem, S. 317, Vogel, Catalogus biogr., S. 155, Tugium sacrum II, S. 43.

Bibliographie

  • Iten, Albert: Tugium Sacrum - Die Zuger Geistlichen der Orden, Bd. II., S. 43 Nr. 126.
  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 131, Nr. 556.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.