Meinrad Wickart: Unterschied zwischen den Versionen

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Sohn des Josef Melchior Wickard und der Anna M. Gyr.
 
Sohn des Josef Melchior Wickard und der Anna M. Gyr.
  
==Lebensbeschreibung<ref>Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.</ref>==
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Taufpaten: Augustin Wickart und M. Barbara Grendelmeyer.
P. Meinrad wurde am 1. April 1792 im Klosterdorf Einsiedeln geboren und auf den Namen Marian Augustin getauft. Seine Eltern waren Josef Melchior Wickard und Anna M. Gyr. Als Taufspender wird P. Paul Hübscher genannt. Taufpaten waren Augustin Wickart und M. Barbara Grendelmeyer. Gefirmt wurde er 1795, sein Firmpate war Bonifaz Abegg. (Bescheinigung vom 4. Sept. 1809 durch P. Isidor Moser, ein bekannter Lehrer.) Über seine Studien ist nichts bekannt. Es ist aber anzunehmen daß er diese in Einsiedeln absolviert hat. Auch sonst wissen wir über ihn sehr wenig was durch Quellen zu belegen wäre. Am 6. Febr. 1810 wurde er zusammen mit Josef Camenzind in das Noviziat aufgenommen. Noch während seiner fünfmonatigen Kandidatur hatte er im Kloster Rhetorik studiert und legte dann am 10. Febr. 1811 seine Profeß ab. (Acta cap. Cod. 280,3). Die hl. Weihen spendete ihm alle der Luzerner Nuntius Fabricianus Testaferrata. Den Subdiakonat am 31. Okt. 1813 in Muri, den Diakonat in dessen Hauskapelle am 24. Juni 1814 und ebenso dort die Priesterweihe am 16. März 1816 mit Altersdispens. Vom Generalvikar  Franz Bernhard Göldlik von Tiefenau erhielt er am 12. Jan. 1818 die Erlaubnis zur Seelsorge im Schweizer Teil  der alten Diözese Konstanz. Schon am 25. Okt. 1811 war er, noch als Neoprofesse, Muttergotteskustos geworden. Am 11. Juni 1814 wurde 2. Kapellmeister und 2. Custos und am 12. Jan. 1820 zweiter Marcheninspektor. (Cod. 280,3). Vom gesundheitlichen her eine schwache Natur starb er schon am 6. Dez. 1821 mit erst 29 Jahren.
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Firmpate: Bonifaz Abegg.
  
(in „AlbumEngelbergensis“ Nr. 597)
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==Lebensbeschreibung<ref>Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend vom Manuskript von Br. Meinrad Haberl (StiArEbg Professbucheinträge, mit Vorarbeiten von P. Gall Heer), übernommen.</ref>==
bei Heer Nr. 589
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P. Meinrad wurde am 1. April 1792 im Klosterdorf Einsiedeln geboren und auf den Namen Marian Augustin getauft. Seine Eltern waren Josef Melchior Wickard und Anna M. Gyr. Als Taufspender wird P. Paul Hübscher genannt. Taufpaten waren Augustin Wickart und M. Barbara Grendelmeyer. Gefirmt wurde er 1795 und sein Firmpate war Bonifaz Abegg.<ref>Bescheinigung vom 4. September 1809 durch P. Isidor Moser, ein bekannter Lehrer.</ref> Über seine Studien ist nichts bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass er diese in Einsiedeln absolviert hat. Auch sonst ist über ihn sehr wenig bekannt, was durch Quellen zu belegen wäre.  
  
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Am 6. Februar 1810 wurde er zusammen mit Josef Camenzind in das Noviziat in Engelberg aufgenommen. Noch während seiner fünfmonatigen Kandidatur war er Schüler der Rhetorik und legte dann am 10. Februar 1811 seine Profess ab.<ref>Acta capitularia VIII (1810–1842), StiArEbg cod. 280, S. 3.</ref> Die heiligen Weihen spendete ihm alle der Luzerner Nuntius Fabrizio Testaferrata. Den Subdiakonat am 31. Oktober 1813 in Muri, den Diakonat in dessen Hauskapelle am 24. Juni 1814 und ebenso dort die Priesterweihe am 16. März 1816 mit Altersdispens. Vom Generalvikar Franz Bernhard Göldlin von Tiefenau erhielt er am 12. Januar 1818 die Erlaubnis zur Seelsorge im Schweizer Teil der alten Diözese Konstanz. Schon am 25. Oktober 1811 war er, noch als Neoprofesse, Muttergotteskustos geworden. Am 11. Juni 1814 wurde er 2. Kapellmeister und 2. Kustos und am 12. Januar 1820 zweiter Marcheninspektor.<ref>Ibidem.</ref> Gesundheitlich eher eine schwache Natur starb er schon am 6. Dezember 1821 mit erst 29 Jahren.
  
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==Professnummer==
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* Nr. 596
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
 
<references />
 
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== Bibliographie ==
 
== Bibliographie ==
* Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 141.
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* Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 141, Nr. 596.
* StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.
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* StiArEbg Professbucheintrag nach dem Manuskript von Br. Meinrad Haberl (mit Vorarbeiten von P. Gall Heer).
 
 
  
 
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Aktuelle Version vom 23. April 2022, 01:21 Uhr

Meinrad (Marian) Wickart (* 1. April 1792 in Einsiedeln; † 6. September 1821 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 10. Februar 1811

Priesterweihe: 9. März 1816

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Josef Melchior Wickard und der Anna M. Gyr.

Taufpaten: Augustin Wickart und M. Barbara Grendelmeyer.

Firmpate: Bonifaz Abegg.

Lebensbeschreibung[1]

P. Meinrad wurde am 1. April 1792 im Klosterdorf Einsiedeln geboren und auf den Namen Marian Augustin getauft. Seine Eltern waren Josef Melchior Wickard und Anna M. Gyr. Als Taufspender wird P. Paul Hübscher genannt. Taufpaten waren Augustin Wickart und M. Barbara Grendelmeyer. Gefirmt wurde er 1795 und sein Firmpate war Bonifaz Abegg.[2] Über seine Studien ist nichts bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass er diese in Einsiedeln absolviert hat. Auch sonst ist über ihn sehr wenig bekannt, was durch Quellen zu belegen wäre.

Am 6. Februar 1810 wurde er zusammen mit Josef Camenzind in das Noviziat in Engelberg aufgenommen. Noch während seiner fünfmonatigen Kandidatur war er Schüler der Rhetorik und legte dann am 10. Februar 1811 seine Profess ab.[3] Die heiligen Weihen spendete ihm alle der Luzerner Nuntius Fabrizio Testaferrata. Den Subdiakonat am 31. Oktober 1813 in Muri, den Diakonat in dessen Hauskapelle am 24. Juni 1814 und ebenso dort die Priesterweihe am 16. März 1816 mit Altersdispens. Vom Generalvikar Franz Bernhard Göldlin von Tiefenau erhielt er am 12. Januar 1818 die Erlaubnis zur Seelsorge im Schweizer Teil der alten Diözese Konstanz. Schon am 25. Oktober 1811 war er, noch als Neoprofesse, Muttergotteskustos geworden. Am 11. Juni 1814 wurde er 2. Kapellmeister und 2. Kustos und am 12. Januar 1820 zweiter Marcheninspektor.[4] Gesundheitlich eher eine schwache Natur starb er schon am 6. Dezember 1821 mit erst 29 Jahren.

Professnummer

  • Nr. 596

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend vom Manuskript von Br. Meinrad Haberl (StiArEbg Professbucheinträge, mit Vorarbeiten von P. Gall Heer), übernommen.
  2. Bescheinigung vom 4. September 1809 durch P. Isidor Moser, ein bekannter Lehrer.
  3. Acta capitularia VIII (1810–1842), StiArEbg cod. 280, S. 3.
  4. Ibidem.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 141, Nr. 596.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach dem Manuskript von Br. Meinrad Haberl (mit Vorarbeiten von P. Gall Heer).