Kolumban Weber: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Kloster-Engelberg
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Schreiner
 
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Sohn des Florian Weber und der Elisabeth Bechtold.
 
==Lebensbeschreibung<ref>Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.</ref>==
 
==Lebensbeschreibung<ref>Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.</ref>==
Br. Kolumban stammte aus Brederis im österreichischen Vorarlberg. Er wurde am 9. Dezember 1835 geboren und auf den Namen Florian getauft.
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Br. Kolumba wurde als Sohn des Florian Weber und Elisabeth Bechtold, in Brederis, Pfarrei Rankweil in Voralberg, am 9. Dezember 1835 geboren und am gleichen Tag auf den Namen Florian getauft. Die Firmung erhielt er am 20. Juni 1841. Nach seiner Schulzeit erlernte er das Tischler- oder Schreinerhandwerk.
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In seinem Nachlaß befindet sich ein „Wanderbüchlein für das Mitglied des Kath. Gesellen-Vereins“. Darin heißt es: „Florian Weber, Tischler von Rankweil, aufgenommen zu Brixen am 4. April 1887.“
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Weiter enthält der Pers. - Akt ein „Wanderbuch“ worin auf der ersten Seite vermerkt ist: „Florian Weber, aus Brederis (Bregenz), geb. 1836 richtiger 1835. Wohnort Brederis, Müllergeselle/ Jetzt Schreinergeselle, katholisch, Statur: Groß, Gesicht: ovales, Haare: braun. Ausgestellt vor dem Bezirksamt Feldkirch, 27. Juni 1855.“ Hierin ist vermerkt, wo er zu welcher Zeit und wann- und wie  er an seine Wander-Arbeitsstellen kam, „wo er überall zur vollen Zufriedenheit und guten Betragen in Arbeit stand.“ So arbeitete er vom 18. 4. 1855 – 4. Juni in Lindau, „Mit Reisegeld nach Lindau, Kempten den 27. Nov. 1850. Nach Kaufbeuren mit der Eisenbahn am 4. Juni 1855, nach Augsburg mit der Eisenbahn am 5. Juni 1855. Nach Bregenz am 28. Nov. 1855 – 20. März 1856.“ Im April 1856 arbeitete er 14 Tage in Brixen, dann bis 24. Nov. in Klausen, dann bis 25. Febr. in Bozen. Ab 1. Aug. 1859 arbeitete er in Kriesern, Kt. St. Gallen, von Juni 1860 – März 1864 in Oberriet (Kt. St. Gallen). Danach arbeitete er im Kapuzinerinnenkloster Wonnenstein, wie aus dem letzten eingetragenen Datum vom 27. Sept. 1866 hervorgeht: „… daß Florian Weber von Renkweil seit 2 ½ Jahren hier als Schreiner gearbeitet und das beste Zeugniß des Fleisses und des sittlichen Betragens verdient. Fraumutter F …. Kohler.“
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Im vorhandenen Leumundszeugnis für den Klostereintritt vom 4. Sept. 1867 schreibt Pfarrer Bohler von Renkweil, daß  Florian Weber „sich von Jugend auf nicht nur klaglos sondern auch arbeitsam, nüchtern u. sittlich vergelten gebe. Später erlernte er die Schreinerprofession und es ging niemals eine Klage, weder von seiner Lehr- noch Gesellen-Zeit wider ihm ein, sondern hat sich vielmehr durch sein Benehmen u. Seine Aufführung die Achtung Aller erworben, die ihn kannten. Die letzten Jahre arbeitete er als Geselle in der Schweiz. .. Er ist mit keinen Schulden belastet, sondern besitzt vielmehr von seinen verstorbenen Eltern einiges Vermögen. … Obiges bestätigt Feldkirch 7. Sept. 1867, Generalvikar.“ (Pers. - Akt)
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1867 begann er im Kloster Engelberg das Noviziat und konnte am 17. Okt. 1868 als Br. Kolumban die einfache Profeß ablegen, die ewige am …. 1871. Über seine Tätigkeiten im Kloster sind im Pers.-Akt keine Informationen vorhanden. Nur im „Schweizer Katholischen Sonntagsblatt“ heißt es bei seiner Todesnachricht u. a., daß er als Schreiner tätig war und viele Jahre die Pförtnerstelle im Kloster versah. Dazu wird noch erwähnt „… Der vielen Lesern des Sonntagsblatt wohlbekannte ehrw. Br. Kolumban Weber von Bredis bei Rankweil (Vorarlberg) ...“ Leider ist nicht angegeben, weshalb er den Lesern so bekannt war! (noch nachprüfen)
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Er starb nach längerer Krankheit am 28. Dez. 1910 im Alter von 76 Jahren.
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Er wurde am 9. Dezember 1835 geboren und auf den Namen Florian getauft.
 
1867 begann er im Kloster Engelberg das Noviziat und konnte am 17. Oktober 1868 als Br. Kolumban Profess ablegen. Er starb am 28. Dezember 1910.
 
1867 begann er im Kloster Engelberg das Noviziat und konnte am 17. Oktober 1868 als Br. Kolumban Profess ablegen. Er starb am 28. Dezember 1910.
  

Version vom 26. Januar 2022, 03:43 Uhr

Br. Kolumban Weber vor seinem Eintritt ins Kloster.
Br. Kolumban Weber in späteren Jahren im Habit.
Das Wanderbüchlein, das zwischen die verschiedenen Arbeitsorte des Schreinergesellen Florian Weber zwischen 1855 und 1866 bestätigt. Die Arbeit führte in aus dem Vorarlbergischen hinaus nach Norden bis Augsburg und nach Süden bis Brixen. Gegen Ende seiner Gesellenjahre wirkte Weber im St. Gallischen Kriesern.

Kolumban (Florian) Weber (* 9. Dezember 1835 in Brederis; † 28. Dezember 1910 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 17. Oktober 1868

Ämter

Schreiner

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Florian Weber und der Elisabeth Bechtold.

Lebensbeschreibung[1]

Br. Kolumba wurde als Sohn des Florian Weber und Elisabeth Bechtold, in Brederis, Pfarrei Rankweil in Voralberg, am 9. Dezember 1835 geboren und am gleichen Tag auf den Namen Florian getauft. Die Firmung erhielt er am 20. Juni 1841. Nach seiner Schulzeit erlernte er das Tischler- oder Schreinerhandwerk. In seinem Nachlaß befindet sich ein „Wanderbüchlein für das Mitglied des Kath. Gesellen-Vereins“. Darin heißt es: „Florian Weber, Tischler von Rankweil, aufgenommen zu Brixen am 4. April 1887.“ Weiter enthält der Pers. - Akt ein „Wanderbuch“ worin auf der ersten Seite vermerkt ist: „Florian Weber, aus Brederis (Bregenz), geb. 1836 richtiger 1835. Wohnort Brederis, Müllergeselle/ Jetzt Schreinergeselle, katholisch, Statur: Groß, Gesicht: ovales, Haare: braun. Ausgestellt vor dem Bezirksamt Feldkirch, 27. Juni 1855.“ Hierin ist vermerkt, wo er zu welcher Zeit und wann- und wie er an seine Wander-Arbeitsstellen kam, „wo er überall zur vollen Zufriedenheit und guten Betragen in Arbeit stand.“ So arbeitete er vom 18. 4. 1855 – 4. Juni in Lindau, „Mit Reisegeld nach Lindau, Kempten den 27. Nov. 1850. Nach Kaufbeuren mit der Eisenbahn am 4. Juni 1855, nach Augsburg mit der Eisenbahn am 5. Juni 1855. Nach Bregenz am 28. Nov. 1855 – 20. März 1856.“ Im April 1856 arbeitete er 14 Tage in Brixen, dann bis 24. Nov. in Klausen, dann bis 25. Febr. in Bozen. Ab 1. Aug. 1859 arbeitete er in Kriesern, Kt. St. Gallen, von Juni 1860 – März 1864 in Oberriet (Kt. St. Gallen). Danach arbeitete er im Kapuzinerinnenkloster Wonnenstein, wie aus dem letzten eingetragenen Datum vom 27. Sept. 1866 hervorgeht: „… daß Florian Weber von Renkweil seit 2 ½ Jahren hier als Schreiner gearbeitet und das beste Zeugniß des Fleisses und des sittlichen Betragens verdient. Fraumutter F …. Kohler.“ Im vorhandenen Leumundszeugnis für den Klostereintritt vom 4. Sept. 1867 schreibt Pfarrer Bohler von Renkweil, daß Florian Weber „sich von Jugend auf nicht nur klaglos sondern auch arbeitsam, nüchtern u. sittlich vergelten gebe. Später erlernte er die Schreinerprofession und es ging niemals eine Klage, weder von seiner Lehr- noch Gesellen-Zeit wider ihm ein, sondern hat sich vielmehr durch sein Benehmen u. Seine Aufführung die Achtung Aller erworben, die ihn kannten. Die letzten Jahre arbeitete er als Geselle in der Schweiz. .. Er ist mit keinen Schulden belastet, sondern besitzt vielmehr von seinen verstorbenen Eltern einiges Vermögen. … Obiges bestätigt Feldkirch 7. Sept. 1867, Generalvikar.“ (Pers. - Akt) 1867 begann er im Kloster Engelberg das Noviziat und konnte am 17. Okt. 1868 als Br. Kolumban die einfache Profeß ablegen, die ewige am …. 1871. Über seine Tätigkeiten im Kloster sind im Pers.-Akt keine Informationen vorhanden. Nur im „Schweizer Katholischen Sonntagsblatt“ heißt es bei seiner Todesnachricht u. a., daß er als Schreiner tätig war und viele Jahre die Pförtnerstelle im Kloster versah. Dazu wird noch erwähnt „… Der vielen Lesern des Sonntagsblatt wohlbekannte ehrw. Br. Kolumban Weber von Bredis bei Rankweil (Vorarlberg) ...“ Leider ist nicht angegeben, weshalb er den Lesern so bekannt war! (noch nachprüfen) Er starb nach längerer Krankheit am 28. Dez. 1910 im Alter von 76 Jahren. Er wurde am 9. Dezember 1835 geboren und auf den Namen Florian getauft. 1867 begann er im Kloster Engelberg das Noviziat und konnte am 17. Oktober 1868 als Br. Kolumban Profess ablegen. Er starb am 28. Dezember 1910.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 154.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.