Johannes Lüthi

Aus Kloster-Engelberg
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Johannes (Jodok) Lüthi (* 7. August 1787 in Hitzkirch; † 10. März 1852 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 22. Januar 1826

Ämter

Koch: 1826–1852

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Peter Lüthi und der Maria Barbara Menseler.

Paten: Josef Rigert und M. Barbara Koller.

Lebensbeschreibung[1]

Seine Familie stammte aus Herrlisberg in der Pfarrei Hitzkirch. Jodok wurde aber als Sohn des Peter Lüthi und seiner Frau Maria Barbara Menseler in Luzern geboren und am 7. August 1787 auf den Namen Jodok Josef getauft. Taufpaten waren Josef Rigert und M. Barbara Koller. Der Taufschein wurde ausgestellt von Pfarrhelfer Peter Süess vom 11. April 1825. Gefirmt wurde er in Hitzkirch.[2]

Bis zu seinem Klostereintritt war er Koch. Erst mit 39 Jahren trat er in Engelberg ein und begann, zusammen mit dem späteren P. Karl Meyer, am 19. Januar 1825 das Noviziat. Am 22. Januar 1826 konnte er als Br. Johannes Baptist Profess ablegen. Er war schon zu Beginn als tüchtiger Koch vorgestellt worden und blieb es auch während seines ganzen Klosterlebens. 26 Jahre lang war er ein gewissenhafter Küchenchef. Auch auf der Konventliste von 1851 wird er noch als Koch bezeichnet. Am 10. März 1852 hatte er im Keller einen Schlaganfall. Man brachte ihn auf seine Zelle wo er noch die Sakramente empfangen konnte bevor er mit 64 Jahren starb.[3]

Professnummer

  • Nr. 606

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend vom Manuskript von Br. Meinrad Haberl (mit Vorarbeiten von P. Gall Heer), übernommen.
  2. Bescheinigung von Pfr. Josef Anton Meyer am 27. September 1825.
  3. Vogel, Catalogus biogr., S. 258.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 143, Nr. 606.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach dem Manuskript von Br. Meinrad Haberl (mit Vorarbeiten von P. Gall Heer).