Jakob Amhof: Unterschied zwischen den Versionen

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Paten: Burkhard Eyholzer und Maria Conrad.
 
Paten: Burkhard Eyholzer und Maria Conrad.
  
==Lebensbeschreibung<ref>Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.</ref>==
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==Lebensbeschreibung<ref>Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge), Transkript von Br. Meinrad Haberl, übernommen.</ref>==
 
Br. Jakob war ein Neffe des Br. [[Konrad Amhof]] und stammte wie dieser von Auw. Er wurde als Sohn des Johann Josef Amhof und seiner Frau Maria Anna Villiger, am 30. August 1806 geboren und auf den Namen Burkhard  getauft.<ref>Sein am 11. Juni 1800 geborener Bruder Joseph M. war seit 1825 als Br. Vincenz Laienbruder im Kloster Wettingen. Nach dessen Auflösung war er nach Aufenthalten in Werthenstein und im Frauenkloster Frauenthal, der erste Wettinger Mönch, der im verwüsteten Räumen des Kloster Mehrerau Aufenthalt nahm. Er starb 83-jährig am 15. Juli 1883. Vgl. Willi, Album Wettingen 1892, S. 146.</ref> Taufpaten waren Burkhard Eyholzer und Maria Conrad. Bis zu seinem Klostereintritt ist von ihm nichts bekannt. Am 23. Januar 1827 begann er das Noviziat zusammen mit seinen Mitnovizen Fr. Alois Odermatt, Fr. Franz Xaver Brunner und Fr. Konrad Fruonz.  
 
Br. Jakob war ein Neffe des Br. [[Konrad Amhof]] und stammte wie dieser von Auw. Er wurde als Sohn des Johann Josef Amhof und seiner Frau Maria Anna Villiger, am 30. August 1806 geboren und auf den Namen Burkhard  getauft.<ref>Sein am 11. Juni 1800 geborener Bruder Joseph M. war seit 1825 als Br. Vincenz Laienbruder im Kloster Wettingen. Nach dessen Auflösung war er nach Aufenthalten in Werthenstein und im Frauenkloster Frauenthal, der erste Wettinger Mönch, der im verwüsteten Räumen des Kloster Mehrerau Aufenthalt nahm. Er starb 83-jährig am 15. Juli 1883. Vgl. Willi, Album Wettingen 1892, S. 146.</ref> Taufpaten waren Burkhard Eyholzer und Maria Conrad. Bis zu seinem Klostereintritt ist von ihm nichts bekannt. Am 23. Januar 1827 begann er das Noviziat zusammen mit seinen Mitnovizen Fr. Alois Odermatt, Fr. Franz Xaver Brunner und Fr. Konrad Fruonz.  
  
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== Bibliographie ==
 
== Bibliographie ==
 
* Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 144, Nr. 610.
 
* Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 144, Nr. 610.
* StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.
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* StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer (Transkript Br. Meinrad Haberl).
 
 
  
 
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Version vom 20. November 2021, 15:33 Uhr

Auf einem Foto der Laienbrüder vom Herbst 1869 ist "der besorgte Kirchenbruder Br. Jakob" in der Mitte sitzend mit dichtem weissem Haar abgebildet. Bald darauf starb er 63-jährig am 11. November 1869.

Jakob (Burkard) Amhof (* 30. August 1806 in Auw; † 11. November 1869 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 27. Januar 1828

Ämter

Konventbruder: 1828–18?

Sakristan: 18?–1869

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Johann Josef Amhof und der Maria Anna Villiger.

Onkel: Br. Konrad Amhof.

Paten: Burkhard Eyholzer und Maria Conrad.

Lebensbeschreibung[1]

Br. Jakob war ein Neffe des Br. Konrad Amhof und stammte wie dieser von Auw. Er wurde als Sohn des Johann Josef Amhof und seiner Frau Maria Anna Villiger, am 30. August 1806 geboren und auf den Namen Burkhard getauft.[2] Taufpaten waren Burkhard Eyholzer und Maria Conrad. Bis zu seinem Klostereintritt ist von ihm nichts bekannt. Am 23. Januar 1827 begann er das Noviziat zusammen mit seinen Mitnovizen Fr. Alois Odermatt, Fr. Franz Xaver Brunner und Fr. Konrad Fruonz.

Am 27. Januar 1828 konnte er als Br. Jakob Profess ablegen. Er wurde bald Konventbruder, der den Tisch und die Zellen der Patres zu besorgen hatte. Vor allem aber war er jahrelang Sakristan und ist als solcher noch bei der Wahl von Abt Plazidus Tanner 1851 aufgeführt. Er verstand sich auch vortrefflich auf das Weben von wollenen und seidenen Gürteln, welche er auch für andere Klöster ausführte. 1869 weilte er zur Erholung eines scheinbar ungefährlichen Armleidens, in Baden im Hotel "Schiff". Von dort berichtete die Wirtin Brunner in einem Brief vom 3. Juli 1869: "Obwohl die Geschwulst und die Schmerzen am linken Arm nachgelassen haben und der Arzt Hoffnung auf Wiederherstellung mache, so möchte sie doch daran zweifeln. Der Kranke werde aber bald und gern heimkehren."[3]

Professnummer

  • Nr. 610

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge), Transkript von Br. Meinrad Haberl, übernommen.
  2. Sein am 11. Juni 1800 geborener Bruder Joseph M. war seit 1825 als Br. Vincenz Laienbruder im Kloster Wettingen. Nach dessen Auflösung war er nach Aufenthalten in Werthenstein und im Frauenkloster Frauenthal, der erste Wettinger Mönch, der im verwüsteten Räumen des Kloster Mehrerau Aufenthalt nahm. Er starb 83-jährig am 15. Juli 1883. Vgl. Willi, Album Wettingen 1892, S. 146.
  3. Vogel, Cat. biogr., S. 268, mit dem genannten Brief.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 144, Nr. 610.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer (Transkript Br. Meinrad Haberl).