Ildephons Straumeyer: Unterschied zwischen den Versionen

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Auf der Rückseite des Taufscheins gab er Auskunft über seine bisherigen Studien: die Grundlagen seines Wissens holte er in der Lateinschule in Altdorf. Am Dienstag vor St. Lukas 1714 kam er an die Klosterschule nach Engelberg und hatte P. [[Adelhelm Luidl]] als Lateinlehrer. Am 13. November 1715 kam er zu P. [[Benedikt Deuring]] in die Schule, bei dem er alle Klassen durchlief, auch die Philosophie, die spekulative Theologie, die Moraltheologie und die Musik. Anno 1724 konnte sein Mitschüler P. [[Emanuel Crivelli]] die heiligen Weihen empfangen; er dagegen war noch zu jung und wurde erst am 23. Dezember 1724 durch Bischof Ulrich Federspiel in seiner Churer Hofkapelle zum Priester geweiht; an Neujahr 1725 konnte er Primiz feiern. Den Subdiakonat hatte er am 19. Dezember 1722, den Diakonat am 18. Dezember 1723 durch den Nuntius Domenico Silvio Passionei in seiner Hofkapelle in Luzern erhalten, und zwar mit Dispens wegen mangelnden Alters. Die Profess hatte er am 12. Feb. 1719 abgelegt. Auf der Rückseite der Professurkunde bemerkt er dazu, sein Vater und seine Verwandten hätten am Tag der Profess den Abt [[Joachim Albini]] gebeten, er möge ihm den Namen des Vaters oder des Onkels als Klosternamen geben. Der Abt habe indes vorgezogen, ihm den Namen des Erzbischofs und grossen Marienverehrers Ildephons zu geben.  
 
Auf der Rückseite des Taufscheins gab er Auskunft über seine bisherigen Studien: die Grundlagen seines Wissens holte er in der Lateinschule in Altdorf. Am Dienstag vor St. Lukas 1714 kam er an die Klosterschule nach Engelberg und hatte P. [[Adelhelm Luidl]] als Lateinlehrer. Am 13. November 1715 kam er zu P. [[Benedikt Deuring]] in die Schule, bei dem er alle Klassen durchlief, auch die Philosophie, die spekulative Theologie, die Moraltheologie und die Musik. Anno 1724 konnte sein Mitschüler P. [[Emanuel Crivelli]] die heiligen Weihen empfangen; er dagegen war noch zu jung und wurde erst am 23. Dezember 1724 durch Bischof Ulrich Federspiel in seiner Churer Hofkapelle zum Priester geweiht; an Neujahr 1725 konnte er Primiz feiern. Den Subdiakonat hatte er am 19. Dezember 1722, den Diakonat am 18. Dezember 1723 durch den Nuntius Domenico Silvio Passionei in seiner Hofkapelle in Luzern erhalten, und zwar mit Dispens wegen mangelnden Alters. Die Profess hatte er am 12. Feb. 1719 abgelegt. Auf der Rückseite der Professurkunde bemerkt er dazu, sein Vater und seine Verwandten hätten am Tag der Profess den Abt [[Joachim Albini]] gebeten, er möge ihm den Namen des Vaters oder des Onkels als Klosternamen geben. Der Abt habe indes vorgezogen, ihm den Namen des Erzbischofs und grossen Marienverehrers Ildephons zu geben.  
  
Am 12. Februar 1719 zahlt bei der Profess Hans Heinrich Straumeyer für den Novizen Justus Florian die Schulden, die noch in die Schuheit zurückreichten: 27 gld an Kleidern, auf die Profess 39 gld, mit weitern Auslagen total 143 gld.<ref>Rechnungsbuch 1717 zum 12. Februar 1719.</ref> Eine Bemerkung des P. Ildephons besagt, er hätte eigentlich ein Jahr früher ins Kloster eintreten wollen, doch habe sein Onkel Justsus noch gelebt, sodass er warten musste bis nach seinem Tod am 15. Oktober 1717. Am l. März l719 zahlte Hans Heinrich Straumeyer, der Onkel von P. Ildephons, an die Aussteuer des Neffen wieder 50 gld, die übrigen 15 gld soll der Faktor Ringold zhhlen, macht 35 gld. Fine weitere Zahlung leistet Hans Heinrich Straumeyer am 10. April 1720 durch Christen (Christian) Cattani, den Meisterknecht des Klosters, im ßetrage von loo gld. Dazu kommt noch am 17. März 1721 der Zins von 15 gld (Rechnungsbuch 1717, Datum!) Ob der Onkel diese Zahlungen Ubernimmt, weil der Vater ev. schon gestorben war, ist nicht gesagt. Am 20. Dez. 1723 kommt Prior Frowin Christen mit P. lldephons von Luzern zurUck, wo er die Diakonatsweihe durch den Nuntius empfangen hatte. nie Rechnung ergibt für den Schiffer 1 gld. für Kerzen 4 s.J dem Sigtistfür Zurüsten der Paramente 12 s. Schifferlohn nach Haus 15 s. dem Kanzler des Nuntius, Castoreo 1 gld. 21 s. ( Rechnungsbuch 1717 Datum!). Am 16.Feb.1724 zahlt der Onkel Hans Heinrich den Rest von 100 Kronen an die Aussteuer und 3o gld. Zins, insgesamt noch 229 gld ( Rechnungs­ buch 1717, Datum!). Am 14.Nov.1724 erhält der Nnuntius für die Altersdispens zur Weihe (12 Monate) 14 Taler= 31 gld. 1727 ist P. Ildephons bereits Kapitelssekret1ir (Cod. 229, 28). Im März 1731 wird er Pfarrer von'Engelberg. Seine Einträge in den Pfarrbüchern sind mit ihren klostergeschichtlichen Notizen überaus aufschlussreich. Er versuchte überhaupt alles zu sammeln und zu retten, was vor Klosterbrand übriggeblieben war. So erfahren wir auch dass eine Notkirche, das "Holzhaus" errichtet wurde, wo z.B. meist die Taufen gespendet wurden. Am 4.Apr.1731 hält er die Predigt in Grafenort, wo noch lange nur am 4. Sonntag im Monat Gottesdienst gehalten wurde. Am f 9. Augu t 1731 geht er zur Erholungins Kloster Muri. Am 4. Feb. 1732 leidet er bereits unter schmerzhafter Podagra und muss das Bett hüten, er hat Schmerzen an Händen und Füssen. Er bleibt i,,n, des auch jetzt nicht untätig und stellt eine interessante Statistik über die BevJ11.kerung des Tales auf. Sie nennt 118 Häuser mit 801 Seelen. Im Juni 1733 ist er erneut krank und schreibt eine Erklärung über eine von ihm im Taufbuch eingeführte Neuerung. Sie erlaubt es die Verwandschafts- und Schwägerschaftsgrade leichter zu erkennen. Er gibt dazu die Begründung "ut ne mihi otiosus aV aliis sim inutilis" (damit ich nicht müssig bleiben und andern unnütz sein muss). Am 21.Jan.1734 erwähnt er, dass an diesem Tage 18 Engelbergerin fremde Dienste getreten seien ( Lib. bapt. III, 199) 1734 ist er wieder krank und e'ttff. i,frbeiten gehindert. Im Jahre zuvor hatte er beim Jahrzeit des Bnuder Scheuber in Wolfenschiessendie Ehrenpredigtgehalten, am 27,ov. 1733 ( Acta Cap. I, 231). 1737 äussert er sich über das Hexenwesen und sagt, wenn er nicht die Entstehungdes Klosterbrandes 1729 erlebt hätte, würde er glauben, es sei ein Werk von Hexen gewesen. In der Innerschweiz war der Hexenwahn stark verbreitet, besonders in. Nidwalden (Acta Cap. I. 306). Im Oktober 1737 entwirft er die Embleme für das Refektorium, die in Stukk ausgeführt sind ( Acta Cap. I, 397). Jene für die Abtei ,vurden von P. Adelhelm Luidl entworfen. Das Refektorium der Patres war der heutige Speisesaal der Studenten im Erdgeschos;s die Stukkaturensind dort noch erhalten. Ca. 1735 wird er vom StukkateurJosef Anton Feuchtmeyr, der bei den Stukkarbeiten in der Kirche beteiligt war, dem Abt von St. Peter im Schwarzwald als Mitarbeiter für seine Klostergeschichte empfohlen, besonders für die Gründungszeit der Zähringer(Straumeyer Annal. V, 553)foazu Festgabe Angelo Montana 310) Über seine Krankheiten und Schlaganfälle gibt Straumeyer selber wertvolle Aufschlüsse. {so in den Annal. III , 489). Schon 1725 war er von Abt Maurus Tiinderli zum Katecheten und Rector chori, Leiter des Choralgesanges, bestimmt worden. Am 2. Nov. wird er Kanzler des Klosters (Annal. VII, 16), dazu Professor der Moral bei den Fratres und der Musik. In den Annal. (n, 180) verrät er, er habe den zweiten Band in Luzern bei einem verschwiegenen Meister binden lassen "wegen der vielen bisher wenig bekannten Geheimnisse der Klostergeschichte". Er ging dabn am 11. Mai 1732 eigens ins Frauenkloster Sarnen, um die Geschichte dieses Klosters genauer kennen zu lernen und vor allem das quyiale der Königin Agnes von Ungarn von 1318 selber anzusehen, das er 13/) beschreibt. ( Dazu Heer, Aus der Vergangenheit 87 f). P. Ildephons hielt viel auf Tradition im Kloster. Darüber sagt er in Cod. 229, 33: "Unsere Nachkommensollen wissen, dass nicht alte Klosterbrä.uche unvermittelt aufgegeben werden sollen, solange sie ehrbar sind, wenn man nicht in Hunderte llJ'on Schwieirigkeiten geraten will. ("si ex centies offensionibus nolis implicari") Er geht vor allem davon aus, dass Abt Rinderli in seiner Engherzigkeiutnd Aengstlichkeit verschiedene Bräuche abschaffte, die dem Kloster viele Unannehmlichkeiten bereiteten und auch im Innern Unzufriedenheit schufen. (Heer, Aus der Vergangenheit 279 f). Straumeyer war ein vorzüglicher, frommer Mönch und für die Regel St. Benedikts begeistert, wollte aber auch an Traditionen festhalten, die er als wichtiges Mittel zur Erhaltung von Einheitund Frieden inerhalb des Klosters betrachtete. Trotz seiner Krankheiten war er stets stark beschäftigt. So sagV, (Cod. 2o2, 117), er sei noch vor dem Brand von 1729 Katechet, Unterpfarrer, Chordirektor, Bibliothekar und Musiklehrer der Schüler ( Phonascu)s gewesen. Am 16. März 1731 wird er Pfarrer von Engelbegr, Archivar, Kapitelssekretär und Cantor. ( Abt Crivelli, sub dato). Am 25.Aug.1732 schreibt Abt Crivelli von ihm, er sei schwer krank, habe Grimmen, Gichter ( Rheuma) und einen Anfang von Podagra. Man habe in aller Eile den Doktor von Sarnen kommen lassen. Am 19. Juli schickt ihn der Abt zur Erholung nach Sins. Er nennt ihn den armen Lazarus von Bethanien, der an Händen und Füssen gebunden sij. Die Fratres, die er als Professor der Theologie zu betreuen hat, sucht er wäheend seiner Abwesenheit möglichst zu beschäftigen. Aln 22. Nov. 1735 ernennt ihn der Abt zum Kanzler, da dessen Sf lle nicht besetzt ist. Er gewährt iru Chordiepens, weniger wegen der Arbeit in Kanzlei u Archiv als wegen der Krankheit, wie P. Ildephons selber meint.( Straumeyer Annal. VII, 16) Im März 1731 wird er Pfarrer von Engelbergund bleibt im Amte bis Nov. 1735. 1735 tritt er als Pfarrer und Kapellmeister zurück (Acta Cap. I, 318). Im Herbst 1737 wird er Professor der Moraltheologie und der Musik, fühlt sich aber für eine colche Arbeit ungeeignet, besonders wegen seines Leidens. Zeitweise lehrt er aber die Fratres vom Bett aus und sagt, dass er oft zum Schreiben die Feder zwischen die Finger stecken müsse, damit er überhaupt noch schreiben könne. Im September wurde er auf der rechten Seite gelähmt und lag zwölf Tage bewusstlos (Tab. def. III, 481). Wie genau er stets über Einzelheiten berichtet, zeigt der Eintrag in der Stiftsbibliothek Sl: 3ol, 19, Lexikon der Künste und Wissenschaften, Leipzig 1721, mit seinem persönlichen Eintrag: 11ProcuravitP. Ildephons Straumeyer, Engelberg, 14. Sept. 1731 um 6 gld. Luzerner, ohne Einband, der 2o s. gekostet". Am  16. Feb. 1735 war er noch als Vertreter des Klosters am Schmutzigen Donnerstag beim "Grossen Ra· in Stans" (Tab. Def. III, 468). Seine Leiden nahmen aber immer mehr zu. Am 5.Apr.1743 starb er morgens halb sechs Uhr nach langer Krankheit(Katarrh, Lähmungen, Gichtschmerzen, Wassersucht), sodass er den Tod als Rrlöser herbei­ wünschte. Ueberall stellte er den ganzen Mann. 11 Semper aut legit, aut scripsit, aut oravit11 • Er war ein eifriger Besucher des Chores, soweit es die - Gesundheit gestattete. Ein herrliches Ordensleben!
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Am 12. Februar 1719 zahlt bei der Profess Hans Heinrich Straumeyer für den Novizen Justus Florian die Schulden, die noch in die Schuheit zurückreichten: 27 gld an Kleidern, auf die Profess 39 gld, mit weitern Auslagen total 143 gld.<ref>Rechnungsbuch 1717 zum 12. Februar 1719.</ref> Eine Bemerkung des P. Ildephons besagt, er hätte eigentlich ein Jahr früher ins Kloster eintreten wollen, doch habe sein Onkel Justsus noch gelebt, sodass er warten musste bis nach seinem Tod am 15. Oktober 1717. Am l. März l719 zahlte Hans Heinrich Straumeyer, der Onkel von P. Ildephons, an die Aussteuer des Neffen wieder 50 gld, die übrigen 15 gld sollte der Faktor Ringold zahlen. Eine weitere Zahlung leistete Hans Heinrich Straumeyer am 10. April 1720 durch Christen (Christian) Cattani, den Meisterknecht des Klosters, im Betrage von 100 gld. Dazu kommt noch am 17. März 1721 der Zins von 15 gld.<ref>Rechnungsbuch 1717, Datum!.</ref> Ob der Onkel diese Zahlungen übernahm, weil der Vater ev. schon gestorben war, ist unbekannt.  
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Am 20. Dez. 1723 kommt Prior Frowin Christen mit P. lldephons von Luzern zurUck, wo er die Diakonatsweihe durch den Nuntius empfangen hatte. nie Rechnung ergibt für den Schiffer 1 gld. für Kerzen 4 s.J dem Sigtistfür Zurüsten der Paramente 12 s. Schifferlohn nach Haus 15 s. dem Kanzler des Nuntius, Castoreo 1 gld. 21 s. ( Rechnungsbuch 1717 Datum!). Am 16.Feb.1724 zahlt der Onkel Hans Heinrich den Rest von 100 Kronen an die Aussteuer und 3o gld. Zins, insgesamt noch 229 gld ( Rechnungs­ buch 1717, Datum!). Am 14.Nov.1724 erhält der Nnuntius für die Altersdispens zur Weihe (12 Monate) 14 Taler= 31 gld. 1727 ist P. Ildephons bereits Kapitelssekret1ir (Cod. 229, 28). Im März 1731 wird er Pfarrer von'Engelberg. Seine Einträge in den Pfarrbüchern sind mit ihren klostergeschichtlichen Notizen überaus aufschlussreich. Er versuchte überhaupt alles zu sammeln und zu retten, was vor Klosterbrand übriggeblieben war. So erfahren wir auch dass eine Notkirche, das "Holzhaus" errichtet wurde, wo z.B. meist die Taufen gespendet wurden. Am 4.Apr.1731 hält er die Predigt in Grafenort, wo noch lange nur am 4. Sonntag im Monat Gottesdienst gehalten wurde. Am f 9. Augu t 1731 geht er zur Erholungins Kloster Muri. Am 4. Feb. 1732 leidet er bereits unter schmerzhafter Podagra und muss das Bett hüten, er hat Schmerzen an Händen und Füssen. Er bleibt i,,n, des auch jetzt nicht untätig und stellt eine interessante Statistik über die BevJ11.kerung des Tales auf. Sie nennt 118 Häuser mit 801 Seelen. Im Juni 1733 ist er erneut krank und schreibt eine Erklärung über eine von ihm im Taufbuch eingeführte Neuerung. Sie erlaubt es die Verwandschafts- und Schwägerschaftsgrade leichter zu erkennen. Er gibt dazu die Begründung "ut ne mihi otiosus aV aliis sim inutilis" (damit ich nicht müssig bleiben und andern unnütz sein muss). Am 21.Jan.1734 erwähnt er, dass an diesem Tage 18 Engelbergerin fremde Dienste getreten seien ( Lib. bapt. III, 199) 1734 ist er wieder krank und e'ttff. i,frbeiten gehindert. Im Jahre zuvor hatte er beim Jahrzeit des Bnuder Scheuber in Wolfenschiessendie Ehrenpredigtgehalten, am 27,ov. 1733 ( Acta Cap. I, 231). 1737 äussert er sich über das Hexenwesen und sagt, wenn er nicht die Entstehungdes Klosterbrandes 1729 erlebt hätte, würde er glauben, es sei ein Werk von Hexen gewesen. In der Innerschweiz war der Hexenwahn stark verbreitet, besonders in. Nidwalden (Acta Cap. I. 306). Im Oktober 1737 entwirft er die Embleme für das Refektorium, die in Stukk ausgeführt sind ( Acta Cap. I, 397). Jene für die Abtei ,vurden von P. Adelhelm Luidl entworfen. Das Refektorium der Patres war der heutige Speisesaal der Studenten im Erdgeschos;s die Stukkaturensind dort noch erhalten. Ca. 1735 wird er vom StukkateurJosef Anton Feuchtmeyr, der bei den Stukkarbeiten in der Kirche beteiligt war, dem Abt von St. Peter im Schwarzwald als Mitarbeiter für seine Klostergeschichte empfohlen, besonders für die Gründungszeit der Zähringer(Straumeyer Annal. V, 553)foazu Festgabe Angelo Montana 310) Über seine Krankheiten und Schlaganfälle gibt Straumeyer selber wertvolle Aufschlüsse. {so in den Annal. III , 489). Schon 1725 war er von Abt Maurus Tiinderli zum Katecheten und Rector chori, Leiter des Choralgesanges, bestimmt worden. Am 2. Nov. wird er Kanzler des Klosters (Annal. VII, 16), dazu Professor der Moral bei den Fratres und der Musik. In den Annal. (n, 180) verrät er, er habe den zweiten Band in Luzern bei einem verschwiegenen Meister binden lassen "wegen der vielen bisher wenig bekannten Geheimnisse der Klostergeschichte". Er ging dabn am 11. Mai 1732 eigens ins Frauenkloster Sarnen, um die Geschichte dieses Klosters genauer kennen zu lernen und vor allem das quyiale der Königin Agnes von Ungarn von 1318 selber anzusehen, das er 13/) beschreibt. ( Dazu Heer, Aus der Vergangenheit 87 f). P. Ildephons hielt viel auf Tradition im Kloster. Darüber sagt er in Cod. 229, 33: "Unsere Nachkommensollen wissen, dass nicht alte Klosterbrä.uche unvermittelt aufgegeben werden sollen, solange sie ehrbar sind, wenn man nicht in Hunderte llJ'on Schwieirigkeiten geraten will. ("si ex centies offensionibus nolis implicari") Er geht vor allem davon aus, dass Abt Rinderli in seiner Engherzigkeiutnd Aengstlichkeit verschiedene Bräuche abschaffte, die dem Kloster viele Unannehmlichkeiten bereiteten und auch im Innern Unzufriedenheit schufen. (Heer, Aus der Vergangenheit 279 f). Straumeyer war ein vorzüglicher, frommer Mönch und für die Regel St. Benedikts begeistert, wollte aber auch an Traditionen festhalten, die er als wichtiges Mittel zur Erhaltung von Einheitund Frieden inerhalb des Klosters betrachtete. Trotz seiner Krankheiten war er stets stark beschäftigt. So sagV, (Cod. 2o2, 117), er sei noch vor dem Brand von 1729 Katechet, Unterpfarrer, Chordirektor, Bibliothekar und Musiklehrer der Schüler ( Phonascu)s gewesen. Am 16. März 1731 wird er Pfarrer von Engelbegr, Archivar, Kapitelssekretär und Cantor. ( Abt Crivelli, sub dato). Am 25.Aug.1732 schreibt Abt Crivelli von ihm, er sei schwer krank, habe Grimmen, Gichter ( Rheuma) und einen Anfang von Podagra. Man habe in aller Eile den Doktor von Sarnen kommen lassen. Am 19. Juli schickt ihn der Abt zur Erholung nach Sins. Er nennt ihn den armen Lazarus von Bethanien, der an Händen und Füssen gebunden sij. Die Fratres, die er als Professor der Theologie zu betreuen hat, sucht er wäheend seiner Abwesenheit möglichst zu beschäftigen. Aln 22. Nov. 1735 ernennt ihn der Abt zum Kanzler, da dessen Sf lle nicht besetzt ist. Er gewährt iru Chordiepens, weniger wegen der Arbeit in Kanzlei u Archiv als wegen der Krankheit, wie P. Ildephons selber meint.( Straumeyer Annal. VII, 16) Im März 1731 wird er Pfarrer von Engelbergund bleibt im Amte bis Nov. 1735. 1735 tritt er als Pfarrer und Kapellmeister zurück (Acta Cap. I, 318). Im Herbst 1737 wird er Professor der Moraltheologie und der Musik, fühlt sich aber für eine colche Arbeit ungeeignet, besonders wegen seines Leidens. Zeitweise lehrt er aber die Fratres vom Bett aus und sagt, dass er oft zum Schreiben die Feder zwischen die Finger stecken müsse, damit er überhaupt noch schreiben könne. Im September wurde er auf der rechten Seite gelähmt und lag zwölf Tage bewusstlos (Tab. def. III, 481). Wie genau er stets über Einzelheiten berichtet, zeigt der Eintrag in der Stiftsbibliothek Sl: 3ol, 19, Lexikon der Künste und Wissenschaften, Leipzig 1721, mit seinem persönlichen Eintrag: 11ProcuravitP. Ildephons Straumeyer, Engelberg, 14. Sept. 1731 um 6 gld. Luzerner, ohne Einband, der 2o s. gekostet". Am  16. Feb. 1735 war er noch als Vertreter des Klosters am Schmutzigen Donnerstag beim "Grossen Ra· in Stans" (Tab. Def. III, 468). Seine Leiden nahmen aber immer mehr zu. Am 5.Apr.1743 starb er morgens halb sechs Uhr nach langer Krankheit(Katarrh, Lähmungen, Gichtschmerzen, Wassersucht), sodass er den Tod als Rrlöser herbei­ wünschte. Ueberall stellte er den ganzen Mann. 11 Semper aut legit, aut scripsit, aut oravit11 • Er war ein eifriger Besucher des Chores, soweit es die - Gesundheit gestattete. Ein herrliches Ordensleben!
  
  

Version vom 27. Oktober 2020, 02:33 Uhr

Ildephons (Justus) Straumeyer (* 26. September 1701 in Altdorf; † 5. April 1743 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 12. Februar 1719

Priesterweihe: 23. Dezember 1724

Ämter

Pfarrer in Engelberg:

Archivar:

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Leutenants Johann Melchior Straumeyer und der Katharina Barbara Steiger.

Paten: Johann Franz Walker, Doktor der Theologie und Apostolischer Notar und Anna Planzer.

Lebensbeschreibung[1]

Die Straumeyer sind ein Urner Geschlecht, das seit 1531 in Bürglen nachgewiesen ist und 1587 das Landrecht erhielt. Die Familie kam bald zu Ansehen und hatte mehrere Personen im Dienst von Kirche und Staat, allerdings starb sie 1917 aus. Ein Onkel des P. Ildephons war Chorherr in Bischofszell, zwei weitere Brüder des Vaters wirkten als angesehene Pfarrherren im Urnerland, ein vierter, Justus, machte sich als Professor, Pfarrer und Grosskellner um sein Kloster Engelberg sehr verdient.

P. Ildephons war, bei aller Vorliebe für die Vergangenheit und ihre Erforschung, ein sehr praktischer Mann. Laut Taufzeugnis wurde er am 26. September 1701 als Sohn des Leutenants Johann Melchior Straumeyer und der Katharina Barbara Steiger geboren. Er wurde in der Kirche der Erzpfarrei St. Martin getauft. Taufpaten waren Proparochus Johann Franz Walker, Doktor der Theologie und Apostolischer Notar und Anna Planzer. Zu gegebener Zeit erhielt er auch die heilige Firmung, Spender und Paten sind nirgends vermerkt. Unterzeichnet ist das Taufzeugnis von Josef Anton von Rechberg und datiert am 30. April 1717.

Auf der Rückseite des Taufscheins gab er Auskunft über seine bisherigen Studien: die Grundlagen seines Wissens holte er in der Lateinschule in Altdorf. Am Dienstag vor St. Lukas 1714 kam er an die Klosterschule nach Engelberg und hatte P. Adelhelm Luidl als Lateinlehrer. Am 13. November 1715 kam er zu P. Benedikt Deuring in die Schule, bei dem er alle Klassen durchlief, auch die Philosophie, die spekulative Theologie, die Moraltheologie und die Musik. Anno 1724 konnte sein Mitschüler P. Emanuel Crivelli die heiligen Weihen empfangen; er dagegen war noch zu jung und wurde erst am 23. Dezember 1724 durch Bischof Ulrich Federspiel in seiner Churer Hofkapelle zum Priester geweiht; an Neujahr 1725 konnte er Primiz feiern. Den Subdiakonat hatte er am 19. Dezember 1722, den Diakonat am 18. Dezember 1723 durch den Nuntius Domenico Silvio Passionei in seiner Hofkapelle in Luzern erhalten, und zwar mit Dispens wegen mangelnden Alters. Die Profess hatte er am 12. Feb. 1719 abgelegt. Auf der Rückseite der Professurkunde bemerkt er dazu, sein Vater und seine Verwandten hätten am Tag der Profess den Abt Joachim Albini gebeten, er möge ihm den Namen des Vaters oder des Onkels als Klosternamen geben. Der Abt habe indes vorgezogen, ihm den Namen des Erzbischofs und grossen Marienverehrers Ildephons zu geben.

Am 12. Februar 1719 zahlt bei der Profess Hans Heinrich Straumeyer für den Novizen Justus Florian die Schulden, die noch in die Schuheit zurückreichten: 27 gld an Kleidern, auf die Profess 39 gld, mit weitern Auslagen total 143 gld.[2] Eine Bemerkung des P. Ildephons besagt, er hätte eigentlich ein Jahr früher ins Kloster eintreten wollen, doch habe sein Onkel Justsus noch gelebt, sodass er warten musste bis nach seinem Tod am 15. Oktober 1717. Am l. März l719 zahlte Hans Heinrich Straumeyer, der Onkel von P. Ildephons, an die Aussteuer des Neffen wieder 50 gld, die übrigen 15 gld sollte der Faktor Ringold zahlen. Eine weitere Zahlung leistete Hans Heinrich Straumeyer am 10. April 1720 durch Christen (Christian) Cattani, den Meisterknecht des Klosters, im Betrage von 100 gld. Dazu kommt noch am 17. März 1721 der Zins von 15 gld.[3] Ob der Onkel diese Zahlungen übernahm, weil der Vater ev. schon gestorben war, ist unbekannt.

Am 20. Dez. 1723 kommt Prior Frowin Christen mit P. lldephons von Luzern zurUck, wo er die Diakonatsweihe durch den Nuntius empfangen hatte. nie Rechnung ergibt für den Schiffer 1 gld. für Kerzen 4 s.J dem Sigtistfür Zurüsten der Paramente 12 s. Schifferlohn nach Haus 15 s. dem Kanzler des Nuntius, Castoreo 1 gld. 21 s. ( Rechnungsbuch 1717 Datum!). Am 16.Feb.1724 zahlt der Onkel Hans Heinrich den Rest von 100 Kronen an die Aussteuer und 3o gld. Zins, insgesamt noch 229 gld ( Rechnungs­ buch 1717, Datum!). Am 14.Nov.1724 erhält der Nnuntius für die Altersdispens zur Weihe (12 Monate) 14 Taler= 31 gld. 1727 ist P. Ildephons bereits Kapitelssekret1ir (Cod. 229, 28). Im März 1731 wird er Pfarrer von'Engelberg. Seine Einträge in den Pfarrbüchern sind mit ihren klostergeschichtlichen Notizen überaus aufschlussreich. Er versuchte überhaupt alles zu sammeln und zu retten, was vor Klosterbrand übriggeblieben war. So erfahren wir auch dass eine Notkirche, das "Holzhaus" errichtet wurde, wo z.B. meist die Taufen gespendet wurden. Am 4.Apr.1731 hält er die Predigt in Grafenort, wo noch lange nur am 4. Sonntag im Monat Gottesdienst gehalten wurde. Am f 9. Augu t 1731 geht er zur Erholungins Kloster Muri. Am 4. Feb. 1732 leidet er bereits unter schmerzhafter Podagra und muss das Bett hüten, er hat Schmerzen an Händen und Füssen. Er bleibt i,,n, des auch jetzt nicht untätig und stellt eine interessante Statistik über die BevJ11.kerung des Tales auf. Sie nennt 118 Häuser mit 801 Seelen. Im Juni 1733 ist er erneut krank und schreibt eine Erklärung über eine von ihm im Taufbuch eingeführte Neuerung. Sie erlaubt es die Verwandschafts- und Schwägerschaftsgrade leichter zu erkennen. Er gibt dazu die Begründung "ut ne mihi otiosus aV aliis sim inutilis" (damit ich nicht müssig bleiben und andern unnütz sein muss). Am 21.Jan.1734 erwähnt er, dass an diesem Tage 18 Engelbergerin fremde Dienste getreten seien ( Lib. bapt. III, 199) 1734 ist er wieder krank und e'ttff. i,frbeiten gehindert. Im Jahre zuvor hatte er beim Jahrzeit des Bnuder Scheuber in Wolfenschiessendie Ehrenpredigtgehalten, am 27,ov. 1733 ( Acta Cap. I, 231). 1737 äussert er sich über das Hexenwesen und sagt, wenn er nicht die Entstehungdes Klosterbrandes 1729 erlebt hätte, würde er glauben, es sei ein Werk von Hexen gewesen. In der Innerschweiz war der Hexenwahn stark verbreitet, besonders in. Nidwalden (Acta Cap. I. 306). Im Oktober 1737 entwirft er die Embleme für das Refektorium, die in Stukk ausgeführt sind ( Acta Cap. I, 397). Jene für die Abtei ,vurden von P. Adelhelm Luidl entworfen. Das Refektorium der Patres war der heutige Speisesaal der Studenten im Erdgeschos;s die Stukkaturensind dort noch erhalten. Ca. 1735 wird er vom StukkateurJosef Anton Feuchtmeyr, der bei den Stukkarbeiten in der Kirche beteiligt war, dem Abt von St. Peter im Schwarzwald als Mitarbeiter für seine Klostergeschichte empfohlen, besonders für die Gründungszeit der Zähringer(Straumeyer Annal. V, 553)foazu Festgabe Angelo Montana 310) Über seine Krankheiten und Schlaganfälle gibt Straumeyer selber wertvolle Aufschlüsse. {so in den Annal. III , 489). Schon 1725 war er von Abt Maurus Tiinderli zum Katecheten und Rector chori, Leiter des Choralgesanges, bestimmt worden. Am 2. Nov. wird er Kanzler des Klosters (Annal. VII, 16), dazu Professor der Moral bei den Fratres und der Musik. In den Annal. (n, 180) verrät er, er habe den zweiten Band in Luzern bei einem verschwiegenen Meister binden lassen "wegen der vielen bisher wenig bekannten Geheimnisse der Klostergeschichte". Er ging dabn am 11. Mai 1732 eigens ins Frauenkloster Sarnen, um die Geschichte dieses Klosters genauer kennen zu lernen und vor allem das quyiale der Königin Agnes von Ungarn von 1318 selber anzusehen, das er 13/) beschreibt. ( Dazu Heer, Aus der Vergangenheit 87 f). P. Ildephons hielt viel auf Tradition im Kloster. Darüber sagt er in Cod. 229, 33: "Unsere Nachkommensollen wissen, dass nicht alte Klosterbrä.uche unvermittelt aufgegeben werden sollen, solange sie ehrbar sind, wenn man nicht in Hunderte llJ'on Schwieirigkeiten geraten will. ("si ex centies offensionibus nolis implicari") Er geht vor allem davon aus, dass Abt Rinderli in seiner Engherzigkeiutnd Aengstlichkeit verschiedene Bräuche abschaffte, die dem Kloster viele Unannehmlichkeiten bereiteten und auch im Innern Unzufriedenheit schufen. (Heer, Aus der Vergangenheit 279 f). Straumeyer war ein vorzüglicher, frommer Mönch und für die Regel St. Benedikts begeistert, wollte aber auch an Traditionen festhalten, die er als wichtiges Mittel zur Erhaltung von Einheitund Frieden inerhalb des Klosters betrachtete. Trotz seiner Krankheiten war er stets stark beschäftigt. So sagV, (Cod. 2o2, 117), er sei noch vor dem Brand von 1729 Katechet, Unterpfarrer, Chordirektor, Bibliothekar und Musiklehrer der Schüler ( Phonascu)s gewesen. Am 16. März 1731 wird er Pfarrer von Engelbegr, Archivar, Kapitelssekretär und Cantor. ( Abt Crivelli, sub dato). Am 25.Aug.1732 schreibt Abt Crivelli von ihm, er sei schwer krank, habe Grimmen, Gichter ( Rheuma) und einen Anfang von Podagra. Man habe in aller Eile den Doktor von Sarnen kommen lassen. Am 19. Juli schickt ihn der Abt zur Erholung nach Sins. Er nennt ihn den armen Lazarus von Bethanien, der an Händen und Füssen gebunden sij. Die Fratres, die er als Professor der Theologie zu betreuen hat, sucht er wäheend seiner Abwesenheit möglichst zu beschäftigen. Aln 22. Nov. 1735 ernennt ihn der Abt zum Kanzler, da dessen Sf lle nicht besetzt ist. Er gewährt iru Chordiepens, weniger wegen der Arbeit in Kanzlei u Archiv als wegen der Krankheit, wie P. Ildephons selber meint.( Straumeyer Annal. VII, 16) Im März 1731 wird er Pfarrer von Engelbergund bleibt im Amte bis Nov. 1735. 1735 tritt er als Pfarrer und Kapellmeister zurück (Acta Cap. I, 318). Im Herbst 1737 wird er Professor der Moraltheologie und der Musik, fühlt sich aber für eine colche Arbeit ungeeignet, besonders wegen seines Leidens. Zeitweise lehrt er aber die Fratres vom Bett aus und sagt, dass er oft zum Schreiben die Feder zwischen die Finger stecken müsse, damit er überhaupt noch schreiben könne. Im September wurde er auf der rechten Seite gelähmt und lag zwölf Tage bewusstlos (Tab. def. III, 481). Wie genau er stets über Einzelheiten berichtet, zeigt der Eintrag in der Stiftsbibliothek Sl: 3ol, 19, Lexikon der Künste und Wissenschaften, Leipzig 1721, mit seinem persönlichen Eintrag: 11ProcuravitP. Ildephons Straumeyer, Engelberg, 14. Sept. 1731 um 6 gld. Luzerner, ohne Einband, der 2o s. gekostet". Am 16. Feb. 1735 war er noch als Vertreter des Klosters am Schmutzigen Donnerstag beim "Grossen Ra· in Stans" (Tab. Def. III, 468). Seine Leiden nahmen aber immer mehr zu. Am 5.Apr.1743 starb er morgens halb sechs Uhr nach langer Krankheit(Katarrh, Lähmungen, Gichtschmerzen, Wassersucht), sodass er den Tod als Rrlöser herbei­ wünschte. Ueberall stellte er den ganzen Mann. 11 Semper aut legit, aut scripsit, aut oravit11 • Er war ein eifriger Besucher des Chores, soweit es die - Gesundheit gestattete. Ein herrliches Ordensleben!


Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Rechnungsbuch 1717 zum 12. Februar 1719.
  3. Rechnungsbuch 1717, Datum!.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 125.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.