Ildephons Kost

Aus Kloster-Engelberg
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Ildephons (Laurenz) Kost (* 26. Juli 1795 in Buchenrain; † 10. Juli 1867 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 26. Januar 1823

Priesterweihe: 16. März 1823

Primiz:

Ämter

Lehrer an der Stiftsschule: 1823–1849

Unterpfarrer in Engelberg: 1849–1864

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Kaspar Kost und Anna M. Schürmann.

Paten: Laurenz Furrer und Anna M. Schnider.

Lebensbeschreibung[1]

Die Familie war in Buchenrain (Kt. Luzern) heimatgerechtigt. Er wurde als Sohn der Eheleute Kaspar Kost und Anna M., geb. Schürmann, in Luzern geboren und am 26. Juli 1795 auf den Namen Lorenz Kaspar Alois getauft. Taufpaten waren Laurenz Furrer und Anna M. Schnider. Die Firmung erhielt er am 24. Aug. 1796 unter Assistenz von Josef Hegglin.[2] Er besuchte das Gymnasium in Luzern. Da seine Eltern nicht begütert waren wurde Lorenz als Sänger an der Hofkirche in Luzern eingestellt und erhielt den ersten Lateinunterricht bei den "Hofgeissen". Seine Studien in Theologie und Philosophie absolvierte er im Kollegium in Luzern, als Schüler der Professoren Gügler und Widmer mit denen er auch befreundet war. Die niederen Weihen erhielt er bereits am 30. Juli 1820 durch den Nuntius Ignatius Vasalli. 1822 am 24. Januar wurde er vom Kapitel zum Noviziat zugelassen, wobei bemerkt wurde: "Er ist ein armer junger Mann und im Alter schon vorgeschritten, aber fromm und erprobt."[3] 1823 am 26. Januar konnte er als P. Ildephons Profess ablegen. Die hl. Weihen erhielt er alle im Jahre 1823, wieder durch den Nuntius Vasalli in dessen Hauskapelle in Luzern: Den Subdiakonat am 22. Februar 1823, den Diakonat am 15. März 1823, und die Priesterweihe am 16. März 1823, zusammen mit P. Beda Iten. Zwei Jahre später am 15. Februar 1825 erteilte ihn Bischof Karl Rudolf von Chur-St. Gallen die Zulassung zur Seelsorgeausübung in seinem Sprengel. Er wurde Lehrer am Gymnasium für die unteren Klassen bis 1849. 1835 wurde er auch Unterpfarrer in Engelberg. 1864 bat er als Senior die Enthebung aus seinem Amt. Er starb 72 jährig am 11. Juli 1867 „wo ihn beim Wecken ein Bruder tot am Boden liegend fand. Noch am Vorabend war er gesund und heiter gewesen.“ („Tagebuch Abt Villiger“, Bd. I, S. 14) „Am 12. März wurde er Morgens um 8 Uhr feierlich und im Beisein des Konvents, des Hochw. Dekans Meyer von Sins, der Klosterzöglinge und einer großen Anzahl Thalvolkes zur Erde bestattet.“ (Quellen: cf. P. A. Vogel : „Cat. biogr.“ S. 257; „Schweizerische Kirchen-Zeitung“ Nr. 29, 20. Juli 1867, S. 274; Pfr. Xaver Herzog: „Geistl. Ehrentempel“, 1868, Bd. V. S. 103ff)

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Bezeugung von Pfarrhelfer Felix Raeber in Luzern am 10. Juni 1820.
  3. Cod. 280 S. 35.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 143.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.