Ignaz Odermatt

Aus Kloster-Engelberg
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Ignaz (Alois) Odermatt (* 28. November 1806 in Stans; † 19. Juni 1883 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 27. Januar 1828

Priesterweihe: 23. Mai 1831

Ämter

Lehrer an der Stiftsschule: 1832–1849

Bibliothekar: 1836–1858

Präzeptor: 1838–1849

Zeremoniar: 1842–1853

Kustos: 1843–1858

Pfarrer in Engelberg: 1858–1862

Subprior: 1862–1883

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Franz Josef Odermatt und der Katharina Wamischer.

Pate: Alois Leu und Theresia Wamischer.

Firmpate: Ignaz Wamischer.

Lebensbeschreibung[1]

P. Ignaz wurde als Sohn des Franz Josef Odermatt, Gastwirt beim unteren "Adler" und dessen Frau Katharina Wammischer, am 28. November 1806 geboren und auf den Namen Franz Alois getauft.[2] Taufpaten waren Alois Leu und Theresia Wamischer.[3] Gefirmt wurde er am 14. August 1807 vom Weihbischof von Konstanz, Ferdinand von Bissingen. Firmpate war Ignaz Wamischer. Als 13-jähriger sei er sehr ungern in die Klosterschule eingerückt, da sie ihm Landammann Franz Josef Businger als "sehr schlimm" geschildert habe.[4]

Franz besuchte also die unteren Gymnasialstudien (die Inferiora und die Superiora) in Engelberg und hatte von seiner Regierung in Nidwalden das Stipendium erhalten, das Abt Karl Stadler gestiftet hatte. Wie am 23. Januar 1826 begann er mit vier anderen Kandidaten das Noviziat und am 27. Januar 1828 konnte er als Fr. Ignaz Profess ablegen. Da sich mehrere Fratres auf ihre Weihen vorbereiteten, wurde für sie P. Markus Mettauer von Einsiedeln als Professor für das Theologiestudium an die Engelberger Hausschule berufen. Auch die Philosophie absolvierte er in Engelberg. P. Plazidus Tanner, der nachfolgende Abt, war mit der Erziehung der jungen Mönche aber nicht zufrieden. Es waren neben Fr. Ignaz Odermatt auch Fr. Joachim Brunner, Fr. Konrad Fruonz und Fr. Eugen Schwärzmann, von denen er sagte, "sie seien oberflächlich gebildet, seien in der Aszese nicht erzogen, mussten bald das alte Konvent verachten lernen, indem der Abt (Eugen von Büren) in seiner Unklugheit oft vor den Gästen und oft öffentlich und in Anwesenheit älterer Patres, auf die vier hinzeigte als künftige Stützen des Klosters: "Das sind meine Buben." Vor allem Fr. Konrad und Fr. Eugen waren seine bevorzugten "Buben".[5]

Von P. Ignaz Odermatt sagt P. Adalbert Vogel, er sei ein schwächlicher Mann gewesen, aber sehr agil, und das habe ihn später kräftig erhalten in seinen vielen Ämtern. Sein geistlicher Vater war der Probst des Luzerner Stiftes Dr. Anton Tanner, der Bruder von Abt Plazidus Tanner. Die Weihen erhielt er alle durch den Nuntius Philippo de Angelis in dessen Hauskapelle in Luzern: Den Subdiakonat am 13. März 1831, den Diakonat am 18. April 1831 und die Priesterweihe am 23. Mai 1831. Am 4. Juni 1831 erhielt er die Ausübung der Seelsorge in der Diözese Chur-St. Gallen von Bischof Karl Rudolf. Die Ausübung der Seelsorge in Engelberg durch Bischof Caspar von Carl von Chur am 14. Dezember 1845.

P. Ignaz war von 1832 bis 1849 als Lehrer an der Klosterschule tätig, zunächst als Lehrer der unteren Klassen, dann 1838 als Leiter der Schule. Wie der damalige Stiftsarchivar P. Ignaz Hess schreibt "war er als Präfekt von ganz anderer Art als sein Vorgänger P. Eugen Schwärzmann. P. Ignaz war schon sechs Jahre lang als Lehrer an der Schule tätig, als er die Leitung derselben übernahm. Alle diejenigen, welche P. Ignaz persönlich gekannt, schildern ihn als einen über alles eifrigen, herzensguten, dienstfertigen und wackern Mann, aber als Original in jeder Beziehung. An Geist und Körper beweglich, wie Quecksilber, entbrannte er für irgendeinen Gegenstand ebenso rasch in Begeisterung, als er diese Begeisterung alsbald und unvermittelt auf einen anderen Gegenstand übertrug. Doch in der Arbeit und im Eifer für die Schule ging er ganz auf, das war sein Element; er liebte die Schüler. Seiner Initiative verdanken sie die Einführung des fröhlichen Kegelschiebens mit Gabenverteilung in der Osterwoche."[6] "Aber die Schüler fanden auch bals die schwachen Seiten ihres Vorgesetzten heraus, besonders seine übergrosse Herzensgüte, die von keinem Böses dachte und konsequente Strenge, auch wo sie nötig war, nicht immer anwendete. Sie missbrauchten gar oft diese Güte und trieben hinter dem Rücken des guten Mannes ihren Mutwillen und P. Ignaz vermochte trotz seines guten Willens und regen Eifers nicht immer die volle Herrschaft über seine Untergebenen zu behaupten, die es noch nicht verstanden, dem jugendlichen Übermute zur rechten Zeit die Zügel anzulegen. Nach zwölfjähriger eifervoller Amtsverwaltung erhielt er Ende April 1849 in dem jungen P. Anselm Villiger einen Nachfolger in der Präzeptur, während ihm selbst als Bibliothekar, Ceremoniar und Kustos des Stiftes noch immer ein reiches Arbeitsfeld verblieb. Trotzdem schied er nur ungern von seinen Schülen und hielt sie zeitlebens in treuem Andenken. Dem Abte dankte er am Schlusse seiner letzten Schulrechnung für alles als Präzeptor erhaltene Gute und bat demütig um Verzeihung für etwa begangene Fehler. P. Ignaz war der letzte Präzeptor unserer Schule; sein Nachfolger P. Anselm nannte sich fortan Präfekt."[7]

Weiter war er von 1836 bis 1856 Stiftsbibliothekar, von 1842 bis 1853 Zeremoniar, von 1843 bis 1858 Kustos, von 1842 bis 1883 Rubrizist, von 1851 bis 1858 Unterpfarrer und Katechet in Engelberg und von 1858 bis 1862 Pfarrer von Engelberg.[8] Aus dieser Zeit ist festgehalten: Da eine Lehrerin für die unteren Klassen, sowohl der Mädchen- wie der Knabenschule fehlte, versuchte der Schulrat mit Hilfe von Dr. Cattani, 1858 Theresia Waser, später das "Post-Theresli" genannt, als Hilfslehrerin zu gewinnen. Sie aber lehnte ab. In seiner neuen Funktion als Pfarrer, griff P. Ignaz persönlich ein, und nach mehrfachen Widerständen gelang es ihm, Theresia zur Übernahme dieser schwierigen Aufgabe zu gewinnen.[9]

Nach dem Tod von P. Thomas Weber (2.) wurde er 1862 dessen Nachfolger als Subprior. Dieses Amt übte er bis zu seinem Tod aus. Neben den Chordienst, dem Beichtdienst in der Kirche und für den Konvent war er Direktor, Brüderinstruktor, Vestiar und während drei Sommer lang leistete er Aushilfe auf der Kaplanei auf Maria-Rickenbach. Eine besondere Vorliebe hatte P. Ignaz für Ablässe und alle möglichen kirchlichen Vergünstigungen. So liegen noch solche Gewährungen vor aus der Zeit Papst Pius IX. und Leos XIII. So liess er sich 1856 die Vollmacht geben, in 30 Kirchen oder Kapellen Kreuzwegstationen zu errichten. 1866 waren es wieder 20 Kirchen, in denen er Kreuzwege errichten möchte, 1854 erhält er die Erlaubnis das Passionsskapulier zu überreichen. 1865 bewarb er sich beim Provinzprior der Tiroler Serviten um das Recht, schwarze Skapuliere und Rosenkränze zu segnen. 1861 bat er um die Erlaubnis 300 Kreuzbilder zu segnen, nachdem er schon 1858 diese Erlaubnis für 300 Kreuze erhalten hatte. 1866 konnte er wieder 300 Kreuzbilder segnen. 1869 erlaubte der Franziskaner-General weitere 300 Segnungen von Kreuzbildern, 1870 erhielt er nochmals eine Erlaubnis für weitere 300 Segnungen und 1872 waren es nochmals 500 solcher Segnungen. 1872 gab ihm der Generalvikar der Regularkleriker die Vollmacht, Skapuliere der Unbefleckten Empfängnis zu segnen. Am 22. März 1860 bekam er die Erlaubnis das vierfache Skapulier der Redemptoristen zu überreichen. 1872 gestattete der Karmeliter-General die Aufnahme in seine Bruderschaft.

Am 27. Januar 1878 konnte er zusammen mit P. Konrad Fruonz und Br. Paul Huwiler seine Goldene Profess feiern. Eine grosse Freude bereitete ihm 1881 die Feier des goldenen Priesterjubiläums. Papst Leo XIII. übermittelte ihm dazu seinen päpstlichen Segen. Seine "Jubelmesse" fand am "Auffahrtsfest" am 26. Mai 1881 statt, wo er zahlreiche Freunde und ehemalige Schüler eingeladen hatte. Die Festpredigt des bischöfl. Kommisars und Pfarrers Remigius Niederberger von Stans, erschien in Druck. Von seinen ehemaligen Schülern erhielt P. Ignaz ein Album mit Fotos aus seiner Schultätigkeit, über das er sorgfältig Buch führte. Wie Hess schreibt: "Einer von ihnen, Direktor Gustav Arnold, der als Festgabe sein herrliches Auffahrtsgraduale mitbrachte, feierte am Mittagessen in launigem, humorvollem Toaste seinen ehemaligen Studienpräfekten und die damaligen 'gemütlichen' Zustände. Während dem überglücklichen, guten Alten die hellen Freudentränen über die Wangen rollten, sahen die Konventualen längst im Gesichte des Abtes Anselm das ihnen wohlbekannte Zeichen des Unbehagens. Abt Anselm war jedenfalls mit der gefeierten Gemütlichkeit nicht so ganz einverstanden, wenn er auch selbst zur (seiner) Zeit kein übermässig strenger Präfekt war."[10]

Wie aus einem Brief vom 5. Januar 1846 an Pfarrer Röllin in Menzingen hervorgeht, setzte sich P. Ignaz auch für die Finanzierung des Frauenklosters Gubel ein, das von Röllin geplant war und brachte dafür 78 Franken zusammen. Vor allem aber war P. Ignaz ein unermüdlicher Sammler älterer, das Kloster Engelberg betreffender, Urkunden und geschichtlicher Notizen. Er war einer, "der alles zusammentrug was ihm in die Hände fiel." Leider war er dabei wenig systematisch, so dass manches unbeachtet bleiben musste. Man konnte geradezu von einer Sammelwut sprechen, die ihn zu einer ausgedehnten Korrespondenz veranlasste und ihn dadurch sowie auch durch persönliche Besuche in nähere Verbindung und Bekanntschaft mit Geschichtsforschern, Archiven und Klöstern des In- und Auslandes brachten. So erwarb er beispielsweise 1855/56 das Werk des früheren Engelberger Abtes Benedikt Keller in Kopien, zum Teil noch aus Beständen des aufgehobenen Karthäuserklosters Ittingen selbst, zum Teil aus Abschriften, die in Rheinau noch vor dessen Aufhebung 1862 entstanden sind.[11] Trotz dieser Mängel waren seine Arbeiten für das Kloster Engelberg doch sehr wertvoll. Abt Plazidus Tanner, der früher selbst versuchte, alle Quellen über Engelberg ausfindig zu machen und zu kopieren, sandte P. Ignaz in fremde Archive, um nach solchen "Engelbergensia" zu forschen. P. Ignaz war damals noch Bibliothekar. So wurde er in das Kloster Rheinau geschickt und von dort aus nach Freiburg im Breisgau. Am 19. Juni 1857 ging er in das bischöfliche Archiv von Konstanz, wo er drei Wochen arbeitete. 1858 wurde er auch nach Augsburg und München sowie in die Klöster Österreichs, Ungarns und Böhmens geschickt.[12]

Weiter liegen noch Briefe vom St. Galler Stiftsbibliothekar Franz Eduard Buchegger vor. Dieser ging willig auf die vielen Wünsche von P. Ignaz ein, erwähnte aber auch Einzelheiten, die auch heute noch von Bedeutung sind. So hatte P. Ignaz ihn nach den "molitorischen Gesangbüchern" gefragt, die er sammeln wollte. Buchegger erwähnte in einem Brief vom 13. Februar 1864, dass von der Bibliothek von Pfäffers nach der Aufhebung des Klosters 1838 "erst letztes Jahr viele Zentner in die Papiermühle gewandert sind und dass ohne Zweifel darunter auch molitorische Directorien sind. Unsere hochweise Regierung braucht sie natürlich nicht, denn sie singt ganz andere Lieder." Die Angaben Bucheggers deuten darauf hin, dass es sich bei den "molitorischen Gesangbüchern" um ein Werk des P. Valentin Müller (Molitor) im Kloster St. Gallen handelt, der mehrere Kompositionen selber schrieb und vor allem ein "Directorium Cantus juxte Missale Romanun et Missae pro uniformitate Helveta-Benedictinae Congregationis Anno 1639 revisaum et Approbatum".[13] Buchegger erklärt, er habe von da und dort noch ein halbes Dutzend auftreiben können, "die ich nun ihnen in dem Zustand zustelle, wie ich sie erhalten habe. Ich hoffe ihnen in kurzer Zeit noch einige Exemplare senden zu können. Jedenfalls habe ich noch drei ausgekundschaftet, weiss aber nicht, ob sie erhältlich sind." P. Ignaz hatte auch nach den "Hist. Mon. Montis Angelorum" von Jodoc Metzler gefragt. Buchegger sagte dazu, "er könne aus eigener Machtvollkommenheit keine Handschriften versenden. Bis ich die Erlaubnis eingeholt, hätte es einige Zeit dauern können, da eben unser Grosser Rat versammelt ist. Ich zog es daher vor, diese 'Historiola', wie Metzler sie selber nennt, zu kopieren und die Kopie ihnen zu übersenden. Die Abschrift ist flüchtig gemacht und ich habe sie nicht einmal mehr durchgelesen. Viel Neues werden sie darin nicht finden."[14]

Der Hauptertrag seiner Sammel- und Kopiertätigkeit ist in zwei Foliobänden und sechs umfangreichen Kopialbänden, welche als "Collectanea Odermatt" bezeichnet werden, erhalten. Diese bedeutende Sammlung wird aber leider sehr stark beeinträchtigt durch die oft schwer lesbare Schrift, mehr noch, durch den Mangel an Systematik und Ordnung. Selbst der ansonsten "nicht sehr kritische P. Adalbert Vogel"[15] schrieb im Catalogus biogr. S. 280: "Leider verliert dieses Sammelwerk an Wert durch die schlechte Schrift, die fast unlesbar ist und durch den Mangel an Quellenangaben. Der Wille war gut, aber die Feder war stumpf." Und sein Nachfolger im Professnamen, P. Ignaz Hess sagte jeweils: "Schmirans schmirans." Dieser Ausspruch hielt P. Gall Heer berechtigt. Denn die Fälle seien geradezu häufig, wo Namen und Daten offenbar flüchtig hingeworfen und dann korrigiert sind, aber so, dass die Lesbarkeit erheblich darunter leidet. Für das Frauenkloster Sarnen verfasste er 1850 einen "Catalogus Magistrarum et Abbatissarum", der im dortigen Archiv liegt.

P. Ignaz Odermatt starb am 19. Juni 1883 vormittags umhalb 11 Uhr mit 76 Jahren an den Folgen eines Unterleibsübels, das ihm während 5 Monaten plagte, so dass er die Messe auf dem Zimmer feiern und von einem Mitbruder dabei gestützt werden musste. P. Ignaz war auch ein grosser Muttergottesverehrer.[16]

Werke[17]

  • Collectanea Odermatt, 6 Bde., StiArEbg cod. 210-215.
  • Das Kind Jesu und der kindlich-demütige Christ, 1852, später ganz umgearbeitet und z. T. vermehrt.
  • Im Kirchenlexikon von Wetzer und Welte, Artikel über Engelberg, 1. Aufl.
  • Einige Artikel in Stadlers "Heiligen-Lexikon", Augsburg 1858–1875.
  • Liturgische Annotationes, Einsiedeln 1868.
  • Wie das Frauenkloster in Engelberg verbrunnen und wiederum gebauet ward, in: Geschichtsfreund 9, 1858, S. 232-234.
  • Über das Alter des ehem. Frauenkloster in Engelberg, Geschichtsfreund 26, 1872, S. 246-259.
  • Engelberg in der Schweiz, in: Sebastian Brunner: "Benediktinerbuch", Würzburg 1880, S. 498-506.

Professnummer

  • Nr. 607

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend vom Manuskript von Br. Meinrad Haberl (StiArEbg Professbucheinträge, mit Vorarbeiten von P. Gall Heer) übernommen.
  2. Das Gasthaus wird zur Gem. Dallenwil gehört haben, da Omlin und P. B. Odermatt ihn als aus Dallenwil stammend bezeichnen. Vgl. P. B. Odermatt: Dallenwil-Chronik, 1991, S. 269-270.
  3. Taufschein von Augustin Jöry, Proparochus in Stans vom 15. Februar 1828, auch Firmschein.
  4. Warum Businger, der allerdings erst 1822 Landammann wurde, aber bereits seit 1815 Statthalter war, die Engelberger Stiftsschule so "schlimm" hinstellte, ist nicht nachzuvollziehen, da seine Briefe an Abt Karl Stadler in freundschaftlichen Ton gehalten sind. Möglicherweise war seine Bemerkung ironisch aufzufassen, oder er wollte er dem kleinen Odermatt zum Spass Angst einjagen. Vgl. Heer, Unsere Klosterschule vor 150 Jahren, in: Titlisgrüsse 56, Heft 1, Dezember 1969, S. 4.
  5. Bericht des P. Plazidus Tanner über die Säkularisierung des P. Beda Iten, der bei ihm in Sins weilte.
  6. Ein Verdienst um die Schule ist auch das von ihm angelegte Schülerverzeichnis von 1805–1851, es ist das einzige, welches aus dieser Zeit erhalten ist.
  7. Hess, Geschichte der Klosterschule in Engelberg im 51 Jahresbericht ü. d. Gymnasium d. Ben.- Stiftes Engelberg 1901/02, S. 72-73.
  8. Hess, Das geistliche Engelberg – I. Verzeichnisse, S. 32 Nr. 68.
  9. Duffner, Das Post-Theresli 1831–1919 in Engelberger Dokumente, Heft 16, 1984, S. 17.
  10. Hess, Geschichte der Klosterschule in Engelberg im 51 Jahresbericht ü. d. Gymnasium d. Ben.- Stiftes Engelberg 1901/02, S. 72-73.
  11. Kellers Annalen wurden vom Karthäuser P. Heinrich Murer 1634 ausgeliehen und abgeschrieben. 1729 wurden sie beim Engelberger Klosterbrand vernichtet. Vgl. Heer, Engelberg, S. 218.
  12. Zeugnisse all dieser Reisen liegen noch vor. So erhielt er am 22. Juni 1858 von der erzbischöfliche Kanzlei Wien die Erlaubnis, in den Kirchen der Erzdiözese die Messe zu feiern. Auch ist sein Reisepass noch vorhanden vom 21. März 1866, ausgestellt vom Polizeidirektor Jann in Stans.
  13. St. Gallen 1692, 1312 pag. Vgl. Henggeler, Professbuch St. Gallen, S. 323.
  14. Die Kopie Metzlers ist bei P. Ignaz erhalten in den Collectanea Odermatt, S. 289, StiArEbg cod. 210.
  15. Zitat P. Gall Heer.
  16. Nachrufe: Obwaldner Volksfreund Nr. 25 vom 23. Juni 1883, Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktiner-Ordens, 4. Jg. II. Bd. 4, 1883, S. 405-406; Der Konvent von 1819, in: Titlisgrüsse 56, 1969/70, S. 12-20.
  17. Küchler: Die Druckerzeugnisse der Obwaldner bis 1880 in Obwaldner Geschichtsblätter 2. Heft, 1904, S. 41.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 144, Nr. 607.
  • Omlin, Ephrem: Die Geistlichen Obwaldens, Sarnen 1984, S.435–436.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach dem Manuskript von Br. Meinrad Haberl (mit Vorarbeiten von P. Gall Heer).