Eugen Schwärzmann

Aus Kloster-Engelberg
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Eugen (Franz Xaver) Schwärzmann (* 16. September 1810 in Zug; † 7. August 1854 in St. Meinrad)

Lebensdaten

Profess: 24. Mai 1829

Priesterweihe: 24. Mai 1833

Primiz: 21. April 1833

Ämter

Lehrer an der Stiftsschule: 1833–1843

Präfekt: 1834–1838

Lehrer der Fratres: 1843–1847

Novizenmeister: 1843–18?

Kapellmeister: 1843–18?

Lehrer im Kloster Einsiedeln: 1851–1853

Missionar in St. Meinrad (USA): 1853–1854

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Lebensbeschreibung[1]

P. Eugen Schwärzmann, Priestermönch (Franz Xaver) P. Eugen wurde als Sohn des Joseph Ludwig Schwärzmann, Kirchenpfleger und Kerzenhändler, und seiner Frau Maria Barbara Müller, am 16. September 1810 in der Stadt Zug geboren und auf den Namen Franz Xaver getauft. Sein ältester Bruder Josef Joachim Anton wurde Pfarrer in Oberägeri und später in Cham, sein anderer ein tüchtiger Arzt. Seine Schwester Elisabeth wurde als Sr. Benedicta Carolina später Oberin im Kapuzinerkloster Mariä Opferung in Zug. Franz besuchte in Zug das Gymnasium und trat danach mit 18 Jahren in Engelberg ein, wo er am 28. Mai 1828 sein Noviziat begann und am 28. Mai 1829 als Fr. Eugen Profess ablegen konnte. Dann studierte er im Kloster Engelberg Theologie und Philosophie unter Professor P. Markus Wettauer von Einsiedeln.

Schon als Frater war er Subbibliothekar. Die Weihen empfing er alle durch den Nuntius Filippo de Angelis in Luzern: Den Subdiakonat am 23. April 1832, den Diakonat am 25. November und die Priesterweihe am 24. Mai 1833[2] mit Altersdispens. Die Ausübung des Priesteramtes wurde ihm in Form einer in Rom am 11. Dezember 1832 ausgestellten "Dispensatio super defectum aetatis" erteilt. Seine Primiz feierte er am 21. April 1833. Die Erlaubnis zur Ausübung der Seelsorge wurde ihm am 24. März 1835 vom Kapitelsvikar von Chur, Johann Georg Bossi die „sede Eiscopali vacate“, also die Ausübung des Priesteramtes in der Diözese erteilt.

Gleich nach seiner Priesterweihe begann er von 1833 bis 1844 seine elfjährige Lehrtätigkeit als Professor der Rhetorik in der Engelberger Klosterschule und wurde als Nachfolger von P. Plazidus Tanner auch deren Präzeptor bis 1838. "In ihm fand der Abt den geeigneten Mann als Erzieher."[3] P. Eugen war von ganz hervorragender Tüchtigkeit in den Schulfächern und ein vorzüglicher Lehrer, der seine Schüler für jedes von ihm dozierte Fach begeisterte.

1843 wurde er Novizenmeister sowie Kapellmeister und von 1843 bis 1847 war er Professor der Theologie und lehrte an der Klosterschule, ausnahmsweise auch Philosophie für Kleriker und Schüler zugleich, nachdem P. Marcus M. nach Einsiedeln zurückberufen wurde. (1843 wurde er gleichzeitig auch Kapellmeister, s. u.) Der spätere Abt Anselm Villiger, der 1844 mit Fr. Adalbert Vogel die feierlichen Gelübde ablegte, absolvierte unter der „tüchtigen Leitung seines Novizenmiesters P. Eugen die nächsten Jahre seine philosophischen und theologischen Studien. P. Eugen hatte einen entscheidenden Einfluß auf Fr. Anselm ausgeübt, wie dieser später noch bezeugt. (Fellmann, Abt A. Villiger, S. 7 – 8) P. Eugen war der erste, der das Studium der griechischen Sprache als ein vorzügliches Bildungsmittel betrachtete und sie in den Lehrplan der Schule einführte und förderte. Er war auch der erste, der die Geometrie nicht nur theoretisch lehrte, sondern seine Schüler auch durch praktische Übungen in die Kunst des Feldmessens einführte. Und er war auch der erste, der die Naturwissenschaften neuzeitlich pflegte und ein Herbarium anlegte, das alle Pflanzen des Tales vereinigte. So schreibt der spätere Abt Leodegar Scherer in seinen Erinnerungen über seine Engelberger Schulzeit dazu: „Im geräumigeren Fratres- oder Novizengarten, der sich bis zur unteren und hinteren Gartenmauer und hinauf bis zu der das erste Plateau des oberen oder Herrengartens tragende Stützmauer ausdehnte, und wo noch eine, von P. Eugen Schwärzmann angepflanzte oder besorgte botanische Flora, in sich schloß.“ (Abt. L. Scherer, S. 8) P. Adalbert Vogel, der damals noch mit drei anderen Fratres sein Schüler war, berichtet „Er war ein sehr strenger Lehrer, mehr gefürchtet als geliebt, aber von großem Fortschritte beseelt. Die hochgestreckten Ziele und Wege, welche P. Eugen suchte um das Niveau derKlosterschule zu heben, erinnert in mancher Hinsicht an die Schulbestrebungen von Abt Karl Stadler und P. Berchtold Villiger. Seine freie Zeit benutzte P. Eugen für das Studium, besonders der Mathematik und der neueren Philologie, für die er eine besondere Veranlagung hatte. Neben dem gründlichen Verständnis der lateinischen und griechischen Klassiker pflegte er auch die Lektüre französischer, italienischer und spanischer Werke. Selbst das Hebräische machte er sich zu Eigen und brachte es dabei so weit, daß er das Alte Testament davon ins Lateinische zu übersetzten vermochte. Mit diesem reichen Wissen und Kenntnissen ragte er nicht wenig über das Niveau der übrigen Konventualen hinaus, blieb aber dabei einfach und bescheiden. (Fellmann, Abt A. Villinger …, S. 7 – 8) Von 1843 – 1847 war P. Eugen auch Kapellmeister tätig. So heißt es in „Cat. biographicus“ dazu: „In ihm fand der Abt (Plazidus Tanner) den geeigneten Mann als Erzieher. Als gleichzeitiger Kapellmeister (ab 1843) war ihm auch an der Verbesserung u. Hebung der gänzlich im Verfall geratenen Kirchenmusik viel gelegen. Selbst ein ausgezeichneter Violinspieler u. Organist gab er sich alle Mühe, seine jungen Fratres in Choral- und Figuralgesang u. in der Instrumentalmusik voranzubilden, was ihm auch teilweise mit guten Erfolg gelang.“ (Cat. biogr., S. 271 u. bei Paulus, Musik u. … S. 273) In seinen Erinnerungen hielt der spätere Abt Leodegar Scherer dazu fest: „Zum Gesanglehrer hatte ich den P. Eugen Schwärzmann, einen tüchtigen Musiker. Weil man nämlich hoffte, in mir einen Sängerknaben erhalten zu können, so hatte man mich um Ostern demselben zur Ausbildung im Gesange übergeben. Da er sich mir gar freundlich erwies, so ging ich auch mit Freuden zu ihm in die Unterrichtsstunde.Leider wurde diesem Unterricht gar bald ein zu jähes Ende gemacht.“ (Abt L. Scherer, Gedenkblätter, S. 9) Ein weiterer Bericht über den Musikunterricht in Engelberg liegt von dem späteren Luzerner Musikdirektor und Komponisten Gustav Arnold (1831 – 1900) vor. Er war von 1842 – 1844 Schüler in Engelberg und in einem Brief an seinen Onkel beschreibt er auch den Musikunterricht: „Ich bekomme nun auch Unterricht im Generalbass, in der Partitur und im Choralschlagen; auch kann ich jetzt häufig Orgelspielen. Mein bisheriger Klavierlehrer, Dominicus Lüond, ist aus dem Kloster vertrieben worden, und ich gehe nun zu Pater Eugen (Schwärzmann), der ein sehr guter Organist ist, in die Instruction.“ (Titlisgrüsse, Aus der Jugend …, 1916, S. 21 – 22) In der „Schweizer Musikzeitung“ wurde im Nachruf auf Arnold der Musikunterricht an der Engelberger Klosterschule zur Zeit von P. Eugen als veraltet charakterisiert, denn damals bestand die Musiktheorie hauptsächlich aus „Generalbasslehren, das damals allgemein gefordert wurde, auf die Begleitung des gregorianischen Chorals (…) und auf das modulatorische Zwischenspiel der Orgel.“ (Paulus, S. 273) Wie schon gehört, lag das musikalische Leben im Kloster zu dieser Zeit im Argen. Abt Eugen v. Büren war zwar ein guter Ökonom und ein leidenschaftlicher Sammler, hatte aber für die Musik wenig übrig. Bei der Orchestermusik beherrschten die meist italienischen verweltlichen Komponisten die liturgischen Messen, das Feld mit denen P. Eugen aufräumte und sie aus der Kirche verbannte. Er hatte aber Mühe, ein besseres Repertoire zu gründen. Auch ließen sich die Reformen des Regensburgers Kirchenmusikers Dr. Franz Witt mit der sogenannten „Musica sacra“ oder „cäcilianischen Musik“ mit den damaligen beschränkten Mitteln im Kloster nicht leicht durchführen. Daß sein musikalisches Können auch in der Kongregation bekannt war, beweist ein Brief von Abt Heinrich Schmid von Einsiedeln an P. Gregor Capeder von Disentis. (Dort versuchte man eine Klosterreform einzuleiten mit dem Wunsche wieder eine eigene Schule einzurichten.) P. Eugen hätte man in Disentis als Lehrer gerne gehabt wegen seiner Kenntnisse im Choral und Orgelspiel. „Man habe ja in Engelberg noch mehrere Musikanten und Organisten und könne daher ihn für kurze Zeit entbehren“…, wie Abt Heinrich am 15. Mai 1851, wenige Tage vor der Abtswahl, am 27. Mai, meinte. (ZSK, 61 Bd. 1967, 51ff) Nach dem Tod von Abt Eugen hatte bei dieser Abtswahl P. Eugen lange Zeit die gleiche Stimmenzahl wie P. Plazidus Tanner. Als die Wählerzahlen bei beiden immer gleich blieben, habe P. Eugen als der Jüngere seine Wähler ersucht, ihre Stimmen P. Plazidus zu geben der dann auch beim nächsten Wahlgang als neuer Abt gewählt wurde. Im gleichen Jahr 1851 erbat sich Abt Heinrich Schmid von Einsiedeln P. Eugen als Professor der Theologie für sein Hausstudium. Man kam dem Gesuch doch entgegen obwohl man ihn als tüchtige Kraft für das eigene Kloster schwerlich entbehren konnte. Aus anderen Quellen geht aber mehr oder weniger deutlich hervor, daß P. Eugen Schwärzmann schon ein gespanntes Verhältnis zu P. Plazidus hatte, als dieser noch Prior war, wie auch aus dessen Charisterik nach P. Eugens Tod herauszuhören ist. P. Eugen als Missionar und Mitbegründer des Einsiedler Klosters St. Meinrad in Nordamerika Als die Abtei Einsiedeln 1853 den Plan einer Klostergründung in Amerika in Indiana ins Auge faßte, stellte sich P. Eugen für die erste Aussendung sofort zur Verfügung. Er gab aber am 28. Aug. 1853 in der Abtskapelle in Engelberg die feierliche Erklärung ab, daß er Mönch von Engelberg bleiben- und sich jederzeit einer evtl. Rückberufung fügen werde. Er hatte schon in Engelberg immer wieder mal davon gesprochen, man solle im „fernen Westen eine Gründung vornehmen“. (Erst Jahre später unter Abt Anselm Villiger sollten diese Pläne reif werden und zur Ausführung kommen.) Am 25. Sept. 1853 brach P. Eugen mit P. Hieronymus Bachmann, der zum Subprior auseresehen war, und vier Laien als zweite Expedition nach Amerika auf wo sie sich am 30. Sept. in Havre auf dem Dampfer „Humbold“ einschifften und nach einer sehr unruhigen Fahrt am 15. Okt. in New York landeten. Am 18. Okt. traten sie die Weiterreise über Cincinnati an und kamen schließlich am 28. Okt. mittags in Ferdinand an wo sie die zwei Einsiedler Mitbrüder P. Ulrich und P. Beda, die der ersten Expedition angehörten, schon freudig erwarteten. Letzterer übertrug damals die Seelsorge im nahen Fulda an P. Eugen, während er selbst in Cannelton sich niederließ. P. Hieronymus besichtigte am 30. Okt. das erworbene Land und war sehr davon angetan. Am 12. Nov. schrieb er seinen Abt, daß er zum drittenmal abwechselnd mit P. Ulrich, P. Beda und P. Eugen und in Begleitung von 2 sachkundigen Männern von hier sich alle Landgüter etc. angesehen haben und sich auch die drei anderen Patres für den Kauf des ganzen Güterkomplexes ausgesprochen haben. (Henggeler, S. 32) Die Patres Hieronymus, Ulrich und Eugen wohnten derweil in Ferdinand, von wo aus sie die Gegend vorläufig nach den Weisungen des in Jasper residierenden Generalvikars Kundek pastorierten. Am 13. März 1854 nahmen P. Hieronymus und P. Eugen (P. Ulrich blieb als Seelsorger in Ferdinand) von dem Lande, das P. Ulrich käuflich von einem deutschen Farmer Herrn H. Denning erworben hatte, förmlich Besitz, und am 21. März 1854 konnte zur Errichtung des Klosters geschritten werden. An diesem Tage, dem Hochfest des hl. Benedikt, kam Generalvikar Kundek von Jasper und segnete das kleine als Kloster dienende Blockhaus mit einem Meinradsglöcklein ein. Dann zelebrierte er ein nach den Umständen feierliches Hochamt unter freien Himmel und hielt an die zahlreich herzugeströmten Leute eine Predigt. Von diesem Tag an trug der Platz den Namen des hl. Meinrad und dieser Tag gilt als eigentliches Gründungstag. P. Hieronymus und P. Eugen waren die ersten Mitglieder des jungen Klösterleins. Ersteren hatte Abt Heinrich zum Prior der neuen Kolonie ernannt und P. Eugen betreute die Katholiken in Fulda und dessen Umgebung. Die beiden Missionäre hatten auch die Aufgabe des Jugendunterrichtes übernommen und machten sich nun daran in dieser Hinsicht wirken zu können. Schon am 17. April 1854 konnten sie zwei Schüler, Söhne von Richtern, aufnehmen deren Unterricht P. Eugen übernahm. (Gruve, S. 274 u. Henggeler S. 37) Am folgenden 23. April legte man den Grundstein zu einem neuen Klostergebäude. Aber schon bald scheinen erste Unstimmigkeiten zwischen den beiden Patres aufgekommen zu sein. P. Eugen hatte am 29. Juni Abt Heinrich geschrieben, daß nach seinem Dafürhalten der Abt unbedingt persönlich herkommen sollte: „Der gute Prior ist seiner Aufgabe bei weitem nicht gewachsen und die übrigen Patres können nicht leicht etwas anderes thun, als einfach sich der Mission zu widmen. Sollte der Abt nicht selber kommen können, so möchte er doch einen tüchtigen Mann senden, noch stehe es nicht schlimm, noch ließen sich die Dinge leicht wieder gutmachen.“ Und am 30. Juli, also acht Tage vor seinem Tode, schrieb P. Eugen erneut an Abt Heinrich, indem er schildert, wie sie auf ihren Posten draußen wirken müssen und im Kloster oft nur der Prior sei oder gar niemand. Und er wiederholt: „Wie ich schon früher einmal geschrieben, der Prior ist seiner Aufgabe bei weitem nicht gewachsen, physische, moralische und intellektuelle Kraft mangeln ihm zwar nicht, aber ihre Potenz steht weit unter den Anforderungen einer derartigen Aufgabe.“ Auch auch P. Beda, einer der Mitbrüder von P. Eugen, bat den Abt am 12. Juli, ob es ihm nicht möglich wäre, zu kommen. „Ich kann Ew. Gnaden meine Überzeugung nicht laut genug aussprechen, daß es nicht gehen wird, bis Sie selber kommen werden, um alles auszugleichen und in die gehörige Ordnung zu bringen.“ Er klagt freilich mehr über P. Eugen: … „P. Eugen verfolge seine eigenen Ziele, während er wieder mehr entschuldigt wurde. …“. Doch in einem Brief vom 14. Sept. entlastet er P. Eugen sel. weitgehend zu Ungunsten von P. Prior dem er allzufreies Sichgehenlassen vor Laien vorwirft. (Henggeler, S. 38) Am 17. Aug. 1854 erlag P. Eugen einer Krankheit, wohl an Flecktyphus. Wie es heißt, war „er war schon längere Zeit unpäßlich geworden, hatte aber bis wenige Tage vor dem Tode noch eifrig in der Seelsorge gewirkt. Er hatte schon im vergangenen Winter Unterleibsbeschwerden gehabt, die sich nun wiedereinstellten. Die ärztliche Hilfe kam zu spät. Am 18. Aug. fand er als erster sein Grab nahe an der neuen Niederlassung.“ (Das hier genannte Sterbedatum ist falsch) P. Eugen starb am 7. Aug. 1854 im Alter von nur 44 Jahren und wurde wohl am 8. Aug. bestattet. Er war damit das erste Opfer der neuen Einsiedler Kolonie St. Meinrad. Abt Heinrich schrieb nach seinen Tod am 7. Sept.: … „Das Schicksal des lb. P. Eugen hat mich und uns zu sehr erschüttert als dass ich sofort Ersatz schicken konnte.“ … (Henggeler, S. 39 u. Heer, Manuskr.) Hinter dem all hier gesagten verbirgt sich ein Mönchsleben mit sehr hochgestreckten Zielen und Streben, das neue Wege suchte, aber auch ein sehr eigensinniges, welches nicht wenig Unruhe in die Gemeinschaften brachte. Zur Charakteristik von P. Eugen soll hier noch eine Bemerkung von P. Plazidus T. beitragen als dieser noch Pfarrer in Sins war und P. Beda Iten, wegen seiner Säkularisierung bei ihm weilte:: „1821 kam P. Eugen hierher (ins Kloster) und wurde aufgenommen. Von da an war kein Friede, keine Ruhe mehr im Konvent, im Kloster. Er galt von Anfang an viel bei Abt Eugen. Als Präfekt muß er viele Neuerungen eingeführt haben. Er habe die Präfektur bei Tag und Nacht beliebig verlassen und bei Tag und Nacht das Haus des Dr. Cattani besucht.“ (Korr. P. Plaz. Tanner im Sti.- A. unter Sins ) Also Eigenwilligkeit! Was P. Plazidus hier anführte dürfte mit dem übereinstimmen, was einige Patres auch in St. Meinrad über ihn berichteten. (cf. oben, Sti.-A. Rot. Par. 1853, 12; ebd. Erklärung vor dem Kapitel am 27. Aug. 1853) (Quellen: P. A. Vogel: „Catalogus biogr.“ S. 271 – 273; A. Iten: „Tugium Sacrum“ – Die Zuger Geistlichen der Orden..“ Bd. II., 1973, S. 40 Nr. 121 u. Bd. I. Weltgeistl. S. … ; P. B. Fellmann: „Abt Anselm Villiger von Engelberg“ in „Gedenkblätter f. d. Freunde u. Zöglinge d. Stiftsschule“, 1901, S. 7 - 8; „Abt Leodegar Scherer von Engelberg“ – Erinnerungen – in „Gedenkblätter f. d. Freunde u. Zöglinge der Stiftsschule“, 1915, S. 8, 9, 10, hrsg. v. P. I. Heß; ders.: „Geschichte der Klosterschule in Engelberg“ im „51. Jahresbericht ü. d. Gymnasium d. Ben-Stiftes Engelberg 1901/02“, S. 71 – 72; E. Wymann: „Aus der Jugend eines grossen Musikers“ in „Titlisgrüsse“ 1916, 1 Heft , S. 21 – 22; V. Paulus: „Musik- und Theatertradition an der Stiftsschule des Benediktinerklosters Engelberg“ in „Stud. u. Mitt. z. Gesch. d. Ben.-Ord.“, Bd. 120, 2009, S.273; P. Lucas Gruwe: „Gründung und Entwicklung der St. Meinradsabtei in Nordamerika“ in „Stud. u. Mitt. z. Gesch. d. Ben.-Ord.“, Bd. 36, 1915, S. 247 - 275 und P. R. Henggeler: Zur Gründungsgeschichte der Abtei St. Meinrad“ in „Stud. u. Mitt.„ Bd. 65, 1953/54, S. 31ff)


Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Alb. Engelb. Nr. 612.
  3. Vogel, Cat. biog., S. 271.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 144.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.