Anselm Faller: Unterschied zwischen den Versionen

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==Lebensbeschreibung<ref>Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.</ref>==
 
==Lebensbeschreibung<ref>Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.</ref>==
Er ist von Muri gebiietig, wo er als Sohn der Eltern Plazidus Josef Faller und der Barbara Laubacher am 8. Juni 1779 geboren wurde. In der Taufe erhielt er
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P. Anselm stammte aus in Muri im Freiamt, wo er als Sohn der Eltern Plazidus Josef Faller und der Barbara Laubacher am 8. Juni 1779 geboren wurde. In der Taufe erhielt er den Namen Joseph. Er legte am 23. Dez. 1796 dem Kapitel die Bitte um Aufnahme ins Noviziat vor. ßan lobt sein vorbildliches Verhalten und seine Frömmigkeit, auch die wissenschaftliche Tüchtigkeit.<ref>Acta Cap. IV, S. 630.</ref> Wie die Befragung durch die helvetische Kommission 1798 ergab, war er damals 19 Jahre alt, seine Studien hatte er in der Klosterschule Muri absolviert, die Superiora in Engelberg.<ref>Cod. 278, 86.</ref> Er konnte am 7. Januar 1797 das Noviziat beginnen und im folgemden Jahr unter dem gleichen Datum die Profess auf den Namen Anselm ablegen. Über die Weihen liegen keine Zeugnisse vor. Wir erfahren nur, dass er im Jahre 1802 die Priesterweihe empfing. Ueber die Aussteuer gibt das Rechnungsbuch
den Namen Joseph. Er legte am 23. Dez. 1796 dem Kapitel die Bitte um Aufnahme ins Noviziat vor. ßan lobt sein vorbildliches Verhalten und seine Frömmigkeit,
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von 1798/99 einigen Aufschluss: "Von Verwalter Faller in Muri den ersten Tei1 des Auskaufs seines Sohns, Joo gld."<ref>Cod. 54, S. 5.</ref> Am 25. Oktober 1811 wird P. Anselm zum Unterpfarrer und Leiter der Talschule ernannt, die von Abt Kar1 Stadler weitgehend unterstützt wurde.<ref>Heer, Aus der Vergangenheit, S. 374, Cod. 280, S. 12). Am 11. Juni 1814 wurde er Pfarrer von [[Engelberg]] und behä1t die Talschule, ist auch Katechet der Kleinen. Am 2. Dezember 1819 besagt das (lückenhafte) Kapitelsprotokoll: P. Anselm Faller, der sechs Jahre J. Pfarre und 13 Jahre Archivar und Kapitelssekretär gewesen, wurde am 12. Januar 1820 Pfarrer von Auw, wo er bis zum 23. November 1727 bleibt. Hier wird er mit Pfarrer Groth und P. Gregor Strebe1 vom Amtmannn von Hochdorf, fleckenstein als Sektierer verdächtigt. Doch kann er seine Pfarrei behalten.<ref>Hess, die Pfarrgeistlichen, S. 117.</ref> Nach Auw war er gekommen, nachdem er am 11. 1814 zum Pfarrer von Engelberg und Küchenmeister ernannt worden war. Vorher noch, anlässlich der grossen tvfutation von 18o7 war .er 2. Präzeptor der Klosterschule, auch Lehrer der w1.tern Klassen, dazu Archivar, Bibliothekar, Sekretär des Abtes und des Kapitels und mit dem Kanzler Inspektor der Klostermarchen. Als Archivar wird er mit Abt Karl unter den ersten Mitgliedern der kurz zuvor gegründeten Geschihhtsforschenden Gesellschaft aufgeführt (cf. Anz, für Schweizer Geschichte XI (1913), 348). Letzter Posten war wiederum im Freiamt, Am 23. November 1827 wird er Pfarrer und Statthalter in Sins. Hier starb er am 12. Sepember 1834 (Hess, Pfarrgeistliche 109). Er hinterliess eine kurze Beschreibung der "Übertragung des heiligen Leibes von St. Felix, Martyrers, in die Pfarrkirche zu Sins durch und unter seiner Hochw. und Gnaden Herrn Eugenius fi Abt und Prälat des löbl. Gotteshauses Engelberg und Kollators genannter itixKFlE Pfarrkirche am dritten Sonntag des Weinmonats anno 1829 (18. Okt,) von P. Anselm Faller, Kapitulars von Engelberg, dazwnal Statthalter und Pfarrer in Sins. 2o S.11 (Engelberg, Sitftsarchiv, ohne Paginierung). Von ihm liegt auch im Stiftsarchiv ein "Quodlibet" oder allerlei angefangene und fortgefUhrte Sachen, von P. Anselra Fa1ler, Pfarrer und Statthalter, fortgesetzt von foJ 91 an von P. Plazidus Tanner."
auch die wissenschaftliche Tüchtigkeit. (Acta Cap. IV, 630). Wie die Befragung durch die helvetiache Kommission 1798 ergibt, ist ier bn:ud::x 19 Jahre alt,{, machte die Studien in der Klosterschule Muri, die Superiora in Engelberg
 
(Cod. 278, 86). Er kann am 7. Jan. 1797 das Noviziat beginnen un9, im folgemden Jahr unter dem gleichen Datum die Profess auf den Namen Anselm ablegen.
 
Ueber die Weihen liegen keine Zeugnisse vor. Wir erfahren nur, dass er im Jahre 1802 die Priesterweihe empfing. Ueber die Aussteuer gibt das Rechnungsbuch
 
von 1798/99 einigen Aufschluss (Cod. 54, 5): 11 Von Verwalter Fa11er in Muri
 
 
den ersten Tei1 des Auskaufs seines Sohns, Joo gld11 • Am 25. Okt. 1811 wird P. Anselm zum Unterpfarrer und Leiter der Talschule ernannt, die
 
von Abt Kar1 Stadler weitgehend unterstützt wurde (Heer, Aus der Vergangenheit 374)(Cod. 280, 12). Am 11. Juni 1814 wird er Pfarrer von Engelberg und
 
behä1t die Talschule, ist auch Katechet der Kleinen. Am 2. Dez. 1819 besagt
 
das (lilckenhafte) Kapitelsprotokoll: P. Anselm Faller, der sechs Jahre J. Pfarre und b 13 Jahre Archivar und Kapitelssekretär gewesen,m wird am 12. Jan.
 
1820 Pfarrer vön Auw, wo er bis zum 23. Nov. 1727 bleibt. Hier wird er mit Pfarrer Groth und P. Gregor Strebe1 vom Amtmannn von Hochdorf, fleckenstein als Sektierer verdächtigt. Doch kann er seine Pfarrei beha.lten (Bess, die
 
Pfarrgeistlichen 117). Nach Auw war er gekommen, nachdem er am 11. 1814
 
zum Pfarrer von 1,;ngelberg und Küchenmeister ernannt worden war. Vorher noch, anlässlich der grossen tvfutation von 18o7 war .er 2. Präzeptor der Klosterschule, auch Lehrer der w1.tern Klassen, dazu Archivar, Bibliothekar, Sekretär des Abtes und des Kapitels und mit dem Kanzler Inspektor der Klostermarchen. Als ARchivar wird er mit Abt Karl unter den ersten Mitgliedern der kurz zuvor gegründeten Geschihhtsforschenden Gesellschaft aufgeführt (cf. Anz, für Schweizer Geschichte XI (1913), 348). Letzter Posten war wiederum im Freiamt, Am 23.Nov.1827 wird er Pfarrer und Statthalter in Sins. Hier starb er am 12. Sepember 1834 (Hess, Pfarrgeistliche 109). Er hinterliess eine kurze Beschreibung der "Übertragung des heiligen Leibes von St. Felix, Martyrers, in die Pfarrkirche zu Sins durch und unter seiner Hochw. und Gnaden Herrn Eugenius fi Abt und Prälat des löbl. Gotteshauses Engelberg und Kollators genannter itixKFlE Pfarrkirche am dritten Sonntag des Weinmonats anno 1829 (18. Okt,) von P. Anselm Faller, Kapitulars von Engelberg, dazwnal Statthalter und Pfarrer in Sins. 2o S.11 (Engelberg, Sitftsarchiv, ohne Paginierung). Von ihm liegt auch im Stiftsarchiv ein 11Quodlibet oder allerlei angefangene und fortgefUhrte Sachen, von P. Anselra Fa1ler, Pfarrer und Statthalter, fortgesetzt von foJ 91 an von P. Plazidus Tanner."
 
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
 
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Version vom 20. Januar 2021, 03:05 Uhr

Anselm (Josef) Faller (* 8. Juni 1779 in Muri; † 12. September 1834 in Sins)

Lebensdaten

Profess: 7. Januar 1798

Priesterweihe: 1802

Primiz:

Ämter

Pfarrer in Engelberg:

Pfarrer in Auw:

Pfarrer in Sins:

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Lebensbeschreibung[1]

P. Anselm stammte aus in Muri im Freiamt, wo er als Sohn der Eltern Plazidus Josef Faller und der Barbara Laubacher am 8. Juni 1779 geboren wurde. In der Taufe erhielt er den Namen Joseph. Er legte am 23. Dez. 1796 dem Kapitel die Bitte um Aufnahme ins Noviziat vor. ßan lobt sein vorbildliches Verhalten und seine Frömmigkeit, auch die wissenschaftliche Tüchtigkeit.[2] Wie die Befragung durch die helvetische Kommission 1798 ergab, war er damals 19 Jahre alt, seine Studien hatte er in der Klosterschule Muri absolviert, die Superiora in Engelberg.[3] Er konnte am 7. Januar 1797 das Noviziat beginnen und im folgemden Jahr unter dem gleichen Datum die Profess auf den Namen Anselm ablegen. Über die Weihen liegen keine Zeugnisse vor. Wir erfahren nur, dass er im Jahre 1802 die Priesterweihe empfing. Ueber die Aussteuer gibt das Rechnungsbuch von 1798/99 einigen Aufschluss: "Von Verwalter Faller in Muri den ersten Tei1 des Auskaufs seines Sohns, Joo gld."[4] Am 25. Oktober 1811 wird P. Anselm zum Unterpfarrer und Leiter der Talschule ernannt, die von Abt Kar1 Stadler weitgehend unterstützt wurde.Referenzfehler: Für ein <ref>-Tag fehlt ein schließendes </ref>-Tag. Nach Auw war er gekommen, nachdem er am 11. 1814 zum Pfarrer von Engelberg und Küchenmeister ernannt worden war. Vorher noch, anlässlich der grossen tvfutation von 18o7 war .er 2. Präzeptor der Klosterschule, auch Lehrer der w1.tern Klassen, dazu Archivar, Bibliothekar, Sekretär des Abtes und des Kapitels und mit dem Kanzler Inspektor der Klostermarchen. Als Archivar wird er mit Abt Karl unter den ersten Mitgliedern der kurz zuvor gegründeten Geschihhtsforschenden Gesellschaft aufgeführt (cf. Anz, für Schweizer Geschichte XI (1913), 348). Letzter Posten war wiederum im Freiamt, Am 23. November 1827 wird er Pfarrer und Statthalter in Sins. Hier starb er am 12. Sepember 1834 (Hess, Pfarrgeistliche 109). Er hinterliess eine kurze Beschreibung der "Übertragung des heiligen Leibes von St. Felix, Martyrers, in die Pfarrkirche zu Sins durch und unter seiner Hochw. und Gnaden Herrn Eugenius fi Abt und Prälat des löbl. Gotteshauses Engelberg und Kollators genannter itixKFlE Pfarrkirche am dritten Sonntag des Weinmonats anno 1829 (18. Okt,) von P. Anselm Faller, Kapitulars von Engelberg, dazwnal Statthalter und Pfarrer in Sins. 2o S.11 (Engelberg, Sitftsarchiv, ohne Paginierung). Von ihm liegt auch im Stiftsarchiv ein "Quodlibet" oder allerlei angefangene und fortgefUhrte Sachen, von P. Anselra Fa1ler, Pfarrer und Statthalter, fortgesetzt von foJ 91 an von P. Plazidus Tanner."

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Acta Cap. IV, S. 630.
  3. Cod. 278, 86.
  4. Cod. 54, S. 5.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 139.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.