Wolfgang Käsli

Aus Kloster-Engelberg
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Wolfgang Käsli (* unbekannt; † 28. Januar nach 1491 in Engelberg)

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Wolfgang Käsli und der Barbara Barmettler.

Schwestern: Elsbet und Ita Käslin, Nonnen im Benediktinerkloster St. Andreas.

Lebensbeschreibung[1]

Die Käsli stammen aus der bekannten Familie von Beckenried, kommen aber auch vereinzelt in Uri vor.[2] In Beckenried erscheint ein Wolfgang Käsli urkundlich.[3] P. Gall Heer hielt ihn für den Vater von P. Wolfgang. Der Vater ist 1487 erwähnt. Im Nekrolog III findet sich eine Elsbeth Käslin "soror fratris Wolfgangi".[4] Von P. Wolfgang liegt in der Stiftsbibliothek eine Beschreibung der Jerusalemfahrt des P. Heinrich Stulz vor, gezeichnet FWK 1530 (Frater Wolfgang Käsli).[5] Er ist aber auch auf einer Wappenscheibe aus dem Jahr 1531 verewigt, die Abt Barnabas für einen Talbewohner stiftete, die noch P. Ildephons Straumeyer im Hause des Georg Töngi sah. Die Scheibe trägt das Zeichen "Dns W.K.", was als "Dominus Wolfgangus Käsli" gedeutet werden kann.[6] Schliesslich spricht die enge Verbindung Wolfgangs mit Engelberg, dass neben Schwester Elsbeth noch eine zweite Schwester im Krauenkloster eintrat: "Ita Käsli soror fuit fr. Wolfgangi."[7] Er starb an einem 28. Januar nach 1491.[8] Damit die ganze Familie Käslin im Nekrolog fest­ gehalten sei, wird auch die Mutter genannt: "Barmettler barbara mater fr. Wolfgangi käslin hic conv.[9]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Vgl. Exuperantius Käs.
  3. Nidwaldner Beiträge 1, 1889, S. 85.
  4. StiBiEbg cod. 11, f. 5r zum 3. Feb.
  5. Reisebeschreibung nach Jerusalem, StiBiEbg cod. 342, S. 71.
  6. Darüber Durrer, Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden, S. 186, Anm. 1.
  7. StiBiEbg cod. 11, f. 21v zum 9. Juni.
  8. "Obiit venerabiblis dominus Wolfgangus Kesli, presb. et mon."
  9. StiBiEbg cod. 11, f. 47r, zum 22. Dezember.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 92.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.