Werner Stauffacher

Aus Kloster-Engelberg
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Werner Stauffacher (* unbekannt; † 10. April nach 1372)

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn von Rekta Stauffacher.

Geschwister: Katharina, Hedwig und Konrad.

Grossvater: Werner Stauffacher (aus dem Morgartenkrieg und dem Tag zu Brunnen)

Lebensbeschreibung[1]

Werner Stauffacher stammte aus dem bekannten Landleutegeschlecht in Schwyz. Früher wurde er mit Abt Werner verwechselt, der aber rund hundert Jahre früher, ohne Beinamen, kurz als Abt Werner 1241–1250 das Kloster leitete.[2] Von ihm ist bekannt, dass er 1372 bei der Abfassung des sogenannten Osterspiels, zusammen mit Walter Mirer und Johannes Grebler beteiligt war.[3] P. Werner ist im Jahr­zeitbuch von Steinen, seiner Heimat, zum 10. April eingetragen: "Her Wernher von Stouffach, ein Klosterherr ze Engelberg"[4], dagegen lässt er sich in Engelberger Nekrologien nicht finden. Vielleicht ein Hinweis darauf, dass er nicht im Kloster gestorben ist. Der Eintrag in Steinen lässt aber die nähere Verwandtschaft erkennen. Demnach war der Vater von P. Werner: Rekta von Stouffach, Sohn des Werners, des Landammanns. Rekta wurde ermordet oder fiel in einer Schlacht. Katharina und Hedwig waren seine Töchter, Konrad sein Sohn, also die drei Geschwister von P. Werner. Heinrich und Werner, der Grossvater des Engelberger Stauffachers, waren Landammänner, beide Brüder. Werner vor allem ist bekannt aus dem Morgartenkrieg und dem Tag zu Brunnen 1315.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Vgl. Heer, Aus der Vergangenheit, S. 55.
  3. Ib. S. 308.
  4. Geschichtsfreund 29, 1874, S. 362

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 78.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.