Walter am Stuzze

Aus Kloster-Engelberg
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Walter am Stuzze (* unbekannt von Engelberg; † 20. Januar nach 1309)

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Peter am Stuzze (Amstutz).

Lebensbeschreibung[1]

Von ihm kennen wir nur eine Urkunde vom 28. August 1309[2], die aber in mancher Hinsicht aufschlussreich ist. Er bezeichnet sich selber als Walter am Stuzze, Pfleger des Hofes zu Buochs, Sohn des Peter Amstutz, der mit Erlaubnis und Rat von Abt und Kapitel ein·Gut gekauft hat, genannt die Rone und die Ronmatt. Das Gut soll beim Hof zu Buochs bleiben. Von ihm sollen jährlich auf St. Gallentag 10 Schilling für den Unterhalt des Lichtes bei Tisch im Brüderhaus gegeben werden. Der Hof in Buochs war vorher von den Rittern von Buochs verwaltet worden als Ministerialen von Engelberg. Nach ihrem Aussterben wurde P. Walter mit der Verwaltung des Hofes betraut. Es war sicher eine Vertrauensstellung, die nicht einen Laienbruder voraussetzt. Die Bezeichnung 'Bruder Walter' kann auch auf einen Pater und Priester hinweisen. Damals nannten sich auch manche Äbte 'Bruder'. Walter stammte sicher aus Engelberg. Sein Vater Peter lässt sich zwar nicht sicher nachweisen. Die Urkunde ist aber Hinweis darauf, dass in Engelberg neben dem Kloster noch ein eigenes Bruderhaus stand,[3] das damals offensichtlich noch sehr einfach ausgestattet war. Die Urkunde von 1309 ist die einzige, die über Walter am Stuzze Kunde gibt. Wie lange er im Amt war sowie über sein weiteres Leben vernehmen wir nichts. P. Walter starb an einem 20. Januar.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. QW I/2, S. 241, Nr. 495.
  3. Vgl. auch Durrer, Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden, S. 106.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 70.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.