Verena Stulz

Aus Kloster-Engelberg
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Verena Stulz (* unbekannt ; † 3./4. August 1485 in Engelberg)

Ämter

Meisterin: 1467–1485

Lebensbeschreibung[1]

Verenea Stulz ist als Meisterin durch die Schuld­anerkennung des Schneiders Hans Fryg von Luzern vom 2. Mai 1467 belegt.[2] Ihre Familie ist seit Ende des 14. Jahrhunderts zu verfolgen und hatte ursprünglich Güterbesitz in Oberrickenbach und Altseilen, 1415 erscheint Peter Stulz als Wolfenschiesser Zeuge.[3] Der genealogische Zusammenhang zwischen ihm und Meisterin Verena wie auch mit dem langjährigen Grosskellner des Klo­sters, P. Heinrich Stulz, muss dahingestellt bleiben, hingegen ist die Kloster­frau Barbara Stoltzin, deren Tod zum 27. Juni vermerkt wird, eine leibliche Schwester der Meisterin.[4] Diese starb am 3./4. August 1485.[5]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde von der Helvetia Sacra (III I, S. 1748) übernommen.
  2. Orig. im StiArMG Sarnen, Kopie StiArEbg Cista N 52, ed. Urkunden-Regesten St. Andreas, S. 217, Nr. 23 (ungenügend).
  3. HBLS 6, S. 590.
  4. StiArEbg cod. 10, f. 12r; Cod. 11, f. 23v.
  5. Das vollständige Datum wurde im Kalendar eines Breviers eingetragen, ib., Cod. 110, p. IVv, wo­nach der Tod in der Nacht vom 3. auf den 4. August erfolgte. In den Nekrologien ist er zum 4. August vermerkt, ib., Cod. 10, f. 14v; Cod. f. 23v.

Bibliographie

  • Helvetia Sacra III I, S. 1748.