Ulrich von Stansstad

Aus Kloster-Engelberg
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Ulrich von Stansstad (* unbekannt; † 30. März 1298 in Engelberg)

Ämter

Kammerdiener des Abtes: 1277–12?

Abt: 1297–1298

Lebensbeschreibung[1]

Es steht nicht fest, ob sein Name Herkunftsbezeichnung ist oder auf ritterliche Abstammung von den Herren der Loppburg bei Stansstad zurückzuführen ist.[2] Am 19. Januar 1273 ist er als «sacerdos eiusdem Monasterii»[3] und am 18. Dezember 1277 als «camerarius»[4] bezeugt. Als Abt erscheint er in seiner kurzen Regierungszeit nur in einer einzigen Urkunde, ausgestellt am 10. November 1297 vom Ritter und Landammann Arnold von Silenen.[5] Er starb am 30. März 1298.[6]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von der Helvetia Sacra (III I, S. 616f) übernommen.
  2. Durrer, Familiennamen, S. 143. Durrer, Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden, S. 1000, nimmt Zugehörigkeit zum Mini­sterialadel an.
  3. QW I/1, S. 490, Nr. 1086. Urkunden Engelberg, Nr. 131.
  4. QW I/1, S. 569f. Nr. 1245. Urkunden Engelberg, Nr. 147.
  5. QW I/2, S. 71, Nr. 155. Urkunden Engelberg, Nr. 167.
  6. StiBiEbg cod. 26, f. 9r. Jahrzeitbücher Engelbergs, S. 260.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 28.
  • Heer, Gall: Aus der Vergangenheit von Kloster und Tal Engelberg 1120–1970, S. 72f.
  • Helvetia Sacra III I, S. 616f.