Pirmin Meyer

Aus Kloster-Engelberg
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Pirmin (Robert) Meyer (* 28. Dezember 1880 in Luzern; † 31. August 1918 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 5. Oktober 1913

Ämter

Käsebruder: ?–1918

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Robert Meyer und der Elisabeth Troxler.

Lebensbeschreibung[1]

Br. Pirmin war Bürger von Ruswil, wurde aber am 28. Dezember 1880 in Luzern geboren. Da seine Eltern sehr früh starben, verlebte er seine Kindheit in der Anstalt Rathausen. Er erwarb sich dann sein Brot als Bauern­knecht und Küher, fühlte aber immer einen starken Zug zum Ordensstand in sich. Er fragte in Engelberg an und wurde am 5. Oktober 1913 zur Ablegung der hl. Gelübde zugelassen. Anfänglich hatte er die Reinigungsarbeiten im Kloster zu verrichten und das Refektorium zu besorgen, später stand er dem Esszimmer der Angestellten vor und übernahm zugleich Kauf und Verkauf des Käses.

Dabei kamen ihm seine Erfahrungen auf diesem Gebiet sehr zu statten. Als "Käsbruder" erfreute er sich bald bei den Schülern, besonders den Philosophen, und bei der Talbevölkerung grosser Popularität, wie überhaupt sein biederes, unaufdringliches Wesen ihn allen schätzenswert machte, die ihn kannten. Wegen einer Blinddarmentzündung musste er schliesslich 1918 ins Kantonsspital Luzern gebracht werden. Die Operation als solche gelang, doch machte sich in der Folge ein Kräftezerfall geltend. Er starb am Mittag des 31. August 1918.

Professnummer

  • Nr. 712

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend vom Nachruf in den Titlisgrüssen 4, S. 146-147, übernommen.

Bibliographie

  • Nachruf Br. Pirmin Meyer, in: Titlisgrüssen 4, S. 146-147.