Peter Zuber

Aus Kloster-Engelberg
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Peter (Josef) Zuber (* 5. August 1802 in Dussnang; † 2. August 1869 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 23. Januar 1853

Ämter

Küchenbruder: ?

Pförtner: ?

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Benedikt Zuber und der Caecilia Beerli.

Paten: Peregrin Zuber und Elisabeth Beerli.

Lebensbeschreibung[1]

Br. Peter stammte aus dem Thurgau. Seine Eltern waren Benedikt Zuber und Caecilia Beerli von Oberwangen, Pfarrei Dussnang. Geboren wurde er am 5. August 1802 und in der Klosterkirche Fischingen auf den Namen Josef getauft. Taufpaten waren Peregrin Zuber und Elisabeth Beerli. Gefirmt wurde er am 15. Juli 1804 durch den Konstanzer Weihbischof Ferdinand von Bissingen in Fischingen.[2] Josef Zuber stand dann längere Zeit im Dienst des Karthäuserklosters Ittingen. Nach dessen Aufhebung 1847 nahm sich Pfarrer Röllin von Menzigen, der mit dem Kloster Engelberg gute Beziehungen unterhielt, sich des arbeitslos gewordenen Josef an und empfahl ihn dem Kloster Engelberg als stillen, frommen und arbeitsamen Mann, der damals bereits 50 Jahre zählte.[3]

Als Aussteuer brachte er 1500 alte Schweizerfranken, nebst Bett und die nötige Ausrüstung mit ins Kloster. Da Engelberg damals fast keine Laienbrüder hatte, nahm man ihn, trotz des vorgerückten Alters, im Kloster auf. So konnte er am 5. August 1853 die Profess ablegen. Anfangs war er vor allem in der Küche tätig, dann wurde er als Pförtner und Blumengärtner eingesetzt. Bald aber machten ihn körperliche Leiden vor allem ein langwieriges Magenleiden seinen Dienst zur Qual. Dieses führte schliesslich zum völligen Magenverschlus so dass er zusehends abmagerte und während seiner letzten Lebenstage unter qualvollen Schmerzen litt. Br. Peter starb am 2. August 1869 mit 67 Jahren.[4]

Professnummer

  • Nr. 620

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Der Tauf- und Firmschein wurde am 3. Februar 1853 ausgestellt von F. Xaver Gründler, p. t. Parochus Josef Zuber.
  3. Acta capitularia IX (1851–1924), StiArEbg cod. 284/1, S. 15.
  4. Vogel, Catalogus biogr., S. 257.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 147, Nr. 620.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.