Peter Fischer

Aus Kloster-Engelberg
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Peter Fischer ' (* unbekannt; † 21. August 1565 in Engelberg)

Lebensbeschreibung[1]

Von P. Peter Fischer ist nur wenig bekannt. Angaben über Herkunft, Studien und Profess fehlen. Die Stiftsbibliothek verdankt ihm eine zweibändige Bibel-Inkunabel,[2] die er 1555 von Gallus Falck in Baden erhalten hat. In beiden Teilbänden findet sich Fischers Name in lateinischer und deutscher Schreibung mit Nennung des Buchschenkers eingetragen. In Band 1 lauten die Vermerke „Gallus Falck ex Aquis Helvetiorum Petro Piscatori dono dedit sua sponte. Anno 1555 / Petrus Fischer possidet“ und in Band 2 „Gallus Falk ex Aquis Helvetiorum Petero Piscatori dono dedit sua sponte. Anno 1555.“ Petrus Fischer machte seine theologischen Studien in Freiburg im Breisgau 1554, wurde Pfarrer in Galgenen SZ, war dort Dekan 1577 und resignierte 1578.[3] Petrus Fischer starb schon am 21. August 1565. Der Eintrag im Nekrolog II lautet: "Dominus Petrus Fischer presbyter et monachus congregationis 1565."[4]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. StiBiEbg Ink 84 und 85 = Biblia, Basel: Johann Amerbach, 1481; vgl. auch Katalog der Inkunabeln in der Stiftsbibliothek Engelberg, bearbeitet von P. Sigisbert Beck (Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens, Erg. Bd. 27), St. Ottilien 1985, Nr. 61, S. 61f.
  3. Merz, Wappenbuch der Stadt Baden, Stammtafel 10, Aarau 1920.
  4. StiBiEbg cod. 10, f. 15v.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 97.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.