Michael Ochsner

Aus Kloster-Engelberg
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Grabplatte von Br. Michael Ochsner.

Michael (Georg) Ochsner (* 12. Mai 1714 in Einsiedeln; † 27. November 1742 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 1. Februar 1739

Ämter

Kirchenpförtner

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Josef Benedikt Ochsner (Oxner) und der Dorothea Kälin.

Paten: Kaspar Kälin und Maria Victoria Oexlin.

Firmpate: Karl Josef Zelger.

Lebensbeschreibung[1]

Der Heimatschein der Ochsner lautet auf Einsiedeln. Hier wurde Br. Michael den Eltern Josef Benedikt Ochsner (Oxner) und der Dorothea Kälin am 12. Mai 1714 geboren und in der Klosterkirche auf den Namen Georg Kaspar getauft. Der Taufschein nennt als Paten: Kaspar Kälin und M. Victoria Oexlin. Die Firmung spendete der Konstanzer Generalvikar Johann Ferdinand Geist am 18. Oktober 1721. Als Pate wirkt Karl Josef Zelger. Diese Handlungen sind bescheinigt vom Pfarrer von Einsiedeln, P. Dominik Keyser und datiert vom 13. Januar 1739.

Der junge Kandidat wurde als Schlossergeselle vom Fürstabt Nikolaus Imfeld von Einsiedeln sehr empfohlen. Er konnte 600 flor. als Aussteuer mitbringen.[2] Am 20. Februar 1739 zahlte sein Vater, Statthalter Benedikt Ochsner, die halbe Aussteuer mit 225 gld., die andere Hälfte übernahm Vogt Ochsner mit der gleichen Summe.[3] Br. Michael versah im Kloster das Amt des Kirchenpförtners und war zuständig für die Kirchenuhr. Er sei sehr beliebt und wohltätig gewesen. Am 27. November 1742 starb er an heftigem Fieber und Lungen­entzündung.[4]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Acta capitularia II (Okt. 1737 – Dez. 1746), StiArEbg cod. 191, S. 26.
  3. StiArEbg cod. 33, S. 615.
  4. StiArEbg cod. 395 (Pfarrbuch 1729-1749), Tabula Defunctorum III, S. 519.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 129.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.