Markus Kaufmann

Aus Kloster-Engelberg
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Markus Kaufmann (* unbekannt; † 9. August 1566 in Engelberg)

Lebensbeschreibung[1]

Das häufige Vorkommen der Familie in einer Reihe von Kantonen erlaubt keine sichere Bestimmung der Herkunft Kaufmanns. Überliefert ist von ihm ein juristisches Handbuch des Rechtsgelehrten Petrus von Ravenna (1148–1508), der in seinen späten Jahren an den deutschen Universitäten Greifswald, Wittenberg und Köln lehrte.[2] Auf dem vorderen Vorsatzblatt ist zu lesen: „Hic liber est Marco Koufmann et post obitum suum monasterio Monte Angelorum 1556“.[3] Auf dem hinteren Vorsatzblatt: „Ex libris Marci Kouffmann 1564“. P. Markus muss sich aber nicht gut bewährt haben. Denn Abt Jodoc Krämer, der sich mit Abt Johann Christoph von Grüth in Muri sehr gut verstand und 1564 bei ihm in Muri weilte, besprach sich damals mit ihm über P. Markus, der strafweise nach Muri versetzt worden war. Es scheint, dass er später wieder ins Kloster zurückkehren konnte.[4] P. Marcus Kaufmann starb am 9. August 1566, wahrscheinlich an der Pest.[5].

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Zum Buch: Petri Ravennatensis Alphabetum aureium iuris utriusque, Lyon 1509 = StiBiEbg Sign. J. 181.
  3. Dies Buch gehört Markus Kaufmann und nach seinem Tod dem Kloster Engelberg.
  4. Strebel, Kurt: Die Benediktinerabtei Muri in nachreformatorischer Zeit 1519–1596, S. 101.
  5. StiBiEbg cod. 10, f. 15r.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 97.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.