Margaretha von Tottikon

Aus Kloster-Engelberg
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Margaretha von Tottikon (* unbekannt; † ca. 2. Hälfte 14. Jahrhundert in Engelberg)

Ämter

Meisterin: 2. Hälfte 14. Jahrhundert

Lebensbeschreibung[1]

Als Meisterin erscheint Margaretha von Tottikon nur in der Urkunde vom 20. März 1378, nach welcher sie 5 Schilling jährlichen Zinses von einem Haus in der untern Stadt Baden dem Prior des Augustinerklosters auf dem Beerenberg bei Winterthur verkauft.[2] Sie gehörte zu einer Familie, die ursprünglich in Dottikon AG ansässig war und die besonders unter ihrem Bruder Walter II. (1330-1391) durch Verwandtschaft und Heirat reich begütert in Luzern, Küssnacht SZ und vor allem Unterwalden erscheint.[3] Dieser Walter und sein Tochtermann Heinrich von Hunwil verkauften dem Frauenkloster Engelberg am 23. November 1387 Zehntanteile in Udligenswil LU und Haltikon SZ, doch ohne Nennung des Namens der Meisterin.[4] Walters Jahrzeit begeht das Frauenkloster am 6. März.[5] Der Tod, und damit auch die Amtszeit der Meisterin ist nicht genauer festzustellen, da auch hier das Jahresdatum fehlt, er erfolgt an einem 19. Juni, nach dem Eintrag zu urteilen um die Jahrhundertwende.[6]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde von der Helvetia Sacra (III I, S. 1744f) übernommen.
  2. Urkunden Engelberg, Nr. 374.
  3. QW II/2 und 3, Register. Stammtafel vgl. Walther Merz, Die mittelalterlichen Burganlagen und Wehrbauten des Kantons Aargau 1, Aarau 1906, S. 179. Zur Verwandt­schaft der Familie mit den Hunwil in Obwalden vgl. Robert Durrer, Die Freiherren von Ringgenberg, in Jahrbuch für Schweizer Geschichte 21, 1896, S. 368-387, und HBLS 7, S. 30.
  4. Urkunden Engelberg, Nr. S. 397.
  5. StiBiEbg cod. 10, f. 30v, ed. MGH Necr. I, S. 376, hier unter dem 26. März.
  6. StiBiEbg cod. 10, f. 11v, ed. MGH Necr. I, S. 369.

Bibliographie

  • Helvetia Sacra III I, S. 1744f.