Margaretha ab Iberg

Aus Kloster-Engelberg
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Margaretha ab Iberg (* unbekannt; † 4. Dezember zwischen 1451/2 und 1491 in Engelberg)

Ämter

Meisterin: 1459

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Ulrich III. von Iberg und Anna in der Matt.

Lebensbeschreibung[1]

Unter ihr als Meisterin wird am 10. Dezember 1459 der Bericht über Brand und Wiederaufbau des Klosters in das Jahrzeitbuch eingetragen.[2] Die Herkunft und Verwandtschaft der Meisterin sind bekannt, ihre Eltern waren Ulrich III. von Iberg und Anna in der Matt, eine Schwester Katharina heiratet den bekannten führenden Schwyzer Politiker Ital Re­ding(† 1447).[3] Die Tatsache, dass Ital Reding beim Verkauf der Herrschaft Merlischachen durch Ulrich von Lütishofen an das Männer- und das Frauenkloster Engelberg vom 10. Juli 1418 als einer der wenigen bekannten Zeugen auftritt, und dass er zwei Jahrzehnte später, am 23. Juni 1440 Merli­schachen dem Kloster wieder abkauft, lässt es denkbar erscheinen, dass diese Beziehungen für den Eintritt der Margaretha in Engelberg mitbestimmend waren.[4] Als Todestag verzeichnet das Necrologium den 4. Dezember.[5]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde von der Helvetia Sacra (III I, S. 1747) übernommen.
  2. StiBiEbg cod. 10, f. 24v. ed. Vermischte Urkunden, in Geschichtsfreund 9, S. 232-234, Nr. 30.
  3. Johann Paul Zwicky von Gauen, Schweizerisches Geschlechterbuch 12, Zürich 1965, S. 417 (Nr. 5/ 4b)
  4. Ignaz Hess, Die Herrschaft Merleschachen, in: Aus Geschichte und Kunst, Robert Durrer dargeboten, Stans 1928, S. 153-156.
  5. StiBiEbg cod. 10, f. 22v. In Cod. 11, 44r, von einer der frühesten Hände übertragen, d.h. sie starb zwischen 1451/2 und 1491.

Bibliographie

  • Helvetia Sacra III I, S. 1747.