Margaretha Hafner

Aus Kloster-Engelberg
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Margaretha Hafner (* unbekannt; † ca. 1365 in Engelberg)

Ämter

Meisterin: ca. 1365

Lebensbeschreibung[1]

Ihre Herkunft ist durch keine Quelle sicher überliefert. Am ehesten dürfte sie aus Luzern stammen, wo in diesen Jahren mehrere Familien Hafner vorkommen.[2] Die Zeit ihres Klostereintritts mag sich aus der Urkunde vom 2. Juni 1347 ergeben, nach welcher sie aus dem Verkauf der Riedmatte unter der Gysiflue bei Oberdorf NW und nachfol­gender Verleihung als Erblehen den Zins von einem Pfund erhält.[3] Nach ihrem Tod soll der Zins für ihre Jahrzeit und die ihrer Base Benedicta zem Tor verwendet werden. Hier ist sie noch einfache Schwester. Als «Soror Margaretha magistra dicta Hafnerr n(ostre) c(ongregationis)» erscheint sie am 27. August im Nekrolog.[4] Als Todesjahr darf mit grosser Wahrscheinlichkeit 1365 angenommen werden. In jenem Pestjahr starben insgesamt 33 Kloster­frauen zwischen dem 6. August und dem 14. Oktober, die alle von gleicher Hand ins Totenbuch eingetragen sind. Für die Base Benedicta Zumtor lässt sich die genauere Verwandtschaft nicht feststellen. Man möchte am ehesten an die Familie in Luzern denken, die mit «Cuno zem tor» mehrfach erwähnt ist.[5]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde von der Helvetia Sacra (III I, S. 1744) übernommen.
  2. QW II/3, Register.
  3. QW I/3, 445 f. Nr. 706.
  4. MGH Necr. I, S. 371.
  5. QW II/3, S. 67.

Bibliographie

  • Helvetia Sacra III I, S. 1744.