Leonhard Werder

Aus Kloster-Engelberg
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Leonhard (Johann Heinrich) Werder (* 6. Dezember 1744 in Cham; † 22. Juli 1803 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 7. Januar 1771

Ämter

Küchenbruder: 1771–18?

Pförtner: 18?–1803

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Oswald Werder und der Maria Eva Waller.

Paten: Johann Heinrich Schmid und Maria Eva Waller.

Firmpate: Joseph Schwerzmann.

Lebensbeschreibung[1]

Die Familie von Br. Leonhard stammte aus der Zuger Gemeinde Hünenberg, wo er am 6. Dezember 1744 den Eltern Oswald Werder und Maria Eva Waller geboren wurde. In der Taufe erhielt er den Namen Johann Heinrich. Taufpaten waren Johann Heinrich Schmid und Maria Eva Waller. Die Firmung erhielt er 1753, Firmpate war Joseph Schwerzmann. Das Zeugnis ist ausgestellt am 8. Februar 1771 und unterzeichnet von Pfarrer und Sextar Johann Franz Landtwing. Johann Heinrich war bei den Jesuiten in Luzern als Koch angestellt und wurde dem Kloster als solcher empfohlen, als er sich um Aufnahme bewarb. Er wurde zum Noviziat zugelassen, da man froh war, dass ein Bruder die Küche besorgte. Bisher war man auf Laien angewiesen gewesen.

Er legte am 7. April 1771 die Profess ab. Gegen dreissig Jahre versah er den Dienst in der Küche, dann jenen des Pförtners. Er starb am 22. Juli 1803 an einem schweren Nierensteinleiden.[2]

Professnummer

  • Nr. 571

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Acta capitularia IV (Juni 1754 – Dez. 1797), StiArEbg cod. 193, S. 197. Dazu Vogel, Catalogus biogr. S. 177. Iten, Tugium sacrum II, S. 44.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 135, Nr. 571.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.