Konrad Berger

Aus Kloster-Engelberg
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Konrad Berger (* unbekannt; † 21. Januar nach 1321 und vor 1491 in Engelberg)

Lebensbeschreibung[1]

Über Br. Konrad ist ein Gerichtsurteil erhalten, in welchem am 17. März 1321 Landammann Werner von Attinghausen bestätigt, dass Bruder Konrad Berger von Uri öffentlich im Engelberger Haus zu Luzern erklärt habe, dass er für sich und seine Erben auf jegliche Forderung finanzieller Art gegenüber dem Kloster Engelberg verzichtet habe.[2] Dass dieser Fall gerichtlich entschieden wurde, mag darauf hindeuten, dass ein ähnlicher Fall vorliegt wie im Jahr 1400, da die Angehörigen, bzw. die Nidwaldner, das Erbrecht eines Klosterherren nicht anerkennen wollten. Hier ging es um das Erbrecht Bergers, bzw. des Klosters, das vermutlich von dessen Angehörigen angefochten wurde. Bruder Konrad starb an einem 21. Januar nach 1321 und vor 1491.[3]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. QW I/2, S. 539f, Nr. 1053.
  3. StiBiEbg cod. 11, f. 3v: "frater Konradus Bergern."

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 89.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.