Johannes von Winterthur

Aus Kloster-Engelberg
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Johannes von Winterthur (* unbekannt von Winterthur; † 30. August nach 1345 in Engelberg)

Ämter

Prior: 13?

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Bruder von P. Heinrich von Winterthur.

Lebensbeschreibung[1]

Am 3. April 1323 urkundet Abt Walter Amstutz, dass Frau Ita von Winterthur, die da heisst Orringerin, vom Gut des Arnold Vokinger am Bürgen, einen Anteil für das Kloster gekauft habe. Der jährliche Zins soll an Frau Ita und ihre Tochter Elisabeth fallen. Sollten sie sterben, so sollte Jahrzeit gehalten werden für Konrad, den damals bereits verstorbenen Gatten der Ita, sowie für "die herren Johannes und herrn Heinrichs, Priesteren unseres gotzhus, ir Kinden und darzuo Elyzabethen, ir tochter".[2] Auf einem Kanzleivermerk der Urkunde wird dazu gesagt: "Der Zins gehört zwei Konventherren und einer Nunn (Nonne)." Diese war aber nicht in Engelberg eingetreten, sondern in Winterthur.[3] Die Tochter hatte übrigens die Wohltätigkeit der Mutter offenbar geerbt. Sie machte nämlich selbst eine Seelgerätstiftung mit ihrem Bruder Eberli von Winterthur, der ihr Vogt war. Es sollte zudem eine Jahrzeit für ihre Mutter Ita sein. Diese war offenbar bald nach der Schenkung an Engelberg 1323 gestorben.[4] Johannes von Winterthur starb an einem 30. August nach 1345 (ca. 1360).[5] Sein Bruder P. Heinrich von Winterthur war ebenfalls Mönch in Engelberg.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Engelberger Urkunden, Nr. 234. QW I/2, S. 583f, Nr. 1154.
  3. Vgl. Geschichtsfreund 14, 1858, S. 193, zum 19. Januar: "Obiit Elisabethe Orrinherin, conventualis."
  4. Vgl. Urkundenbuch Zürich II, S. 37. Zum Tod der Elisabeth als Conventualis siehe Bd. VIII, S. 352, wo gesagt wird, dass in Winterthur ein Frauenkonvent bestand, der 1311 ein Haus erhielt, das früher dem Kloster Töss gehört hatte.
  5. Sein Tod ist in StiBiEbg cod. 26, f. 16v eingetragen, ebenso in StiBiEbg cod. 11, f. 31.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 72.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.