Johannes Schleiss

Aus Kloster-Engelberg
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Johannes Schleiss (* unbekannt; † 16. Oktober nach 1557 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: ca. 1510

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Peter Schleiss und der Agnes Bucher.

Schwester: Magdalena Schleiss, Meisterin im Benediktinerinnenkloster St. Andreas.

Lebensbeschreibung[1]

P. Johannes ging aus der angesehenen Familie der Schleiss in Engelberg hervor. Der Vater war Peter Schleiss, Weibel und damit erster Richter des Tales. Die Mutter, Agnes Bucher, scheint von Kerns zu stammen. Eine Schwester, Magdalena, trat 1509 ins Frauenkloster und wurde später Meisterin. Sie starb am 21. Februar 1557. Im gleichen Jahr 1509 kam der Sohn des Peter Schleiss, Johannes ins obere Kloster ins Noviziat.[2] Über sein späteres Leben ist nichts bekannt ausser, dass er bei den Schirmorten nicht gut angeschrieben war. Sie bezeichneten ihn als "Teller­ schlecker". Am 27. Januar 1565 verlangten sie, er solle wieder ins Kloster zurückkehren. Der Grund hierfür ist allerdings nicht dokumentiert.[3] Er starb an einem 16. Oktober, nach 1557.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Collectanea Tanner 2 (1500-1600), StiArEbg cod. 282, S. 9.
  3. Collectanea Tanner 2 (1500-1600), StiArEbg cod. 282, S. 182.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 93f.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.