Johannes Grebler

Aus Kloster-Engelberg
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Johannes Grebler (* unbekannt; † 25. September nach 1372 in Engelberg)

Ämter

Pfarrer in Küssnacht: nach 1378 und vor 1386

Lebensbeschreibung[1]

Die Familie stammt aus Küssnacht SZ, kommt aber auch im Steuerrodel von Luzern vor[2] Zwischen 1340 und 1350 konnte er von seinem Vater ein beträchtliches Erbe antreten, das er aber weiter zu Lehen gab. Im Luzerner Steuerrodel 1352[3] Greblers ist auch als Mitverfasser des sogenannten Osterspiels oder besser der liturgischen Osterfeier, die an der Ostervigil 1372, am 27. März, in der Klosterkirche von Engelberg zur Aufführung gelangte, verzeichnet.[4] Er hatte sie zusammen mit seinem Mitbrüdern Walter Mirer, dem späten Abt, und P. Werner Stauffacher in Text und Musik umgesetzt.[5] P. Johannes Grebler wirkte nach 1378 und vor 1386 als Pfarrer von Küssnacht.[6] Er starb an einem 25. September nach 1372.[7] Das Jahrzeitbuch von Küssnacht sagt von ihm: "Herr Hans Grebler war Kilchherr allhie. Er und Michael Brüggler band ufgesetzt dem Kilchherren 6 s. umb zwei seelmessen."[8]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. QW II, S. 139 und Register.
  3. QW II, S. 280.
  4. StiBiEbg cod. 314, f. 75.
  5. Vgl. Gottwald, Catalog Mss. 2197. Über neuere Bearbeitungen und Aufführungen durch Universitätsstudenten, vgl. zusammenfassend E. Omlin in: Corolla Herem. (Festschrift Linus Birchler 1964, S. 101ff, mit weiterer Literatur).
  6. Gössi, Anton: Der Klerus des Bezirks Küssnacht, in: Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz 101 (2009), S. 159-203, hier S. 183.
  7. StiBiEbg cod. 26, f. 18r.
  8. Eintrag zum 7. Mai, S. 126. Die Brüggler oder Brügeler waren ein in Küssnacht viel verbreitetes Geschlecht.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 78.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.