Johannes Gestli

Aus Kloster-Engelberg
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Johannes Gestli (* unbekannt in Schwyz; † 13. Juli 1639 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 12. Juli 1639

Ämter

Kammerdiener: ?

Lebensbeschreibung[1]

Johannes Gestli stammte aus dem Badischen Villingen wie P. Adelhelm Knoll, vielleicht aus dessen Verwandtschaft. Die Namen der Eltern sind nicht bekannt. Er wird erstmals am 22. Januar 1625 als Cubicularius oder Kammerdiener des Abtes Benedikt Keller erwähnt. Unter diesem Datum erhielt er zwei Paar Rahmen Schuhe und am 17. Juni eine Mass Wein. Schon 1624 wurde sein Pflichtenheft umschrieben.[2] Er besass eine bedeutende Vertrauensstellung im Kloster und wurde wie ein Mitbruder gehalten. So war er am 28. September 1630 mit P. Subprior auf dem Wimmet in Küsnacht.[3] Das Geburtsdatum 1621, das P. Benedikt Gottwald in seinem Catalogus III nennt, kann demnach nicht stimmen, er muss älter gewesen sein. Am 12. September 1638 wurde mit ihm im Beisein von P. Nikolaus Halter und dem Klostersenn Hans Flüeler abgerechnet.[4] P. Bonaventura Leu führte ihn mit den Worten auf: "1639, 13 Julii, obiit Johannes Gestlin, civis Villinganus, duorum abbatum cubicularius, confrater noster". Es scheint, er habe noch auf dem Sterbebett die Profess abgelegt.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. StiArEbg cod. 43, S. 421.
  3. StiArEbg cod. 43, S. 422.
  4. StiArEbg cod. 44, S. 265.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 111.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.