Jodok von Greppen

Aus Kloster-Engelberg
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Jodok von Greppen (* unbekannt; † 22. September nach 1345 in Engelberg)

Lebensbeschreibung[1]

Die Familie hatte ihren Namen von dem Ort im Kanton Luzern, wurde aber in der Stadt Luzern eingebürgert und kam zu Bedeutung und Reichtum. Sie unter­ hielt auch enge Beziehungen zu Engelberg.[2] P. Jodok ist offenbar erst im späten Alter ins Kloster eingetreten. Denn 1332 ist noch eine "Katharina von Greppen uxor Jodoci" im Kammerrodel des Hofes in Luzern vertreten. Der Klostereintritt muss also nach 1332 erfolgt sein. Der Todestag des P. Jodok ist der 22. September[3] nach 1345. Näheres über ihn ist nicht bekannt. Dagegen kennen wir verschiedene aus seiner Verwandtschaft im Frauenkloster, so eine "Grepper" zum 1. Januar[4], eine Anna von Greppen zum 26. November[5], eine Elisabeth und eine Verena von Greppen zum 1. November [6], die möglicherweise Geschwister waren. Es sei hier auch nicht übergangen, dass Walter von Greppen von "seinem hus und hofstatt zu Greppen in der Müligassen" zu Luzern für das Kloster eine Vergabung machte.[7]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Über Johannes von Greppen siehe QW II/2, S. 67.
  3. StiBiEbg cod. 26, f. 18r.
  4. StiBiEbg cod. 26, f. 1r.
  5. StiBiEbg cod. 26, f. 21r.
  6. StiBiEbg cod. 26, f. 21r.
  7. StiBiEbg cod. 26, f. 17r.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 75.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.