Jakob Roba

Aus Kloster-Engelberg
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Jakob Roba (* unbekannt; † 31. Juli nach 1543 in Engelberg)

Lebensbeschreibung[1]

Über ihn ist sehr wenig bekannt. In der Stiftsbibliothek hat er Spuren hinterlassen. In einem Zisterzienser Brevier aus dem frühen 15. Jahrhundert, das auch sein Mitbruder Johannes Giesch benützte, hat Roba seinen Namen eingetragen und jedem Bücherdieb Höllenstrafen angedroht.[2] Ein weiteres Buch mit seinem Besitzervermerk ist die 1519 bei Johannes Knoblauch in Strassburg gedruckte lateinische Grammatik des Cochläus.[3] Sein Sterbedatum ist der 31. Juli.[4] Sein Eintrag stammt von derselben Hand, die auch Robas Mitbruder, Johannes Giesch, auf derselben Nekrologseite eingetragen hat. Griesch ist nachweislich nach 1543 verstorben. Also dürfte auch Jakob Robas Todesjahr nach 1543 anzusetzen sein.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. StiBiEbg cod. 156., f. 9r
  3. StiBiEbg, Sign: Her b 6, Vorsatzblatt: „Sum fratri Jacobi Robae“
  4. StiBiEbg cod. 10, f. 14r: „Dominus Jacobus Roba monachus et subdiaconus“.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 94.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.