Hermann von Hunwil

Aus Kloster-Engelberg
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Hermann von Hunwil (* unbekannt; † 8. März nach 1345)

Lebensbeschreibung[1]

Die Hunwil waren ursprünglich Ministerialen von Eschenbach und hatten ihren Namen von der Ortschaft Hunwil bei Römerswil (LU). Sie waren bereits im 13. Jahrhundert erbliche Ammänner in Luzern. Nach Obwalden kamen sie anfangs des 14. Jahrhunderts und besassen seit 1314 Erblehen in Giswil. Sie waren 1361 im Besitz des Meieramtes in Giswil und kamen immer mehr zu politischer Geltung, ähnlich wie die Attinghausen in Uri. 1382 wurden sie aber gestürzt und für die Bekleidung politischer Ämter für unfähig erklärt. So zogen sie nach Luzern und kamen von neuem zu politischem Einfluss. P. Hermann gehört sicher in diese Reihe. Doch ist über ihn nichts weiter bekannt. Er ist in der Konventualenliste im Einsiedler Rechnungsbuch 1330/31 als noch lebend aufgeführt.[2] Er starb an einem 8. März nach 1345.[3] An einem 26. März nach 1345 ist im Nekrolog[4] eine Ursula von Hunwil verzeichnet, aber nicht sicher als Konventualin. Dagegen darf die Margareta von Hunwil,mit einem Eintrag zum 24. September, als Klosterfrau gelten.[5]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. QW II/2, S.66.
  3. StiBiEbg cod. 26, f. 7r.
  4. StiBiEbg cod. 26, f. 8v.
  5. StiBiEbg cod. 26, f. 18r.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 73.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.