Hermann von Aa

Aus Kloster-Engelberg
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Hermann von Aa (* unbekannt; † 1. November vor 1345 in Engelberg)

Lebensbeschreibung[1]

Er gehört zu den Nidwaldner Geschlechtern, die als Ministerialen des Klosters Engelberg bekannt sind. Sie sassen auf der heutigen Gisiflue (Gemeinde Stans - Oberdorf) und waren verpflichtet, dem Abt von Engelberg, wenn er zum Ting auf seine Gutshöfe ritt, für 14 Tage ein Pferd zu stellen, neben Abgaben von Geisshäuten und Zinsen in bar.[2] Über Person und Tätigkeit von Hermann ist nichts bekannt. Dagegen scheint ein Eintrag in cod. 26, f. 31v von Bedeutung: "Herr Walter von Aa und Hedwig sin frw". Die Verwendung des Adelsprädikats "Herr" in Zusammenhang mit der Gattin lässt vermuten, es könne sich hier um die Eltern des Hermann handeln. Das "Herr" in solchen Fällen ist in den Engelberger Nekrologien fast die Regel. Im Engelberger Nekrolog kommen zum 27. September eine "Hedwig de Aa n.c."[3] und zum 7. Dezember eine "Berchte von Aa"[4] vor, die vielleicht auch in die Verwandtschaft gehören. Hier sei ergänzend beigefügt, dass nach Durrer[5] ein Walter von Aa 1257 als Ritter bezeichnet wird. Das würde mit "Herr" Walter zusammenpassen. Der Todestag des Hermann ist der 1. November vor 1345 und nach 1257.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Vgl. Durrer, Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden, S. 305. QW II/2, S. 227, wo von Aa zweimal vorkommt.
  3. StiBiEbg cod. 26, f. 21.
  4. StiBiEbg cod. 26, f. 21v.
  5. Durrer, Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden, S. 315.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 72.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.