Heinrich von Winkelried

Aus Kloster-Engelberg
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Heinrich von Winkelried, genannt Schrutan (* unbekannt; † 10. Januar in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: nach 1303

Lebensbeschreibung[1]

Heinrich von Winkelried trat als Zeuge auf am 22. April 1275, als Heinrich Schrutan, ebenso am 24. Oktober 1275 und am 3. November 1281 sowie am 27. Juli 1303.[2] Ab 1300 nannte er sich Ritter (miles) und vergabte mit Erlaubnis des Grafen Rudolf von Habsburg-Laufenburg einige Stücke seiner Güter in Stans, Buochs und Alpnach an das Kloster Engelberg.[3] Von Heinrich von Winkelried sagt Renward Cysat, er habe für die Klosterkirche in Engelberg eine grosse Wappenscheibe gestiftet, von der er 1592, da er in Engelberg ein Inventar der Archivalien anlegte, "abgrissen hazze" (eine Kopie nahm). Heinrich sei dann ins Kloster eingetreten und habe dort sein Grab gefunden. Für diese Nachricht können wir uns nur auf Cysat stützen, da sonst von einem Klostereintritt nirgends die Rede ist.[4] Im Frauenkloster sind zwei Nonnen aus dem Geschlecht der Winkelried eingetragen: Elisabeth von Winkelried, zum 4. Dezember[5] und Adelheid von Winkelried n.c. zum 14. Oktober[6]. Sie könnten in die Familie des Heinrich von Winkelried gehören. Heinrich von Winkelried starb an einem 10. Januar.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. QW I/1, S. 523, Nr. 1162 (22. April 1275), QW I/1, S. 534, Nr. 1180 (24. Oktober 1275). Geschichtsfreund 17, 1861, S. 36.
  3. QW I/2, S. 107, Nr. 230 (23. Januar 1300).
  4. Siehe Durrer, Kunstdenkmäler des Kantons Unterwalden, mit Wappen und weiterer Literatur.
  5. StiBiEbg cod.26, f. 21v.
  6. StiBiEbg cod. 26, f. 19.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 70.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.