Elisabeth Fürbas

Aus Kloster-Engelberg
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Elisabeth Fürbas (* unbekannt ; † 13. Dezember ca. 1494 in Engelberg)

Ämter

Meisterin: 1485–ca. 1494

Lebensbeschreibung[1]

In die Amtszeit der Meisterin fällt die grosse Visitation, die am 22. Oktober 1485 die Äbte Georg von St. Stephan in Würzburg und Konrad von Wiblingen im Auftrag des Provinzkapitels in Augsburg zu St. Andreas in Engelberg durchführten. Sie wird im Visita­tionsbericht namentlich angeführt. Der Gesamteindruck der Visitatoren ist vorteilhaft, doch wird die Armut des Konvents und die Baufälligkeit des Klosters betont, wogegen von oben herab wenig unternommen werde.[2] Sie stirbt um das Jahr 1494, denn im Nekrologium ist zum 18. Februar die Gedächtnis­notiz überliefert, dass 1494 65 Gulden für Bauten am Kloster verwendet worden seien, die aus den Kleidern von 14 genannten Klosterfrauen erlöst wurden; die Liste beginnt mit «Elsbetha Furbassin fuit magistra».[3] Ihr Todestag ist der 13. Dezember.[4] Durch Jahrzeiteinträge sind die Eltern, Hans und Bercht, und die Grosseltern Ruodolf und Margreta sicher nachgewiesen.[5]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde von der Helvetia Sacra (III I, S. 1748) übernommen.
  2. Orig. im StiAMG Sarnen, Kopie StiArEbg cod. 281, p. 308-311.
  3. StiArEbg cod. 10, f. 4v, ed. MGH Necr, S. 366.
  4. StiArEbg cod. 10, f. 23r, ed. MGH Necr., S. 374.
  5. StiArEbg Cod. 11, f. 40r: 31.10; Cod. 10, f. 45r: 1.11. StiArEbg cod. 11, f. 40r: 31.10.; Cod. 10, f. 45r: 1.11.

Bibliographie

  • Helvetia Sacra III I, S. 1748.