Bertha Trutmann

Aus Kloster-Engelberg
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Bertha Trutmann (* unbekannt; † ca. 2. Hälfte 14. Jahrhundert in Engelberg)

Ämter

Meisterin: 2. Hälfte 14. Jahrhundert

Lebensbeschreibung[1]

Sichere Nachricht über sie besitzen wir nur durch den Nekrologeintrag am 25. Februar.[2] Ihr Vater war wahrscheinlich Markwart Trutmann, dessen Jahrzeit am 7. März[3] im Engelberger Frauenklo­ster begangen wurde. Die beiden Nonnen Frenun und Gebun Trutmann, deren Jahrzeiten am 24. und 31. Juli verzeichnet sind[4], waren möglicherweise ihre leibli­chen Schwestern. Im Steuerrodel der Stadt Luzern von 1352 kommen nämlich «Marchwartz Trutmans seligen tochtre, ... die zu Engelberg sint»[5] vor. Der Vater Markwart ist von 1307 bis 1349[6] belegt, 1318 erstmals als Bürger von Luzern·und des Rats bezeichnet[7], während 1325 Margret von Brambach als seine Frau urkundlich gesichert ist.[8] Sollten diese Familienzu­sammenhänge zutreffen, so dürfte die Amtszeit der Meisterin Bertha in die zweite Hälfte des 14.Jahrhunderts fallen.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde von der Helvetia Sacra (III I, S. 1744) übernommen.
  2. StiBiEbg cod. 26, f. 7v, ed. Jahrzeitbücher Engelberg, S. 259, und MGH Necr. I, S. 366.
  3. StiBiEbg cod. 26, f. 27v, ed. Jahrzeitbücher Engelberg, S. 272, und MGH Necr. I, S. 376.
  4. Jahrzeitbücher Engelberg, S. 275, fehlen in den MGH Necr. I.
  5. QW II/3, 296f.
  6. QW I/2, 212 Nr. 435. QW I/3, 521f. Nr. 834.
  7. QW I/2, 475 Nr. 933.
  8. Ib., 643 Nr. 1295.

Bibliographie

  • Helvetia Sacra III I, S. 1744.