Bernhard Lang

Aus Kloster-Engelberg
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Grabplatte von P. Bernhard Lang.

Bernhard (Rudolf) Lang (* 4. Februar 1716 in Luzern; † 19. Juni 1754 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 1. Februar 1739

Priesterweihe: 21. Dezember 1741

Primiz: 14. Januar 1742

Ämter

Kustos: 1741–17?

Krankenbruder: 1743–17?

Verwalter der Apotheke: 1743–1746

Lehrer der Fratres: 1743–17?

Küchenmeister: 17?–1746

Kapellmeister: 1746–17?

Unterpfarrer in Engelberg: 1747–1749

Pfarrer in Engelberg: 1749–1754

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Johann Fridolin Lang und der Anna M. Friedmann.

Pate: Josef Rudolf Ignaz Dürler und Verena Stalder.

Firmpate: Niklaus Anton Stalder.

Lebensbeschreibung[1]

Die Heimat von P. Bernhard war die Stadt Luzern, wo er den Eltern Johann Fridolin Lang und der Anna M. Friedmann am 4. Februar 1716 geboren und in der Hofkirche auf den Namen Blasius getauft wurde. Als Taufpaten sind erwähnt: Josef Rudolf Ignaz Dürler und Verena Stalder. Die Taufe wird bescheinigt durch den Pfarrhelfer Paul Anton Haltmeyer am 27. Dezember 1737. Auch die Firmung wurde bestätigt; Niklaus Anton Stalder war dabei Pate, Datum und Name des Spenders aber fehlen.

Über seine Studien ist nichts überliefert. Er dürfte sie aber bei den Jesuiten in Luzern absolviert haben. Auf die Profess zahlte Anna Friedmann, wohl eine Tante, am 30. Januar 1739 100 gld als Aussteuer. Am 22. August 1751 zahlte Kaspar Ägid Lang 60 gld. Blasius konnte am 1. Februar 1739 die Profess ablegen und erhielt den Klosternamen Bernhard. Die heiligen Weihen erhielt er alle durch den Nuntius Carlo Francesco Durini in seiner Hauskapelle in Luzern, den Subdiakonat am 2. April 1740, den Diakonat am 29. September 1740 und den Presbyterat am 21. Dezember 1741. Die Primiz feierte er am Namen Jesu Fest, am 14. Januar 1742. Im Kapitel empfahl ihn nur seine musikalische Begabung.[2] beim zweiten Kapitel[3] erreichte er nicht die nötige Stimmenzahl, bat aber so eindringlich um Erlaubnis, das Noviziat weiterzuführen, dass man darauf einging. Am 8. Juni 1741 war er bereits Kustos, zweiter Chordirektor und Rubrizist.[4] Am 31. Mai 1743 war er Infirmar und Verwalter der Apotheke, ein Erbe des P. Frowin Christen, auch Musiklehrer bei den Fratres.[5] Am 27. Mai 1746 wurde er erster Kapellmeister,[6] am 7. Juli 1747 Unterpfarrer in Engelberg und Katechet,[7] 1749 Pfarrer in Engelberg.[8] Bis 1746 war er auch Küchenmeister und konnte dem Abt noch 6 gld hinterlassen.[9] Er war Pfarrer bis April 1754. Der 19. Juni 1754 war sein Todestag.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. StiArEbg Acta Cap. II, S. 26.
  3. Ibidem, S. 26.
  4. Ibidem, S. 188.
  5. Ibidem, S. 222.
  6. Ibidem, S. 328.
  7. StiArEbg Acta Cap. III, S. 60.
  8. Ibidem, S. 210.
  9. StiArEbg cod. 34, S. 3.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 128.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.