Berchtold Wey

Aus Kloster-Engelberg
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Wappen von P. Berchtold Wey.

Berchtold (Fridolin) Wey (* 21. September 1585 in Luzern; † 26. Juli 1629 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 27. November 1605

Priesterweihe: 12. Dezember 1610

Primiz: 24. April 1611

Ämter

Kustos: 1611–1629

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Kaspar Wey und der Magdalena Venturi.

Lebensbeschreibung[1]

P. Berchtold ist als Stadtluzerner beglaubigt.[2] Die Eltern waren Kaspar Wey und Magdalena Venturi. P. Berchtold wurde am 21. September 1585 geboren und auf den Namen Fridolin getauft. Am 27. November 1605 legte er die Profess ab und machte seine Studien bei den Jesuiten in Luzern. Er war 1602 und 1606 bei ihnen eingeschrieben.[3] Am 12. Dezember 1610 empfing er die Priesterweihe und primizierte am 24. April 1611, am gleichen Tag wie P. Benedikt Keller. Möglicherweise wurde die Primiz wegen seiner Erkrankung so lange verschoben. Am 29. Mai 1610 hatte er den Subdiakonat und am 14. September den Diakonat empfangen, alle Weihen spendete ihm der Bischof von Konstanz. 1611 wurde er Kustos, 1615 ist er als solcher erwähnt bei der Übersiedlung des "Untern Klosters", des Benediktinerinnenklosters St. Andreas nach Sarnen.[4] P. Berchtold starb bereits am 26. Juli 1629 an der Pest. Zur Primiz hatte er - wie auch P. Benedikt Keller - von Chorherr Jakob Asot "Das Leben Mariae" von P. Johannes Bonifatius, erhalten.[5] Die beiden hatten während ihrer Studien bei Asot gewohnt.[6]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Über den Namen siehe Garovi, Die Örtlichkeitsnamen der Stadt Luzern im Mittelalter. Beiträge zur Luzerner Stadtgeschichte, Band 2, 1975, Register.
  3. Glauser, Schülerverzeichnis, S. 311. Dazu Collectanea Tanner 3 (1600-1619), StiArEbg cod. 283, S. 290.
  4. Collectanea Tanner 3 (1600-1619), StiArEbg cod. 283, S. 344, P. Ignaz Odermatt, Collectanea Bd. 2, StiArEbg cod. 211, S. 502.
  5. Ausgabe von Köln 1610, StiBiEbg Bibl. E 589.
  6. StiArEbg cod. 30, S. 221.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 105.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.