Berchtold Fluri

Aus Kloster-Engelberg
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Berchtold (Dominik) Fluri (* 2. Juli 1833 in Stans; † 23. April 1909 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 15. August 1853

Priesterweihe: 8. März 1856

Primiz: 6. April 1856

Ämter

Zeremoniar: 1853–1864

Lehrer an der Stiftsschule: 1856–1867

Kaplan in Melchtal: 1868–1896

Spiritual in Melchtal: 1868–1909

Direktor des Mädcheninstituts St. Philomena, Melchtal: 1868–1909

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Balthasar (Balz) Fluri, Geschäftsagent, und der Klara Lussi.

Paten: Dominik Ulrich und Anna Maria Denni.

Firmpate: Melchior Flury.

Lebensbeschreibung[1]

Seit 1684 sind die Fluri in Stans. Er wurde als drittes Kind des Geschäftsagenten Balthasar (Balz) Fluri und der Klara Lussi, aus dem Geschlecht des berühmten Ritters Melchior Lussi, auf dem Hof bei der Rochuskapelle in Stans-Oberdorf am 2. Juli 1833 geboren. Am gleichen Tag wurde er in Stans auf den Namen Josef Dominik getauft. Sein Vater war Geschäftsagent. Taufpaten waren Dominik Ulrich und Anna Maria Denni.[2] Gefirmt wurde er schon mit einem Jahr am 12. Oktober 1834 in der Pfarrkirche Stans vom Päpstlichen Nuntius und Erzbischof von Karthago, Philippo de Angelis. Firmpate war laut Bescheinigung Melchior Flury. Firmungen im Kindesalter waren damals nicht ungewöhnlich. Zwei Tage später wurden auch in Engelberg Kinder gleichen Alters gefirmt.[3]

In Stans besuchte Dominik die Volksschule und dann bis zur 5. Klasse das Gymnasium bei den Kapuzinern. Wie die Zeugnisse jener Jahre aus dem Kollegium Stans nachweisen, war Dominik stets einer der besten Schüler der Klasse. Die letzte 6. Klasse absolvierte er in der Stiftsschule in Engelberg. Nach Abschluss seiner Gymnasialstudien 1852 - eine Matura gab es damals noch nicht - trat er ins Kloster Engelberg ein. Gegen seine Aufnahme wurde im Kapitel geltend gemacht, "es fehle dem Kandidaten Fluri die musikalische Begabung, aber man hoffte doch, dass er noch den Choralgesang erlernen möge". So konnte er das Noviziat 1852 zusammen mit den Fratres Plazidus Wissmann und Frowin Conrad beginnen. Als Aussteuer konnte sein Vater 500 Franken geben. Am 15. August 1853, am Patrozinium der Engelberger Klosterkirche, konnte er als Fr. Berchtold Profess ablegen. Das Philosophie- und Theologiestudium absolvierte er im Kloster Einsiedeln. Er vollendete seine Studien in Engelberg.[4]

Die Subdiakonatsweihe erhielt er am 25. Juli 1855 in Einsiedeln durch Bischof Andreas Räss von Strassburg, die Diakonatsweihe am 29. Juli 1855 in Einsiedeln durch Bischof Josef von Lipp von Rottenburg und die Priesterweihe mit Altersdispens am 8. März 1856 in Chur durch Diözesanbischof Kaspar von Carl. Seine Primiz feierte er am 6. April 1856, wo ihm P. Georg Ulber von Einsiedeln die Primizpredigt hielt.[5] Als Diakon fungierte der später als "Weltüberblicker" in der ganzen Schweiz berühmt gewordene Pfarrer von Kerns, Josef Ignaz von Ah. Dazu heisst es auf einem von ihm verfassten Gedicht: "Sanct Benedictus, Sr. Hochw., dem hochverehrten Hr. Hr. P. Berchtold Flury, Konventual und Professor im hochw. Stifte Engelberg, seine hochgeliebten Freunde zur Feier seines ersten hl. Messopfers, den 6. April 1851 in stets Erinnerung treuer Liebe. Josef Ignaz von Ah, Lericus."[6] Sein geistlicher Vater war der weithin bekannte Pfarrer von Seelisberg, Peter Furrer, dessen Geistesrichtung P. Berchtold vielfach einschlug.[7]

Von 1856 bis 1867 war er Lehrer an der Klosterschule. Da Abt Eugen von Büren zehn Jahre keine Novizen mehr aufgenommen hatte, war der Konvent zusammengeschmolzen und nur wenige Patres konnten als Lehrer wirken. So übernahm P. Berchtold gleich eine ganze Klasse. Wenige Jahre später war er Professor der Rhetorik. Dazu hielt der spätere Abt Leodegar Scherer, seine Erinnerungen zu seinem Lehrer P. Berchtold aus seiner Zeit als Frater fest: "Im Herbste 1859 musste ich dann mit noch zwei anderen Konfratres das Studium der Rhetorik wieder aufnehmen und vollenden. Unser Professor war P. Berchtold Fluri, talentvoll und eifrig im Lehrfach, der aber zu wenig systematisch und zu sehr nach eigenen Heften und Ideen dozierte. Immerhin profitierten wir viel in seinem Unterricht; denn er war ein Meister in der Darstellung und deutschen Sprache, desgleichen im Vortrage und Predigen."[8] Zudem war er von 1853 bis 1864 Zeremoniar bei den Gottesdiensten und Präses der verschiedenen Bruderschaften, unterrichtete die Christenlehre und war später Leiter der Marianischen Sodalität bei den Studenten. Auch war er ein eifriger Prediger und vielfach im Beichtstuhl tätig. Doch die vielen seelsorglichen Tätigkeiten zehrten an seiner Gesundheit. Nach zehnjähriger anstrengender Arbeit traten gesundheitliche Probleme auf. Ein Herzleiden machte ihn viel zu schaffen. So suchte er Heilung bei einer Reise nach Tirol wo er die stigmatisierte Maria von Mörl aufsuchte. Doch die erhoffte Heilung konnte sie ihm nicht vermitteln, so dass er von seinen bisherigen Aufgaben zurücktreten musste. Da trat, wie er später sagte, die göttliche Vorsehung Gottes für ihn ein.

1867 trat Bischof Lachat von Basel an Abt Anselm Villiger mit der dringenden Bitte heran, einen Beichtiger für das Frauenkloster auf dem Gubel zur Verfügung zu stellen. Für diesen Posten bestimmte der Abt P. Berchtold. Aber kurz darauf, im Dezember 1867, kam von Pfarrer Ignaz von Ah und vom Gemeinderat von Kerns ein Gesuch an das Kloster, die verwaiste Kaplanei in Melchtal, die zur Pfarrei Kerns gehörte, zu übernehmen. Das Kloster beantwortete diese Anfrage positiv. Die Übernahme der Pastoration der Gemeinde und Wallfahrt Melchtal war auf zehn Jahre festgelegt. P. Berchtold wurde von Abt Anselm anstatt zum Spiritualen auf dem Gubel zum Kaplan in Melchtal bestimmt. P. Berchtold willigte mit Freuden ein und meinte: "Man kann mich im Kloster als kränklichen Mann am besten entbehren und zudem passe ich bei meinem nervösen, leicht erregbaren Wesen am besten an einen Posten, wo ich ganz allein bin und ganz allein nach Herzenslust wirken und arbeiten kann." Am 11. Januar 1868 traf er in Begleitung des Gemeindepräsidenten Nikolaus Durrer und des Pfarrers von Kerns, Ignaz von Ah als elfter Wallfahrtskaplan in Melchtal ein. Damit begann P. Berchtold sein eigentliches Lebenswerk als Wallfahrtspriester und bald als Gründer des Benediktinerinnenklosters Melchtal. Der Anfang war schwer aber P. Berchtold ging mit Eifer an seine neue Aufgabe. Das Pfrundhaus, das er bezog, war erst einige Jahre vorher gebaut worden aber innen noch nicht ausgebaut. Aber noch Ende 1869 war das Pfrundhaus mit Kaplanei und Wirtschaft soweit vollendet, dass es als Musterwirtschaft gelten konnte. Dort logierten Pilger und 1881 gar König Ludwig II. von Bayern, der Melchtal besuchte, um die Geburtsstätte des Mitbegründers der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Arnold von Melchtal, kennenzulernen.[9]

Die direkt neben dem Pfrundhaus gelegene und 1618 bis 1819 erbaute Wallfahrtskapelle befand sich in einem ärmlichen und schlechten Zustand. Sie wurde von ihm und auf seine Kosten gänzlich renoviert. Er liess eine Empore einbauen und sorgte für den Erwerb einer kleinen Orgel. Das Gnadenbild, das bisher auf einem Seitenaltar plaziert war, übertrug er auf den Hochaltar und für die beiden Seitenaltäre liess er vom Stanser Maler Paul Deschwanden Gemälde anfertigen und Kreuzwegstationen erstellen. Auch hier war P. Berchtold ein eifriger, volkstümlicher Prediger und besonders ein begnadeter Beichtvater, der von vielen Gläubigen um Rat angegangen wurde. Obwohl musikalisch nicht besonders begabt nahm er sich des Kirchengesanges an. Er schildert das selbst in seiner Chronik: "Als Schreiber dieser Zeilen nach Melchtal kam und er das erste Amt halten sollte, da stunden im Lesebank, wie die Leute ihn nannten, ein zirka 50 Jahre alter Mann, eine noch ältere Frau, eine ebenso alte Tochter und ein jüngerer Mann und führten zusammen nach dem Gehör ohne Noten eine alte deutsche Messe auf, welch ein Gesang?! Und so nahe beim Altar! Das veranlasste mich, auf Mittel zu denken, wie dem Übel abzuhelfen sei. Ich kaufte um 50 Franken ein vielgebrauchtes Tafelklavier, welches ein Klavierstimmer Rickenbacher aus der Stadt Luzern so manierlich als möglich ausflickte und herrichtete. Zum Klavier kaufte ich mit 150 Franken ein neues Harmonium mit Forte und Piano und nun gings per Fuhrwerk von Luzern nach Melchtal durch die ganze Nacht bis wir morgens zwei Uhr unter heftigem Föhnsturm in der Kaplanei ankamen. Jetzt schienen wir ausgemachte Musiker und fing's Treten und's Klingeln an. Das geschah im Frühling 1870. Ich machte selber den ersten Lehrer, unterrichtete über die Namen und den Wert der Noten in Figuralmusik und Choral […] überall das Nötigste. […] Not lehrt beten, lehrt sogar singen. Bald waren die Zöglinge, die Sr. Angela und die kleine Gertrud durch Selbststudium und Übung mir übergewachsen. Es machte mir selber Freude. Nach drei Jahren stund im Chor eine dreiregistrierte Orgel, auf der Empore war noch keine. Im Jahre 1878 baute ich bei Anlass der äusseren und inneren Restauration der Curatkapelle eine solche, stellte durch Orgelbauer Scheffold eine Orgel mit sechs Registern dorthin mit Ausnützung der alten. Herr Klingler von Rorschach endlich erweiterte nach Anleitung unseres hochw. Chorfraters Plazidus Wissmann das Werk auf 10 Register, wie es nachgebessert von Herrn Gollnoch heute besteht."[10]

Am 15. September 1877 sprach sich der Gemeinderat von Kerns sehr erfreut über die Tätigkeit von P. Berchtold aus, dankte Abt Anselm und bat ihn, die Konvention von 10 Jahren zu erneuern.[11] 1879 am 13. April hielt er im Kollegium Sarnen für die Patres und Studenten die Exerzitienvorträge.[12] Am 29. Februar 1880 hält er zur Vorbereitung auf das Jubiläum des hl. Benedikt Exerzitienvorträge in Einsiedeln.[13] Am 29. Oktober 1882 hielt zusammen mit P. Benedikt Gottwald, eine 8-tägige Volksmission in Sarnen und 1886 predigte er mit P. Gregor Jakober bei der Volksmission in Beckenried.[14] In Melchtal aber war er, neben den Wirken als Kaplan, vor allem aber als zweiter Gründer des dortigen Mädcheninstituts hervorgegangen. Der erste eigentliche Gründer war Pfarrer Balthasar Estermann aus Hiltisrieden der schon 42 jährig starb.

In seinen Aufzeichnungen über die Klostergründung Melchtal schreibt P. Berchtold einleitend: "Auch das Kloster, dessen Geschichte ich auf Befehl des hochwürdigsten Gnädigen Herrn und Prälaten Anselm I. Abten des ehrw. Benediktinerstiftes Engelberg, schreibe, lag in der Vorsehung Gottes, was sicher alle Leser anerkennen werden. Schon im Jahre 1850 hat, wie der ebengenannte hochwürdigste Prälat mir selber bezeugte, eine im Ruf hoher Frömmigkeit stehende Ordensperson nicht unseres Ordens vorausgesagt, es werde nicht nur auf dem Berge Niederrickenbach an der Wallfahrtsstätte jener Gnadenmutter ein Kloster der ewigen Anbetung entstehen, sondern auch unter dem Schutz und zu Ehren des grossen Anbeters des hlst. Sakramentes, des seligen Nikolaus von Flüe, ein solches am Gnadenorte Melchtal. Derselbe hochwürdigste Herr fragte mich zugleich, ob ich ahne oder wisse, wer von unseren hochwürdigen Patres in diese Arbeit eintreten werde. Ich nannte ihm in voller Zuversicht jenen Mitbruder, der nun aber in Conception im Staate Missouri in Nordamerika das segensreiche Benediktinerstift gegründet hat. Der Gnädige Herr erwiderte nur, es werde dann schon bekannt werden. Ich selber ahnte nichts und dachte nur selten an diese Unterredung." Und nun sollte Abt Anselm P. Berchtold, dessen Aufgabe er schon Jahre vorausgeahnt hatte, mit der Gründung des Anbetungsklosters in Melchtal betreuen. P. Berchtold nahm sich nach dem Tod des Gründers eifrig um sein Erbe an, trotz vielfacher Anfeindungen und öfterem Widerspruch, auch von Seiten seines Abtes Anselm Villiger. Er liess neben den alten ganz ärmlichen Häuschen, wo die Schwestern Estermanns wohnten, ein neues geräumiges Haus errichten, in welchem 12 Schwestern nach der Benediktinerregel die Profess ablegten, die Ewige Anbetung begannen und ein kleines Töchterpensionat unterhielten. Da dieses Haus aber bald überfüllt war, sah er sich gezwungen, ein neues grösseres Institut zu errichten. Er sandte wortgewandte Schwestern auf Bettelreisen aus zum jahrelangen Sammeln von Spenden. So konnte er 1893 mit dem Bau nach den Plänen von Architekt Steiner in Schwyz beginnen. Am 28. Mai 1895 fand die feierliche Einweihung durch den Churer Bischof Josef Fidelis Battaglia statt.

1896 zog sich P. Berchtold von der Kaplanei zurück und widmete sich nun ganz dem Institut der Schwestern. Nach stetiger Zunahme der Schwestern (über 80) musste er später nochmals ausbauen. P. Adelhelm Odermatt, der mit P. Frowin Conrad zur Gründung von Conception ausgezogen war, dann aber in Oregon eine Neugründung ins Leben rief, wünschte für die weibliche Jugend in der Indianermission Schwestern aus seiner Heimat. Er erreichte bei P. Berchtold, dass eine Gruppe von Melchtaler Schwestern nach Amerika zog und dort ein Kloster in Sturgis (Süddakota) gründete. Eine weitere Filiale errichtete P. Berchtold in Scharnitz in Tirol, die sich bald zu einem vielbesuchten Heim für Pflegebedürftigte entwickelte. P. Berchtold spürte immer mehr die Last des Alters zumal sich seine Herzbeschwerden nie ganz besserten und andere Gebrechen hinzukamen, wie Wasser in den Beinen. So musste er immer mehr Aushilfen aus dem Kloster kommen lassen, leitete aber von Krankenbett aus, an das er gebunden war, die Geschäfte des Klosters und Institutes. Die letzten Wochen seines Lebens waren für ihn mit grossen Schmerzen verbunden aus denen ihn der Tod am 23. April 1909 im Alter von 76 Jahren erlöste. Über ihn schrieb Abt Leodegar Scherer in seinem Tagebuch: "Er arbeitete in Melchtal 42 Jahre lang als Kaplan und Wallfahrtspriester, Beichtiger und Direktor mit ausserordentlichem Eifer und Erfolg. Seine Hauptsorge war zunächst die Besorgung der Kaplanei und der Wallfahrt, welch letztere er stets besonderes Interesse zuwandte. Bald aber fiel ihm eine grössere Aufgabe zu, die Gründung des dortigen Instituts oder Klosters welche er aus bescheidenen Anfängen zur Blüte brachte. Das nun dort bestehende Benediktinerinnenkloster ist ganz sein Werk, ebenso das Mädchenpensionat. Unermüdlich arbeitete er lange Jahre an deren Entwicklung und Hebung und man darf wohl sagen, er habe Grosses geleistet. Dazu war er auch befähigt durch seine reich veranlagte Natur, durch seine grosse Arbeitsliebe und Energie und vor allem seinen Seeleneifer der ihn sozusagen verzehrte, und ihm nichts zu viel und zu schwer war. Wenn auch die Eigenart seines Wesens und seines Charakters Aussetzungen und Kritiken rief, so war doch sein ganzes Streben rein und edel, des Höchstem, Gottes Ehre und die Rettung der Seelengerichtet, wofür dem Arbeiter Gottes ein reicher Lohn nicht versagt bleiben wird."[15] Über seinen Charakter schrieb ein anderer Gewährsmann, dessen Name nicht bekannt ist: "P. Berchtold sel. war ein Mann von Tatkraft und grossem Unternehmungsgeist und von lebhaftem, cholerischem Temperament, das ihn oft weiter hinriss, als ihm selber lieb war. Er fand sich aber bald wieder zurecht. Man konnte nicht mit allen einverstanden sein, was er tat. Aber er hat Grosses geleistet."[16]

Werke[17]

  • Trostbüchlein für alle Leidenden, 7. Aufl. Luzern, Räber 1884, 31 S.
  • Rundschreiben an die Sodalen auf Mariae-Empfängnis, 1867, Luzern, Räber.
  • Gelobt sei Jesus Christus. Ein Gebet- und Unterichtsbuch von einem Priester aus dem Orden des hl. Benedictus, Stans, von Matt, 288 S.
  • Wenn du glauben kannst. Glaubenden ist alles möglich, Luzern, Räber 1872, 7. Aufl. Luzern 1894.
  • Der hl. Rochus, der wunderbare Helfer aus geistlicher und leiblicher Not, besonders bei pestartigen Krankheiten, Luzern, Räber 1872.
  • Die Bruderschaft des hl. Joseph, Predigt am Feste des hl. Joseph in Giswil am 19. März 1877, Sarnen, Müller 1877.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Bescheinigung vom 12. April 1853 von Franciscus Joseph Gut, "proparochus Stanzii".
  3. Jäger nennt im Buch über Melchtal "zwei Jahre später", im Manuskript in StiArEbg Pers.-Akten von P. Berchtold Fluri heisst es "2 Tage später".
  4. Omlin aber schreibt, dass er seine ganzen Studien an der theologischen Hausschule in Engelberg absolviert hat. Vgl. Omlin, die Geistlichen Obwaldens, S. 256-257.
  5. Die Primizpredigt erschien auch im Druck.
  6. Gedicht von 7 Strophen, 1856 gedruckt in Einsiedeln bei Benziger Verlag.
  7. Nachruf im Jahresbericht über Töchter-Pensionat und Lehrerinnen-Seminar St. Philomena in Melchtal, Schuljahr 1908/09, S. 3-7.
  8. Hess, Abt Leodegar Scherer, S. 20.
  9. Zur Schweizerreise Ludwigs II. im Jahr 1881, für welche er sich von Schillers Tell inspirieren liess, vgl. Konrad Beyer, Ludwig II. König von Bayern. Ein Charakterbild nach Mitteilung hochstehender und bekannter Persönlichkeiten und nach anderen authentischen Quellen, Leipzig 1898, S. 27-30.
  10. Jäger, Melchtal, S. 39.
  11. StiArEbg Tagebuch Abt Villiger, Bd. III. S. 162.
  12. Ibidem, S. 237.
  13. Ibidem, S. 285.
  14. Ibidem, Bd. I, S. 21, 32.
  15. StiArEbg Tagebuch Abt Leodegar Scherer, Bd. II, S. 81ff.
  16. Nachruf im Jahresbericht über Töchter-Pensionat und Lehrerinnen-Seminar St. Philomena in M. Melchtal, 1908/1909, S. 3-7.
  17. Küchler, Anton: Die Druckerzeugnisse der Obwaldner bis zum Jahre 1880, in: Obwaldner Geschichtsblätter, 2. Heft, 1904, S. 25.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 148.
  • Hess, Ignaz: Abt Leodegar Scherer von Engelberg – Erinnerungen, in: Gedenkblätter für die Freunde u. Zöglinge der Stiftsschule, 1915, S. 20.
  • Jäger, Moritz: Benediktinerinnenkloster Melchtal 1866-1966. Melchtal 1966.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.