Berchtold Belhein

Aus Kloster-Engelberg
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Berchtold Belhein (Bellenhein) (* unbekannt; † 12. August vor 1451 in Engelberg)

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Onkel: Konrad von Hochfelden

Lebensbeschreibung[1]

Die Heimat dieses Konventualen ist ungewiss. Sie deutet auf das Elsass hin. 1352, am 13. Mai, hatte nämlich der Provinzialkomtur des Deutschen Ordens für Elsass und Burgund, Konrad von Belenhain bei Strassburg die Urkunden begutachten lassen, die seit Abt Wilhelm 1311 wegen der Schenkung und dem Tausch der Kirche von Aufkirch bei Überlingen gewechselt worden waren.[2] Über P. Berchtold ist wenig bekannt. Er muss 1396 noch gelebt haben, da er mit dem damaligen Prior Johannes von Bolsenheim in einer im Februar 1396 ausgestellten Beglaubigung des Bestätigungsdiploms König Heinrichs VII. von 1310 genannt wird.[3] Berchtold Belhein war offenbar mit der Familie Hochfelden verwandt. Denn im Engelberger Nekrolog I[4] findet sich der Eintrag: "Brueder Cuonrat von Hochvelden und Katerin, sin muom, und bruoder Berthold, sin Oechen, genant Belhein." Berchtold von Belhein ist also der Onkel des Konrad von Hochfelden. Es mag hier auffallen, dass die für diese Stiftung eingesetzten Güter etwas entlegen scheinen, im Kanton Zug (Schwandegg) und im Teilbesitz des Schwyzer Landammanns Jost Jakob, und dass alles dem Kloster Einsiedeln gehörte. P. Berchtold starb an einem 12. August vor 1451.[5]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Darüber Einzelheiten bei Heer, Aus der Vergangenheit, S. 83. Dazu Vogel, Urkunden zusammenfassend Nr. 204, S. 208.
  3. StiArEbg, Urkunde B.10a.
  4. StiBiEbg cod. 26, f. 37v.
  5. StiBiEbg cod. 10, f. 15r: „her Bechtolt von Bellenhein monachos“.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 80.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.