Benedikt Villiger (2.)

Aus Kloster-Engelberg
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Grabplatte von Br. Benedikt Villiger.

Benedikt (Josef) Villiger (* 3. Januar 1777 in Auw; † 24. März 1837 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 29. Juni 1794

Ämter

Sakristan: 1794–?

Vestiar: 1811–?

Küchenbruder: ?

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Peter Villiger und der M. Verena Villiger.

Paten: Joseph Bütler und Katharina Stocker.

Lebensbeschreibung[1]

Br. Benedikt ist zu unterscheiden von dem gleichnamigen Br. Benedikt Villiger, der von 1730 bis 1791 lebte. Br. Benedikt war ebenfalls Freiämter und stammte von Auw. Er wurde als Sohn des Peter Villiger und der M. Verena Villiger am 3. Januar 1777 geboren und auf den Namen Joseph getauft. P. Konrad Christen, damals Pfarrer in Auw, nahm die Taufe vor. Paten waren Joseph Bütler und Katharina Stocker. P. Konrad bestätigte die Taufe.

Br. Benedikt kam 1793 nach Engelberg ins Noviziat. Er wird als fromm, rechtschaffen und gehorsam geschildert. Das Stillschweigen falle ihm zwar nicht immer leicht. Auch fand man, er sei etwas "schutzlig" und zerschlage oft Gläser und Geschirr. Er konnte eine gute Mitgift mitbringen, kam also aus begütertem Haus. Er legte am 29. Juni 1794 die Profess als Br. Benedikt ab. Jahrelang wirkte er als Sakristan in der Klosterkirche. Um 1811 war er Vestiar und besorgte die Kleiderkammer des Klosters. Längere Zeit versah er auch den Küchendienst. Er starb am 24. März 1837, morgens um acht Uhr.[2]

Professnummer

  • Nr. 583

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. StiArEbg cod. 397 (Pfarrbuch 1778–1851), Tabula Defunctorum V, zum 24. März 1837.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense. Luzern 1882, S. 138, Nr. 583.
  • StiArEbg Professbucheintrag nach P. Gall Heer.