Arnold Mettler

Aus Kloster-Engelberg
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Arnold Mettler (* unbekannt; † 25. April ca. 1360 bis 1365 in Engelberg)

Lebensbeschreibung[1]

P. Arnold war auf der Konventualenliste im Einsiedler Rechnungsbuch 1330/31 noch Klosterschüler, trat dann endgültig ins Kloster ein.[2] Im Jahre 1330 vermachte der Vater des Arnold, Andreas Mettler, die Alp Blietschen oberhalb Wolfenschiessen dem Kloster unter der Bedingung, dass aus deren Zinsen der Bruder Arnold sowie die Schwester Elsa, seine Kinder und die Schwester Greta, des Kellners Tochter von Kriens einen Anteil erhalten sollen.[3] Es scheint, dass die Vergabung hauptsächlich für Arnold berechnet war als Mitgift für den bevorstehenden Klostereintritt. Ob die Tochter Elsa auch erst damals eintrat, ist ungewiss, aber möglich. Ebenso ungewiss ist, in welcher Beziehung Greta von Kriens zur Familie Mettler stand. Elisabeth an der Mettlen ist zum 16. Oktober eingetragen.[4] Dort ist auch eine Margareta Mettler vertreten[5] sowie eine Richenza an der Mettlen (zum 1. August)[6] und eine Mechtild an der Mettlen zum (5. November)[7]. Am 17. Mai 1348 nimmt P. Arnold noch eine Vergabung als Seelgerät entgegen ("herrenbruder Arnold Mettler, eim herren des Gottshus von Engelberg").[8] Er steht hier anstelle des Abtes Heinrich von Sempach, der selber nicht genannt ist. Sein Tod erfolgte an einem 25. April nach 1345, vermutlich an einer späteren Pestwelle, ca. 1360 bis 1365.[9]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. QW II/2, S. 66.
  3. QW I/2, S. 733f, Nr. 1513.
  4. StiBiEbg cod. 26, f. 19r.
  5. StiBiEbg cod. 26, f. 11r.
  6. StiBiEbg cod. 26, f. 15v.
  7. StiBiEbg cod. 26, f. 20r.
  8. QW I/3, S. 478, Nr. 771.
  9. StiBiEbg cod. 26, f. 10v. "Arnoldus dictus Merlet", offenbar verschrieben.

Bibliographie

  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 74f.
  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.