Arnold Basler

Aus Kloster-Engelberg
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Arnold Basler (* unbekannt; † 14. Jahrhundert in Engelberg)

Lebensbeschreibung[1]

Dieser Konventuale fehlt im Album Engelbergense. Die Heimat der Familie ist nicht sicher zu bestimmen. Da aber der Vater ausdrücklich als Eigenmann des Klosters bezeichnet ist, dürfte die Heimat der Basler in der Nähe der Erbgüter des Stifters Konrad von Sellenbüren liegen. In Sellenbüren ist z. B. ein Leibeigener "Friedrich von Engelberg" genannt, wohl nicht als einziger.[2] Laut Urkunde vom 17. Oktober 1322 verkauft Werner Basler dem Kloster Engelberg einen Geldzins von der Alp Engstlen und von Tieflauenen.[3] Damals kaufte Abt Walter Amstutz die umfangreichen Engstlenalpen jenseits des Jochpasses.[4] Am 29. September 1329 verkauft Abt Walter den Klosterfrauen von Königsfelden eine Matte bei Dättwil bei Baden, die verstorbene Eigenmann Werner Basler seinen Kindern, “hern Arnolde, priestere und munche unsers conventes, und swester Margaretun, siner tochter, klostervrouwen unsers conventes” geschenkt hatte.[5] Weder Arnold noch seine Schwester Margaretha finden sich im Nekrolog aufgeführt.

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von P. Gall Heer (StiArEbg Professbucheinräge) übernommen.
  2. Schnyder Werner, Urbare in Rödel in Stadt und Landschaft Zürich, 1936, S. 313.
  3. QW I/2, S. 573f, Nr. 1132.
  4. Heer, Aus der Vergangenheit, S. 86f.
  5. QW I/2, S. 1478, Nr. 1480.

Bibliographie

  • StiArEbg Professbucheinträge nach P. Gall Heer.