Adelhelm

Aus Kloster-Engelberg
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Adelhelm (* unbekannt; † 24. Februar 1131 in Engelberg)

Lebensdaten

Übertritt aus dem Kloster Muri: ca. 1124

Ämter

Abt: 1124/1126–1131

Lebensbeschreibung[1]

Konrad von Sellenbüren berief für seine Grün­dung Mönche aus dem Kloster Muri unter der Führung von Prior Adel­helm.[2] Die Abtswahl erfolgte zwischen dem 5. April 1124 und 1126.[3] Zusammen mit dem Gründer erwirkte Adelhelm, dass Papst Calixt II. am 5. April 1124[4] und Kaiser Heinrich V. am 28. Dezember 1124[5] das Kloster unter ihren Schutz nahmen. Bischof Ulrich von Konstanz verlieh auf Bitten Adelhelms und Konrads der Klosterkirche das Tauf- und Zehntrecht und begründete damit die Pfarrei Engelberg[6] Abt Adelhelm starb am 24. Februar 1131.[7] Er wurde schon in der Frühzeit des Klosters als Heiliger verehrt.[8]

Einzelnachweise

  1. Die Lebensbeschreibung wurde weitgehend von der Helvetia Sacra (III I, S. 610) übernommen.
  2. Bruckner 8, S. 14f, Güterbock, Gründung, S. 21-27, Hunkeler, Leodegar: Die Glasgemälde im Kapitel­haus, in: Titlisgrüße 21, 1934, S. 8f.
  3. 5. April 1124: «Adelhelmo priori et fratribus», so QW I/1, S. 53f, Nr. 111. UBZürich 1, S. 148f, Nr. 264. 1126 starb der Gründer Konrad, der noch unter Abt Adelhelm ins Kloster eingetreten war, Jahrbücher Engelbergs, S. 108f.
  4. QW I/1, S. 53f, Nr.111. Güterbock, Gründung, S. 116-141.
  5. QW I/1, S. 54, Nr. 112. Urkunden Engelberg, Nr. 4. Güterbock, Gründung, S. 120-141.
  6. QW I/1, S. 63f, Nr. 134. Güterbock, Gründung, S. 25-27, S. 141-143.
  7. Aargauer Urkunden 11, S. 165. Jahrbücher Engelbergs, S. 103 und 109. Jahrzeitbücher Engelbergs, S. 248. Güterbock, Gründung, S. 22.
  8. Jahrbücher Engelbergs, S. 102 («Sanctus Adilhelmus»), S. 108. StiArEbg Cod.221, f. 43.

Bibliographie

  • De Kegel, Rolf: Adelhelm, in e-HLS.
  • Gottwald, Benedikt: Album Engelbergense, Luzern 1882, S. 23.
  • Güterbock, Ferdinand: Engelbergs Gründung und erste Blüte 1120–1223, Zürich 1948 (ZSG Beiheft 6), S. 21-27.
  • Heer, Gall: Aus der Vergangenheit von Kloster und Tal Engelberg 1120–1970, S. 24-29.
  • Helvetia Sacra III I, S. 610.
  • Adelhelm im Professbuch Muri Gries.